Kalter Mond von Giles Blunt

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Black Fly Season, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Droemer.
Ort & Zeit der Handlung: Kanada / Ontario, 1990 - 2009.
Folge 3 der John-Cardinal-Serie.

  • New York: Putnam, 2005 unter dem Titel Black Fly Season. 439 Seiten.
  • London: HarperCollins, 2005. 439 Seiten.
  • München: Droemer, 2005. Übersetzt von Anke & Eberhard Kreutzer. ISBN: 3-426-19663-8. 439 Seiten.
  • München: Knaur, 2008. Übersetzt von Anke & Eberhard Kreutzer. ISBN: 978-3-426-63157-7. 448 Seiten.
  • [Hörbuch] Berg: Lagato, 2006. Gesprochen von Olaf Pessler. ISBN: 3938956046. 8 CDs.

'Kalter Mond' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Ein bizarrer Ritualmord schockiert die Polizei von Algonquin Bay: In einer mit rätselhaften Zeichen versehenen Höhle in den Wäldern wird die verstümmelte Leiche eines Unbekannten gefunden. Füße, Hände und Kopf sind abgetrennt worden und verschwunden. Detective John Cardinal und seine Kollegin Lise Delorme tappen im Dunkeln. Kurze Zeit später taucht in einer Bar in Algonquin Bay eine junge Frau auf, die sich merkwürdig benimmt. Offensichtlich weiß sie weder, wer sie ist, noch, wo sie ist. Der vom Barkeeper verständigte Cardinal fährt die Frau ins Krankenhaus. Dort operiert man ihr eine Kugel aus dem Gehirn. Ein Wunder, dass die Frau noch lebt. Gibt es einen Zusammenhang mit dem Ritualmord in der Höhle? Und wer ist der mysteriöse Unbekannte mit der pechschwarzen Mähne und dem stechenden Wolfsblick, der in der Unterwelt von Ontario auf einmal für Unruhe sorgt? 

