Barins Dreieck von Hakan Nesser

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1996 unter dem Titel Barins Triangel, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Goldmann.

  • Stockholm: Bonnier, 1996 unter dem Titel Barins Triangel. 450 Seiten.
  • München: Goldmann, 2003. Übersetzt von Christel Hildebrandt. ISBN: 3-442-73171-2. 505 Seiten.
  • München: btb, 2008. Übersetzt von Christel Hildebrandt. einmalige Sonderausgabe. ISBN: 978-3-442-73822-9. 505 Seiten.

'Barins Dreieck' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

In »Barins Dreieck« erzählt Nesser von drei Männern, die plötzlich und unerwartet mit drei Morden konfrontiert werden: ein verwitweter Übersetzer, ein verunsicherter Psychotherapeut und ein Lehrer kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Was verbindet die drei? Bilden sie sich die Morde etwa nur ein?

Ihre Meinung zu »Hakan Nesser: Barins Dreieck«

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Lausitzer Wolf zu »Hakan Nesser: Barins Dreieck« 26.02.2011
Ich habe diesen Roman als Hörbuch. Mein Versuch, mich in diesen Krimi "hineinzuhören" ging gründlich schief.
Mag sein, dass meine Vorstellungen von Unterhaltung etwas andere sind, aber in diesen Stil finde ich mich ganz einfach nicht rein.
Vermutlich muss man sehr viel Ruhe haben und darf durch nichts auch nur minimal abgelenkt werden. Ansonsten gehen offenbar ganz wichtige der scheinbar sehr kleinen Schlüsselstellen verloren.
Job und Familie lasten mich ziemlich aus und ich räume ein, dass ich mich da lieber unterhalten lasse, als intensive Denkacrobatik leisten muss.

Ich habe nach etwas über 2 Stunden angestrengtes, aber nicht entspannendes Hören den Versuch abgebrochen.
Nix für mich - schade, denn schwedische Krimis sind für mich eigentlich in der Wertung immer ziemlich weit vorn.

Der Wolf
Mysti zu »Hakan Nesser: Barins Dreieck« 22.07.2010
Lieber Rolf P.!

Anscheinend verfügen Sie über eine besondere Art von Ahnung über den Zusammenhang der drei Geschichten in Barins Dreieck. Natürlich spielen jeweils Dreiecksgeschichten eine entscheidende Rolle, Identitätsfragen (Wann ist Rein Rein?, Wer ist Walter Borgmann wirklich?, We(lche)r (Marr) ist Marr?) mit schönen romatischen Doppelgänger- und Zwillingsfiguren, erotischen Verwirrungen, aber einen echten Zusammenhang der Geschichten (neben Kommisar Mort) habe ich nicht gefunden. Ich weiß, hier soll man nicht zu viel verraten, aber ich denke, ich bin nicht der einzige, der für einige zarte Hinweise, worauf man hierbei zu achten hat, dankbar!
Das wäre echt nett, wenn Sie ein paar Hinweise hinterlassen würden - wirklich!
Rolf.P zu »Hakan Nesser: Barins Dreieck« 25.01.2009
Ich mag die Erzählweise und den Stil Hakan Nessers und habe fast alles von diesem hervorragenden schwedischen Autor gelesen.
Dieses Buch sind drei Kriminalgeschichten und ein Rätsel in einem. Nur wenn man es genau liest, kommt man zur Lösung, weiß dann, was mit dem Dreieck im Titel gemeint ist und findet den Sinn der letzten Geschichte.
Spannend, psychologisch ausgefeilt und ungewöhnlich im Gesamtkonzept. Allerdings muss man mitdenken, wenn man etwas davon haben will, und wenn man es kapiert hat, ist es ein Knaller. Dabei ist es sinnig herauszufinden, was welche Geschichten miteinander gemeinsam haben.
Ja, stimmt wohl, es ist nicht das, was ein Van-Veeteren-Fan erwarten mag, keine Krimis zum Konsumieren. Wer also einen spannenden Kriminalroman einfach wegschmökern und dann vergessen will, ist hier falsch.
Nesser überschreitet den Rahmen des Genres - und es ist eine Befreiung, ein Gewinn! Als ob die Scheuklappen abgenommen würden, kein Tunnelblick mehr auf die Tätersuche, stattdessen ein erweitertes und damit realistischeres Gesichtsfeld zur Erkundung der menschlichen Existenz, nicht weniger.
Barins Dreieck hat mich sehr positiv überrascht; endlich völlig neue, kurze Geschichten, spannend von Nesser erzählt, ohne seinem exzellenten Schreibstil und seiner feinsinnigen Ironie untreu zu werden.

