Maigret und sein Jugendfreund von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1968 unter dem Titel L´Ami d´enfance de Maigret, deutsche Ausgabe erstmals 1970 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich, 1950 - 1969.
Folge 69 der Maigret-Serie.

  • Paris: Presses de la Cité, 1968 unter dem Titel L´Ami d´enfance de Maigret. 252 Seiten.
  • München: Heyne, 1970. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 142 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1988. Übersetzt von Markus Jakob. ISBN: 3-257-21575-4. 207 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2009. Übersetzt von Markus Jakob. Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 69. ISBN: 978-3-257-23869-3. 205 Seiten.

'Maigret und sein Jugendfreund' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Mit seinen Jugendfreunden hat Maigret kein Glück: Sie sind ihm (immer noch) unsympathisch, und sie haben die lästige Angewohnheit, unangekündigt in sein Büro zu spazieren und Wunder zu erwarten. Das tut auch Léon Florentin. Er kommt direkt aus der Wohnung seiner Freundin Joséphine, die, so berichtet er, in seinem Beisein ermordet worden ist, beziehungsweise während er sich in ihrem Wandschrank versteckt hielt. Klingt kompliziert? Es kommt noch komplizierter. Die Tote hatte nämlich noch andere Freunde, die alle unabhängig voneinander für Joséphines Unterhalt sorgten – ohne zu wissen, wen sie mitversorgten: Léon.

Ihre Meinung zu »Georges Simenon: Maigret und sein Jugendfreund«

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christian naton zu »Georges Simenon: Maigret und sein Jugendfreund« 09.02.2016
Da war der Meister nicht in Form. Der "Jugendfreund" hätte ein schöner Roman werden können, weil der Charakter dieser leichtgewichtigen Nervensäge ein schöner Kontrast zu Maigret darstellt, aber Plot und Auflösung sind diesmal sehr unglaubwürdig,
man behält keine der Figuren länger im Gedächtnis. Hier hat der Vielschreiber Simenon wohl nur mit Routine, aber ohne Esprit gearbeitet. Viel viel besser ist der ähnlich titulierte, aber ungleich interessantere Roman "MEIN FREUND MAIGRET".
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret und sein Jugendfreund« 24.05.2014
Lieber Herr Becker, dann lesen Sie doch mal obige Inhaltangabe. Dann sehen Sie, daß ich mich nicht geirrt habe. Übrigens toll, daß Sie so gut französisch können. Dann kenne Sie sicherlich einigen seiner Romane im Orginal. Aber die neuen Übersetzungen im Diogenes Verlag sind auch sehr gut. Danke für das Lesen meiner Kritik. Mit freundlichen Grüßen Torsten Janssen
Alois Becker zu »Georges Simenon: Maigret und sein Jugendfreund« 23.05.2014
Herr Janssen, Sie verwechseln zwei Romane.
(Der andere fällt mir im Moment nicht ein.)In „L’ami d’enfance de Maigret“ (1968) geht es um einen ehemaligen Schulfreund, der dem Kommissar die Ermordung seiner Geliebten meldet.
Die Aufklärung seiner Rolle als „verkrachte Existenz“ finde ich äußerst spannend.
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret und sein Jugendfreund« 12.05.2011
Der Jugendfreund von Inspector Maigret ist ein dicklicher Metzger (wenn ich richtig erinnere) und Maigret eigentlich ziemlich lästig. Doch er bittet Maigret um Hilfe und dieser gwährt sie ihm natürlich. Maigret beginnt zu ermitteln um seinem Freund (eigentlich mehr ein guter Bekannter) aus der Patsche zu helfen. Denn dieser hat durch das Schlüsselloch eines Wandschranks die Ermordung seiner Liebhaberin mit ansehen müssen. Und hat ihr nicht geholfen, dieser Feigling. Oder war der Mord etwas überraschend gekommen. Nun, Maigret wird sicherlich wissen wie er mit den Fakten umzugehen hat. Wieder ein toller Roman. Gruß Torsten Janssen
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