Todesstoß von Gunter Haug

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 bei Gmeiner.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Bayern, 1990 - 2009.

  • Meßkirch: Gmeiner, 2001. ISBN: 3926633468. 278 Seiten.

'Todesstoß' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Mord beim größten Ritterturnier der Welt! Auf Schloss Kaltenberg zwischen Augsburg und Landsberg ist vor den Augen von zehntausend entsetzten Zuschauern ein heimtückischer Mord geschehen. Und genauso zufällig anwesend wie mitten drin im Geschehen: Horst »Hotte« Meyer, der Kommissar aus Heilbronn, der eigentlich nur ein vergnügliches Wochenende mit seiner Familie bei dem Mittelalterspektakel erleben wollte. Als dann noch die Spur ausgerechnet ins württembergische Unterlad führt, ist »Hotte« wie elektrisiert. Wieder einmal glaubt keiner der Kollegen seinen Hypothesen, und die Lösung des Falls scheint im Sande zu verlaufen, bis er dann fast ein Jahr später beim mittelalterlichen Markttreiben in Heilbronn auf ihm merkwürdig bekannte Akteure mit noch merkwürdigerem Benehmen trifft.

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ryanmalloy zu »Gunter Haug: Todesstoß« 07.09.2010
In "Todesstoß" geht es weniger um spannende Aufklärungsarbeit, sondern eher um Missstände.
Um Winzer, die Masse statt Klasse produzieren.
Um Kunden, die Klasse nicht zu schätzen wissen.
Um Unbelehrbare, die keinen Wein (noch nicht einmal den heimischen) mögen.
Um Engländer, die über Wein reden.
Um den Niedergang der zivilierten Welt, also.Ach ja, und es geht um weitere Missstände:
Um politischen Filz in den Behörden.
Um Duckmäusertum zugunsten der Karriere.
Um zu sanften Umgang mit rechtsradikalen Gruppierungen.
Um zu harten Umgang mit Steuersündern.Der aufbrausende Hotte Meyer kämpft gegen diese und andere Missstände wie Don Quijote gegen die Windmühlen. An seiner Seite findet sein treuer Freund Sancho Pansa/Michael Protnik die Zeit, sich regelmäßig von seiner Stelle in Ulm loszureißen.Der Plot ist reichlich verworren, eine mit bewundernswerter Penetranz verfolgte falsche Fährte wird zwischdurch durch einen "Zufall" noch unnötig weiter erhärtet, und zwei Privatfehden von Meyer mit Kollegen werden zu seinen Gunsten entschieden. Die Erzählweise ist nicht übermäßig mitreißend.Unfreiwillige Komik erlangt die Stelle, in der Hotte Meyer den Engländern jegliches Weinverständnis abspricht, nur um dann noch folgen zu lassen: "Ich finde im Gegenzug ja auch, dass das englische(sic!) Bier nichts taugt! Guiness (sic!)? Pfui Teufel!" (S. 227) - Das zeigt im Umkehrschluss, wie wenig Ahnung Hotte und Protnik (der ihm in dieser Szene zustimmt) vom irischen Bier Guinness haben.
Joachim Schlund zu »Gunter Haug: Todesstoß« 02.11.2005
Von den 3 Büchern im Krimi-Spaß Dreierpack, ist der Roman von Gunter Haug Todes-stoss das unausgegorenste der Dreien.
Eine total verworrene & durcheinander gewürfelte Handlung. Es kommt nur jemand mit, der am Heuchelberg wohnt & lebt.
Auch der Schluß des Buches regt nicht zum Neukauf eines anderen Buches des Autors an.
Gerhard Boehmler zu »Gunter Haug: Todesstoß« 09.01.2004
Eigentlich bin ich Kein Ritter- Fan.Als ich jung war Las ich Die Falk und Bodo -Heftchen!
Aber wie der Autor bei mir die Spannung aktiviert hat . alle Achtung
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