Ihre Meinung zu »Giles Blunt: Kalter Mond«

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Heidi zu »Giles Blunt: Kalter Mond« 23.01.2011
Dies ist das zweite Buch aus der Cardinal Reihe, das ich gelesen habe. Zuvor habe ich Eisiges Herz gelesen, da hat mir die Figurenzeichnung, besonders des Therapeuten und des Ermittlers Cardinal und seiner Familie, sehr gefallen. Kalter Mond dagegen ist für meinen Geschmack zu brutal und zu oberflächlich. Die Figuren bleiben schemenhaft in einer schwarz-weiß gezeichneten Umgebung. Wenn man die brutalen Handlungsstränge streichen würde, die übrigens in dieser Detailiertheit für die Handlungsführung gar nicht nötig sind, bliebe nicht viel.
Anas zu »Giles Blunt: Kalter Mond« 07.03.2009
das ist mein zweites buch von giles blunt , bin ja noch am lesen aber merk schon das Blunt kein erbaermen kent.seine beschreibungen lassen den leser das blut in den adern gefriren und man ist am einem punkt wo man genug hat aber trotzdem das buch nicht zur seite legen kann. das Buch ist schon simlich hart, nichts im vergleich zu Gefrorene seelen aber trozdem wuerde ich es nimanden emfehlen der schwache nerven oder herz probleme hat.
Janko zu »Giles Blunt: Kalter Mond« 27.01.2009
Auch in seinem dritten Roman „Kalter Mond“, lässt der Kanadier Giles Blunt wieder sein altbekanntes Team John Cardinal und Lise Delorme ermitteln. Dieses mal werden sie zu Anfang mit einer jungen, rothaarigen Frau konfrontiert, die auf der Suche nach ihrem drogenabhängigen Bruder, beinahe einem traumatischen Erlebnis zum Opfer gefallen wäre. Da sie sich vorerst an nichts erinnern kann, fällt dem Ermittlerteam die Arbeit alles andere als leicht. Die junge Frau, die von allen nur Red genannt wird, verspürt überdies auch wenig Interesse daran, sich den Vorgaben der Polizei zu beugen, im Krankenhaus zu bleiben und gerät dadurch nachhaltig in Gefahr. Als dann auch noch die sterblichen Überreste von Wombat Guthrie, einem Biker der Viking Riders, mit abgetrenntem Kopf und abgeschnittenen Gliedmaßen aufgefunden wird, stehen Cardinal und Delorme endgültig vor einem schier unlösbaren Rätsel. Am Fundort des Toten wurden nämlich, neben diversen Gegenständen auch merkwürdige Felsmalereien aus der jüngsten Vergangenheit gefunden, die in direktem Zusammenhang mit der Leiche zu stehen scheinen. Es handelte sich hierbei augenscheinlich um indianische Zeichen, die auf einen Ritualmord hindeuten. Nach und nach waten Cardinal und Delorme durch einen tiefen Sumpf aus Drogen, Gewalt, Mord und Palo Mayombe, einer art Santeriá, bzw. Voodoo. Giles Blunt hat es mal wieder geschafft, einen äußerst ansprechenden, sehr menschlichen Plot, mit hohem Spannungsniveau zu schreiben, dessen Handlungsort wie immer die nördliche Idylle des fiktiven Ortes Algonquin Bay in Ontario/Kanada ist. Die knapp 440 Seiten lesen sich in nahezu einem Durchlauf, denn der Autor reiht gekonnt Ereignis an Ermittlungsarbeit und fügt immer wieder diverse Aufklärungen ein. Die bekannten Charaktere werden nicht in allen Tiefen dargestellt und somit lässt sich Blunt erst gar nicht auf überflüssige Wiederholungen ein. Dennoch sind alle seiner Werke als eigenständig und unabhängig zu betrachten.
Meine Wertung: 80°
asmiri zu »Giles Blunt: Kalter Mond« 18.10.2008
Dies ist das erste Buch, das ich von Giles Blunt gelesen habe.
Ich fand es so spannend, dass ich beim Lesen 'dran bleiben ' wollte, obwohl mich die stellenweise sehr brutale Schilderung der Verbrechen zunächst abgestoßen hat.
Insgesamt hat es Blunt jedoch geschafft, mich durch den Aufbau der Geschichte zu fesseln, besonders durch die Figur der traumatisierten Terri.
Sprachlich finde ich das Buch allerdings sehr schwach.
gowron zu »Giles Blunt: Kalter Mond« 03.08.2008
Dies ist das dritte Buch der John-Cardinal-Reihe von Giles Blunt, und ich muss leider feststellen, dass die Werke kontinuierlich schlechter werden. In "Kalter Mond" nimmt sich Blunt nur sehr wenig Zeit, den Charakterzügen seiner Figuren nachzugehen. So bleiben die meisten Darstellungen sehr oberflächlich. Die Handlung wirkt zudem stellenweise arg konstruiert. Die Sprache (oder vielleicht auch die Übersetzung ins Deutsche?) liest sich stellenweise etwas holprig - sprachliche Finessen fehlen nahezu vollends. Überraschungsmomente bleiben aus, dafür wurde Blunt-typisch auf einen actionfilmreifen Showdown Wert gelegt. Für mich war dieses Buch einer der schwächsten Krimis, die ich seit langem gelesen habe.

Zusammenfassend ist er zwar unterhaltsam, aber am Ende legt man ihn zur Seite und hat ihn dann auch bald wieder vergessen.
Karl-Georg zu »Giles Blunt: Kalter Mond« 07.06.2008
Dies war das bislang beste Buch, das ich von Giles Blunt gelesen habe. Zwar stand schon, ganz Blunt-eigen, recht früh fest, wer der/die Täter waren, aber das Drumherum war diesmal noch besser erzählt, als in den Vorgänger-Werken.
Beste Unterhaltung!
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