Maigret und die braven Leute von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1962 unter dem Titel Maigret et les braves gens, deutsche Ausgabe erstmals 1963 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich, 1950 - 1969.
Folge 58 der Maigret-Serie.

  • Paris: Presses de la Cité, 1962 unter dem Titel Maigret et les braves gens. 191 Seiten.
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1963. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 142 Seiten.
  • München: Heyne, 1971. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 143 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1988. Übersetzt von Ingrid Altrichter. ISBN: 3-257-21615-7. 181 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2009. Übersetzt von Ingrid Altrichter. Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 58. ISBN: 978-3-257-23858-7. 180 Seiten.

'Maigret und die braven Leute' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Ein Doppelmord, und alle Verdächtigen haben beste Alibis und überhaupt gar kein Motiv. Madame Josselin und ihre Tochter sind im Theater gewesen. Nach ihrer Rückkehr finden sie ihre Ehemänner erschossen in der Wohnung auf. Bei einer solchen heilen Oberfläche muss man nur ein bisschen kratzen, dann erscheint das wahre Gesicht, denkt sich Kommissar Maigret und macht sich an die Arbeit.

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christian naton zu »Georges Simenon: Maigret und die braven Leute« 14.01.2016
Das war wohl der langweiligste Maigret, den ich bisher gelesen habe. Wahrscheinlich war Simenon nicht gesund oder er hatte keine Lust. Der Roman erinnert an schwache TV-Folgen von Derrick oder DER KOMMISSAR. Schon kurz nach dem Weglegen des Buches war mir die Handlung wieder entfallen, es bleibt kein einziger Charackter und keine Milieustudie haften. 20° maximum.
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret und die braven Leute« 10.05.2011
Ein braver, allseits beliebter Mann, mit makelloser weißer Weste wird erstochen. Das Umfeld ist fast schon wie gemalt. Wer kann denn so jemanden böses wollen, fragt sich Kommissar Maigret. Kritk: Das etwas unfaire an diesem Roman ist, daß Simenon eine Handlungsentscheidene Figur erst im letzten Drittel des Romans ins Spiel bringt, so daß der Leser nun so gar keine Chance hat mitzuraten.
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