Hakan Nesser gehört zur Riege der skandinavischen Krimiautoren, die wirklich lesenswerte Bücher schreiben.
5 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Franzi zu »Hakan Nesser: Barins Dreieck« 15.10.2008
Ich bin gerade fertig geworden mit Barins Dreieck. Das ist bisher das einzige Buch von Nesser, welches mir fehlte. Ich muss sagen anfangs war ich auch überrascht, dass das Ende so apprupt und zusammenhangslos kam. Auch ist seine Schreibweise in diesem Buch nicht so schön klar und prägnant. Allerdings konnte ich es trotzdem nicht aus den Händen legen. Für mich war jede einzelne Geschichte interessant. Dass die Geschichten keine Verbindungen haben, auf die man ja wartet, ist doch aber typisch Nesser-er überrascht immer wieder-das ist das was in Erinnerung bleibt. Und ein roter Faden zieht sich zumindest mit den 'träumenden Pferden' durch das Buch.
Wer Nesser liebt, wird auch dieses Buch zu schätze wissen!
Lucy zu »Hakan Nesser: Barins Dreieck« 02.07.2008
also dass die einzelnen teile keinen zusammenhang haben fand ich zwar auch schade, aber ich habe außerdem das problem, dass ich die "geschichten" für sich nicht verstehe. vor allem die erste und dir dritte... da versteh ich das ende leider überhaupt nicht...
finde aber, dass es sich allein für den 2. teil gelont hat barins dreieck zu lesen, die fand ich sehr spannend.
Mulan zu »Hakan Nesser: Barins Dreieck« 22.04.2008
Tut mir leid. Meiner Meinung nach ist das Buch nicht weiter zu empfehlen. Wie ich hier bei der Mehrheit der Kommentare schon gelesen habe, so fehlt auch mir der Zusammenhang zwischen diesen drei Geschichten. Was nutzt es mir, dass der Autor sich dabei auf einen russischen Schriftsteller im Exil,welcher die vollkommene Unabhängigkeit von Ereignissen untereinander beschreibt, bezieht.
Ich - als Normalmensch und -leser - möchte einfach, dass es am Ende plausible Zusammenhänge und eine Aufklärung der Ereignisse gibt. Das hat mir gefehlt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Timéa zu »Hakan Nesser: Barins Dreieck« 27.11.2007
Ich lese gerade Barins Dreieck und bin nicht begeistert. Nesser's üblicher trockener Humor kommt nicht zum Zug, seiner Sprache fehlt es an Innovation und insgesamt ist es ein graues, deprimierendes und im Alkohol ertränktes Bild dreier Männer ohne Identität.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Jana zu »Hakan Nesser: Barins Dreieck« 21.09.2007
Ich habe gestern das Buch zu Ende gelesen und voller Spannung das Ende und den Zusammenhang erwartet, doch ich wurde leider enttäuscht. Ich habe mich gefragt, ob es wohl an mir liegt, aber offensichtlich geht es auch anderen Lesern so. Das Buch ist durch und durch eine wirklich gute Geschichte(bzw. drei Geschichten), aber das Ende war leider zusammenhangslos und verwirrend. Dennoch zählt Hakan Nesser, sowie Henning Mankell zu meinen absoluten Top Favouriten, die ich gerne verschlinge!

Eine treue Leserin
Anna Wipker zu »Hakan Nesser: Barins Dreieck« 20.01.2007
Barins Dreieck ist das erste Buch von Hakan Nesser, das ich nicht zu Ende gelesen und im Internet versteigert habe. Jede Geschichte für sich ist anfänglich sicher gut erzählt, doch wird der Schluss sehr gestrafft und auf wenige Seiten beschränkt. Auf den letzten Seiten kommt man sich sehr in Eile vor. Ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Oliver zu »Hakan Nesser: Barins Dreieck« 05.11.2006
Das Gedicht von Mihail Barin ist in der Einleitung enthalten. Jeder Einzeiler beginnt mit "Zur gleichen Zeit, irgendwo anders.

Ich fand das Buch faszinierend, leider fehlte mir am Schluss aber auch der Link zwischen den drei Geschichten.

Gruss, Oliver
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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