Maigret und Monsieur Charles von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1972 bei Presses de la Cité.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich, 1970 - 1989.
Folge 75 der Maigret-Serie.

  • Paris: Presses de la Cité, 1972. beigefügtes Werk: Maigret und der Spitzel; Maigret und der Einsame. ISBN: 3-462-01039-5. 183 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1990. Übersetzt von Renate Heimbucher-Bengs. 183 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2009. Übersetzt von Renate Heimbucher. Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 75. 182 Seiten.

'Maigret und Monsieur Charles' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

»Maigret spielte in einem noch ein wenig verfrorenen Sonnenstrahl. Er spielte nicht mit Bauklötzen, wie er es als Kind getan hatte, sondern mit seinen Pfeifen. Sein Blick war müde. Gerade eben hatte er über seine restliche Karriere entschieden.« So beginnt Maigrets 75. und letzter Fall, in dem der Kommissar noch ein Mal sein geliebtes Paris erkunden darf: das nächtliche mit seinen Bars und Absteigen, in denen sich ein verzweifelter Notar vor seinem Erfolg und einer unglücklichen Liebe verkriecht; und die Champs-Élysées im ersten, milden Frühlingslicht, das eine schöne Frau nicht genießen kann.

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Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret und Monsieur Charles« 24.05.2014
Werde ich mich an diesem Maigret doch nochmal versuchen, spielt er doch in Geroges Simenom Maigret Reihe eine wichtige, letzte Rolle. Übrigens soll Simenon, als er diesen Maigret schrieb, noch nicht gewusst haben, daß dieser der Letzte sein würde. Aber ab 1973 litt er angeblich 2 Jahre an einer (bei allen Schriftstellern berüchtigten) Schreibblockade. Danach schrieb er nur noch einige Autobiographische Bücher. Wahrscheinlich hatte sich nach 75 Romanen und 28 Geschichten, der Stoff auch langsam erschöpft und Wiederholungen wollte er vermeiden. Ab 1978 kamen auch noch persönl. Schicksalsschläge dazu (Tod seiner Tochter; Scheidung) und auch das Alter machte sich wohl bemerkbar. Ob er wirklich 10 Frauen hatten ? Das hieße quasi seit seiner Geburt jeden 3. Tag eine andere. Und das, wo er mehrfach (in die Schweiz und in die USA) umgezogen war, und 2. Weltkriege überleben musste. Also, höchstwahrscheinlich pure Fantasie des guten Georges Simenon. Wahrscheinlich kann man 2 nullen streichen. Gruß Torsten Janssen
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret und Monsieur Charles« 10.05.2011
Letzter Maigret von Georges Simenon aus dem Jahre 1972. Simenon hatte wohl keine große Lust mehr an seinem Helden, aber Gott sei Dank kam er nicht auf die Idee ihn sterben zu lassen. Sonst hätte er ihn nachher wieder auferstehen lassen müssen, wie einst Conan Doyle seinen Sherlock Holmes, ermordet von Professor Moriarty. Handlung: belanglos. Ist man Maigret Sammler sollte man es gelesen haben.
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