Das zweite Leben des Herrn Roos von Hakan Nesser

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel Berättelse om herr Roos, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei btb.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden, 1990 - 2009.
Folge 3 der Inspektor-Gunnar-Barbarotti-Serie.

  • Stockholm: Bonnier, 2008 unter dem Titel Berättelse om herr Roos. ISBN: 978-9100118273. 510 Seiten.
  • München: btb, 2009. Übersetzt von Christel Hildebrandt. ISBN: 978-3-442-75172-3. 525 Seiten.
  • München: btb, 2011. Übersetzt von Christel Hildebrandt. ISBN: 978-3-442-74243-1. 525 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2009. Gesprochen von Dietmar Bär. ISBN: 3837101363. 6 CDs.

'Das zweite Leben des Herrn Roos' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Ein Fall für Inspektor Barbarotti Ante Valdemar Roos, 59 Jahre alt, ist der Prototyp des Langweilers: grau, unauffällig, in zweiter Ehe mit Alice verheiratet, seit mehr als zwanzig Jahren als Ingenieur in einer Firma beschäftigt, die mittlerweile nur noch Thermoskannen herstellt. Roos ist unzufrieden mit sich, dem Leben, seiner Ehe, weiß aber keinen Ausweg. Doch eines Tages geschieht ein kleines Wunder – er gewinnt im Toto, das er seit dem Tod seines Vaters spielt. Anstatt seine Freude groß hinauszuposaunen, beginnt er ein Doppelleben in einem abgelegenen Häuschen im Wald. Dort macht er bald eine neue Bekanntschaft, die er in seinem ersten Leben so nie für möglich gehalten hätte. Roos freundet sich mit einem jungen Mädchen an, das aus einem Heim für junge Drogenabhängige ausgerissen ist und nun verzweifelt eine Zuflucht sucht. Doch schon bald stört ihr Exfreund die Idylle – und Inspektor Barbarotti hat einen Mordfall zu klären …

Ihre Meinung zu »Hakan Nesser: Das zweite Leben des Herrn Roos«

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Winfried Winkel zu »Hakan Nesser: Das zweite Leben des Herrn Roos« 27.06.2017
Das Buch ist sehr gut geschrieben, leider sind zu viele Nebenschauplätze Teil der Geschichte. Zum Beispiel die Sprayer hätte man aussparen können. Durch die Nebenschauplätze wird die Spannung genommen. Ich habe das Buch bis zu 2/3 komplett gelesen. Danach habe ich mir ein paar Artikel ausgespart. Bis zum Schluss hat man allerdings nicht gewusst, wie das Ende aussieht. Trotzdem: Nette Lektüre
kritikaster zu »Hakan Nesser: Das zweite Leben des Herrn Roos« 07.12.2016
beim lesen der bislang 21 kommentare kam mir der gedanke, dass man krimis irgend ein siegel aufdrücken sollte, damit man diejenigen, die nur auf action, blut und viele leichen stehen vorm lesen warnt.
nesser ist kein richtiger krimiautor, er ist viel mehr. ein philosoph, ein betrachter des menschlichen und er ist großartig darin.
aber eben nur für leser, die dies zu schätzen wissen. ein bisschen ist es, wie mit knoblauch - entweder man mag ihn, oder man mag ihn nicht und wenn man weiß, dass knoblauch im essen ist, dann kann man die finger davon lassen.
99 punkte
Lexa zu »Hakan Nesser: Das zweite Leben des Herrn Roos« 09.05.2014
Was für ein umwerfendes Buch, nur ganz selten hat mich eins so gut unterhalten. Diese Sprachgewalt, diese Einfallskraft, diese lebensechten Gestalten, einfach grandios. Und die Handlung so nachvollziehbar und unausweichlich. Absolut kein Thriller, dafür ein Buch aus dem echten Leben, von mir gibt es dafür 95 Punkte
DeGeischt zu »Hakan Nesser: Das zweite Leben des Herrn Roos« 30.03.2014
Manchmal graute mir vor dem Weiterlesen, weil das Unheil so unausweichlich schien. Aber trotz seiner Liebe zum Detail bleibt Hakan Nesser human: Gewaltszenen werden nicht ausgemalt, sondern aufs Notwendigste beschränkt. Nette kleine Literaturexkurse zwischendrin, die z.B. die Anlehnung des Hauptstrangs andeuten. Wer die Feinheiten nicht versteht, könnte das langweilig finden. Ich war von der ersten Seite an gefangen und kann das Buch sehr empfehlen.
uknig zu »Hakan Nesser: Das zweite Leben des Herrn Roos« 06.03.2014
Mein erster „Skandinavier“, mein erster Hakan Nesser. Aber nicht unbedingt der große Krimi, sondern eher ein Psycho-Drama über Krisen, verpasste Chancen und Fluchten aus dem Alltag. Doch langweilig war es eigentlich nie – trotz über 500 Seiten Umfang.
Nesser beschreibt den wesentlichen Protagonisten Valdemar Ross mit großer Präzision und viel Sympathie. Die Geschichte ist gerade im ersten Teil sehr lebendig, obwohl eigentlich wenig passiert. Nesser mag seine Hauptdarsteller. Und das ist eine der großen Stärken dieses Buchers. Hinzu kommt der sehr gute Schreibstil. Ich bin jedenfalls neugierig auf andere Werke des Autors.
kianan zu »Hakan Nesser: Das zweite Leben des Herrn Roos« 01.10.2013
Wahrlich kein Krimi für Fans von aktionsreichen Geschichten. Eigentlich empfand ich die Geschichte selber weniger als Krimi, denn als eine einfühlsame Humorsatire über den Alltag, insbesondere dem Ehealltag und dem des Erwachsenwerdens. Die Charaktere wurden entsprechend liebevoll und treffend beschrieben. Daher kam zunächst ein wenig Enttäuschung auf. Wer sich jedoch darauf einlassen kann, wird das Buch mögen!!! - auch wenn es leider ein paar Längen hat. Allen anderen Lesern würde ich eher davon abraten.
Meltem zu »Hakan Nesser: Das zweite Leben des Herrn Roos« 26.11.2012
Also ich bewerte ja ungern Bücher, die ich nicht fertiggelesen habe, aber ich weiß nicht, ob ich dieses Buch fertig lesen kann. Krimi, hieß es, soll das sein.
Stattdessen endlose Rückblenden aus dem Leben der beiden Hauptfiguren und ewig Beschreibungen. Nee, also Spannung scheint dem Autor ein Fremdwort. Das ist mein zweites Buch von ihm. Das erste hatte ein komisches Ende, das da... hm mal sehen. Bis jetzt ist es eher Kaugummi. Ich würd mal sagen, 200 Seiten weniger hätten dem Buch nicht wehgetan. Also, man kann gut mal überblättern. So ist man wenigstens schneller durch.

