Maigret verteidigt sich von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1964 unter dem Titel Maigret se défend, deutsche Ausgabe erstmals 1966 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich / Paris, 1950 - 1969.
Folge 63 der Maigret-Serie.

  • Paris: Presses de la Cité, 1964 unter dem Titel Maigret se défend. 185 Seiten.
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1966. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. beigefügtes Werk: Maigret und das Verbrechen an Bord; Maigret und der geheimnisvolle Kapitän.
  • München: Heyne, 1967. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 140 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1979. Übersetzt von Wolfram Schäfer. ISBN: 3-257-21117-1. 172 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1979. Übersetzt von Wolfram Schäfer. beigefügtes Werk: Maigret gerät in Wut. ISBN: 3-257-00978-X.
  • Zürich: Diogenes, 2009. Übersetzt von Wolfram Schäfer. Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 63. ISBN: 978-3-257-23863-1. 174 Seiten.

'Maigret verteidigt sich' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Maigret muss um seinen Ruf und seine Karriere kämpfen. Mitten in der Nacht klingelt bei Kommissar Maigret das Telefon. Die Anruferin ist eine verzweifelte junge Frau aus der Provinz, die ohne Papiere und Geld in Paris gestrandet ist. Maigret bringt sie von der Bar, in der sie sich betrunken hat, in ein Hotel und ins Bett. Das hätte er besser nicht getan, denn am nächsten Morgen wird er zum Polizeipräfekten zitiert, mit sofortiger Wirkung beurlaubt und erhält eine Abmahnung: wegen Missbrauchs einer Minderjährigen. Offenbar war die junge Frau weniger verzweifelt, als sie ihn glauben lassen wollte, und sie, oder jemand in ihrem Umfeld, wollte ihn in eine Falle locken oder ablenken. Warum? Wovon? Ein Tipp des Pariser »Paten«, eines langjährigen, nie überführten »Kunden« Maigrets, bringt den Kommissar schließlich auf eine Spur.

Ihre Meinung zu »Georges Simenon: Maigret verteidigt sich«

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Alois Becker zu »Georges Simenon: Maigret verteidigt sich« 20.11.2014
Der Roman ist zum einen wieder eine Abrechnung mit einem hierarchischen Justizapparat und seinen Vertretern aus der Oberschicht, die lediglich nach bürokratischen Gesichtspunkten entscheiden. Das Hauptthema für Simenon ist jedoch auch hier die Verbrechenspsychologie und die Frage nach dem „absolut Bösen“.
Beide Aspekte machen gleichermaßen die Bedeutung dieses „Maigret“ aus.
Anfangsverdacht zu »Georges Simenon: Maigret verteidigt sich« 02.08.2014
Die Grundgedanken des Romans sind gut.
Ehre und Integrität auf Maigrets Seite und Schuldgefühl(e) als Unschuldiger was zu Mordlüsten führt und Verfolgungswahn.
Ich mag Simenons verknappten Stil.
Nur habe ich manchmal das Gefühl, schade
dass er sich nicht mehr Zeit ließ.
Beim Ausformulieren.
Dennoch auch der Roman ist keine verlorene Zeit.
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret verteidigt sich« 10.05.2011
Maigret wird zu Unrecht beschuldigt und wird nun richtig gallig. Dieses mal hat er neben dem Motiv, den Fall aufzuklären, noch ein ganz persönliches Motiv , nämlich seine Unschuld zu beweisen. Recht interessanter Maigret aus dem Jahre 1964. Eine der wenigen Fortsetzunsmaigrets von Geroges Simneon. Gruß
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