Höllenfahrt von Gunter Haug

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 bei Gmeiner.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Baden-Württemberg, 1990 - 2009.

  • Meßkirch: Gmeiner, 2001. ISBN: 3926633492. 236 Seiten.

'Höllenfahrt' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Der Heilbronner Kommissar Horst »Hotte« Meyer glaubt im falschen Film zu sein. Ausgerechnet bei der Zugfahrt im Regional-Express von Stuttgart nach Tuttlingen widerfährt ihm Merkwürdiges: Er befindet sich in (fast) derselben bedrückenden Situation wie vor knapp zehn Jahren eine junge Frau, die zum rätselhaften Opfer einer Bluttat geworden ist. Und was dem unermüdlichen Ermittler damals viele schlaflose Nächte bescherte, ist plötzlich wieder da …Handelt es sich bei der toten Frau im Zugabteil wirklich um eine Rauschgift-Dealerin, ist sie tatsächlich ermordet worden und was hat das alles mit der Tatsache zu tun, dass ein baden-württembergischer Spitzenpolitiker mehrmals in der Woche im selben Zug nach Stuttgart reist? Erinnerungen, die sich vor dem Kommissar auftürmen, der inzwischen selbst regelrecht in der Klemme sitzt.

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ryanmalloy zu »Gunter Haug: Höllenfahrt« 25.06.2011
Ein Krimi, dessen Aufbau überflüssigerweise eine slapstickartige Rahmenhandlung beinhaltet. Ansonsten darf der Grantler Horst Meyer sich wieder über Seilschaften,
Winzer, die allzu kapitalistische freie Marktwirtschaft und dröges Beamtentum aufregen. Insbesondere über die Verhältnisse beim regionalen TV berichtet Insider Haug mit Verbitterung - was das in einem Krimi zu suchen hat, weiß ich nicht.
Immerhin einmal ein Fall, der in der Arbeitszeit des Kommissars auftritt.

Durchaus positiv: Meyers nerviger Kompagnon Protnik hat nur einen kleinen Gastauftritt.
Hans H Ahlfeld zu »Gunter Haug: Höllenfahrt« 02.08.2006
Ein brauchbarer Krimi, den man gut lesen kann.
Nur sollte Hotte nicht so oft mit der Hand auf den Tisch hauen" dass die Gläser scheppern".
Ich weiß nicht wieviel Tische, Bänke und Anrichten der schon zerschlagen haben muss.

Hans Heinrich Ahlfeld
78595 Hausen o. V.
E-Mail: wao-ahlfeld@gmx.de
CatWoman55 zu »Gunter Haug: Höllenfahrt« 04.07.2006
Der Autor dieses Werkes wurde ja nach Veröffentlichung aus den Diensten des von ihm auf ca. drei Seiten kritisierten Senders entfernt...

Ja, so humorlos kann es in der deutschen Medienlandschaft zugehen. Wundert mich allerdings nicht.

Obwohl.... ich hätte den Autor vielleicht eher wegen schlechten Stils und des konstruierten, teils unlogischen Plots vor die Tür gesetzt.

Das Buch lebt von Klischees (außer der Ehefrau des Protagonisten Horst Meyer, die eine Art Heilige zu sein scheint, kommen Frauen nur als "Puppe", "dumme Kuh" etc. vor), und der Entscheidungsstress, ob die Dialoge nun auf Schwäbisch oder Hochdeutsch stattfinden sollen, erhöhte mein Lesevergnügen auch nicht gerade.

Das war das erste und letzte Buch, das ich von Herrn Haug gelesen habe.
Claudia Bonin zu »Gunter Haug: Höllenfahrt« 11.02.2005
Bitte überprüfen Sie doch einmal, ob der Viellober Gerhard Boehmler, der offenbar am 09-01-2004 bettlägrig war (über den Grund darf spekuliert werden, in Hotte-Meyer-Art latürnich), ein angestellter Berufs-Claqueur des Verlages ist.
Gerhard Boehmler zu »Gunter Haug: Höllenfahrt« 09.01.2004
So sollte das Leben wirklich sein .
Da würde sogar ich wieder Zug fahren
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