Übrigens Ulrich, ich finde es nicht nett von dir, wenn du sagst, wer dieses Buch nicht gut findet, liest grundsätzlich nicht. Ich lese gerne, aber ich bin nicht verpflichtet, dieses Buch oder irgendwas von Hakan Nesser gut zu finden.
Ulrich Leive zu »Hakan Nesser: Das zweite Leben des Herrn Roos« 08.11.2012
Wenn ich hier so manche "Kritik" lese, dann frage ich mich, wer sich da ins Bücherregal verirrt hat.
Nesser ist ein vorzüglicher Autor mit Subtilität und literarischem Anspruch. In seinen Romanen geht es nicht um reißerische Spannung und "Action", es geht um Schilderungen von Menschenschicksalen, die mit Kriminalität verweben, nolens volens oft sogar.
"Das zweite Leben des Herrn Roos" ist eine solche Geschichte. Wer das nicht wertschätzen kann, braucht Bücher nur zum Fliegenklatschen...
4 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Peter zu »Hakan Nesser: Das zweite Leben des Herrn Roos« 17.10.2012
Ich habe zahllose Krimis aus Skandinavien gelesen und das hier ist auch meinx-tes Buch von Nesser, aber ich habs nicht mehr über Seite 200 hinaus geschafft. Zu verträumt, zu langatmig. Scheinbar wird hier in Herrn Roos ein Wunsch vieler reflektiert. Ein Wunsch nach Ruhe, Idylle und Wechsel. Vielleicht nehm ichs nochmal in die Hand, aber beschwören will ichs nicht. Dann doch lieber den neuen Adler-Olson. ;-)
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Simon zu »Hakan Nesser: Das zweite Leben des Herrn Roos« 15.01.2012
Mir hat gerade der erst Teil am besten gefallen, ein Mann der ausbrechen will weil er den Kanal mit den drei Weibern voll hat. Und tun wir uns das nicht alle fragen, wenn wir abends gelangweilt auf dem Sofa sitzen und denken "Ist es das was das Leben sein soll?". Valdemar, wird so gut beschrieben in diesem Buch, das man fast selber nach Lograna fahren will um seinen Gedanken lauf zu lassen. Hakan Nesser hat den Nagel auf den Kopf getroffen, dieses Buch hat mich tief beeindruckt und wird wohl ein Leben lang in meinen Gedanken schwirren. Er hat es fasst geschafft eine innere Seele reden zu lassen, und das koennen nicht viel Schriftsteller. Danke Herr Nesser Hut ab.
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