Maigret und die Affäre Saint-Fiacre von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1932 unter dem Titel L´affaire Saint-Fiacre, deutsche Ausgabe erstmals 1958 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich, 1930 - 1949.
Folge 13 der Maigret-Serie.

  • Paris: Fayard, 1932 unter dem Titel L´affaire Saint-Fiacre. 254 Seiten.
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1958 Maigret und das Geheimnis im Schloss. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. Simenon-Kriminalromane, Bd. 24. 167 Seiten.
  • München: Heyne, 1967 Maigret und das Geheimnis im Schloss. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 143 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1986. Übersetzt von Werner DeHaas. 183 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2008. Übersetzt von Werner DeHaas. Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 13. 170 Seiten.

'Maigret und die Affäre Saint-Fiacre' ist erschienen als

In Kürze:

'Er ist ein Polizeibeamter aus Paris. Er kommt wegen einer Kuh, die letzte Woche bei Mathieu krepiert ist, heißt es im Ort.' Keine Angst, Kommissar Maigret von der Pariser Kriminalpolizei ist nicht strafversetzt worden und muss sich jetzt auch nicht mit Kühen und Schafen herumschlagen. Vielmehr untersucht er eine rätselhafte Todesdrohung und dann einen Mord in einem Schloss an der Loire, wo sein Vater früher Gutsverwalter war – und ihn dessen Herrin einst aus der Ferne verehrte. Maigrets Jugenderinnerungen führen ihn schließlich zum Mörder.

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Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret und die Affäre Saint-Fiacre« 09.02.2016
Habe diesen Maigret, der als einer der berühmtestes und meistverfilmeten von Georges Simenon gilt nach 5 Jahren noch einmal gelesen. Wenn auch das Verbrechen mit Wahrscheinlichkeiten geschieht und eben (?) nicht justizal ist, so ist gerade das Finale Diner eine echte Meisterleistung von Simenon. Ob der Täter nun dermaßen brutal behandelt werden musste steht auf einen anderen Blatt, allerdings engeht er auch seiner irdischen Strafe nicht. Unbedingt mal wieder lesen. Gruß Torsten Janssen
christian naton zu »Georges Simenon: Maigret und die Affäre Saint-Fiacre« 14.01.2016
Dieser Roman ist einer meiner Lieblings-Maigrets, ich habe ihn an einem Abend gelesen und fühlte mich komplett in das kleine französische Dorf mit dem Schloß und der Kirche versetzt. Die Beschreibung des katholischen Milieus, Maigrets Zusammenarbeit mit dem kleinen Messdiener, das seltene Phänomen einer bis zuletzt offenen Täterfrage, das Messbuch als Mordwaffe...das hat schon was. Die VErfilmung mit Jean Gabin hat leider außer dem genialen Darsteller regiemäßig nichts zu bieten, eine Enttäuschung. Dem Roman würde ich 95° zuschreiben, ich lese ihn gern noch mal.
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret und die Affäre Saint-Fiacre« 07.05.2012
Wurde übrigens etwas verändert als "Maigret kennt kein Erbarmen" (dt. Titel) 1959 mit Jean Gabin recht sorgfältig verfilmt und lief kürzlich auf ARTE. Der Roman ist etwas brutaler, aber auch sehr gelungen, siehe meine Kritik. Man merkt dem Roman an, daß Simenon sich mit Religion und der katholischen Kirche beschäftigte. Viele Grüße Torsten Janssen
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret und die Affäre Saint-Fiacre« 16.05.2011
Maigret macht eine Reise in seine Vergangenheit, in seine Kindheit. Sein Vater war Gutsverwalter bei den Saint Fiacres. Eines Morgens geht die Gräfin zu Saint Fiacre in die Frühmesse, schlägt ein Gesangsbuch auf und stirbt, schreckensbleich. Maigret geht in die Kirche und findet heraus, daß jemand einen kompromotierenden Zeitungsartikel in das Gesangsbuch gelegt hat um die Gräfin zu Tode zu erschrecken. Ist dieses Verbrechen überhaupt noch justizabel? Inspektor Maigret will Gerechtigkeit und hetzt 2 Streithähne aufeinander los. Um der Gerechtigkeit willen. Gruß Torsten Janssen
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