Der lombardische Kurier von
Buchvorstellung
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 1968
unter dem Titel I ragazzi del massacro,
deutsche Ausgabe erstmals 1971
bei Scherz.
Ort & Zeit der Handlung: Mailand, 1950 - 1969.
- Mailand: Garzanti, 1968 unter dem Titel I ragazzi del massacro. 230 Seiten.
-
Bern; München; Wien: Scherz, 1971 Mord stand nicht im Stundenplan.
Übersetzt von Eugen Haas.
ISBN:
3-502-50782-1. 159 Seiten. -
München; Zürich: Piper, 1988 Mord stand nicht im Stundenplan.
Übersetzt von Eugen Haas.
ISBN:
3-492-15532-4. 157 Seiten. -
Wien: Kremayr & Scheriau, 2002.
Übersetzt von Christiane Rhein.
ISBN:
3218007054. 255 Seiten. -
München: Goldmann, 2004.
Übersetzt von Christiane Rhein.
ISBN:
3-442-73228-X. 255 Seiten.
'Der lombardische Kurier' ist erschienen als
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In Kürze:
Darf ein Ermittler der Gerechtigkeit nachhelfen, wenn er weiß, dass der Täter durch die Maschen des Gesetzes schlüpfen wird? Duca Lamberti und sein neuer Fall. Schockiert steht Duca Lamberti am Bett der jungen Lehrerin, die gerade an ihren schweren Verletzungen gestorben ist. Sie wurde von ihren halbwüchsigen Schülern im Klassenzimmer einer Abendschule brutal mißhandelt. Voller Zorn über diese bestialische Tat ist Lamberti fest entschlossen, diesen Fall mit allen Mitteln aufzuklären. Selbst der Tod seiner kleinen Nichte kann ihn nicht daran hindern. Minutiös studiert er die Akten der verhafteten Schüler, die fast alle aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen und teilweise vorbestraft sind. Aber auch in den nachfolgenden Einzelverhören findet Duca trotz massivem Druck auf die jungen Männer keine Anhaltspunkte dafür, wer an dem orgiastischen Massaker beteiligt war. Jeder behauptet, es seien die anderen gewesen. Am Ende beschleicht Duca der Verdacht, dass ein Erwachsener die Schüler angestiftet und das Verbrechen organisiert hat. Als sich der einzige Junge, der vielleicht zu einer Aussage bereit gewesen wäre, in den Tod stürzt, wagen Lamberti und sein Vorgesetzter Carrua ein riskantes Experiment: Duca nimmt einen der Schüler, Carolino, mit zu sich und hofft, durch materielle und emotionale Zuwendung sein Vertrauen zu gewinnen. Zunächst scheint sein Plan aufzugehen, doch dann entschließt sich Carolino, hin und her gerissen zwischen der Hoffnung auf ein besseres Leben und der Angst vor dem Heim, zu fliehen. Er ahnt nicht, dass er beschattet wird. Aber die alternde Hure Marisella, die er um Hilfe bittet, erkennt die Gefahr für ihn – und für sich. Entschlossen nimmt sie die Sache in die Hand …
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| tedesca zu »Giorgio Scerbanenco: Der lombardische Kurier« | 26.09.2011 |
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