Maigret und der Minister von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1955 unter dem Titel Maigret chez le ministre, deutsche Ausgabe erstmals 1956 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich, 1950 - 1969.
Folge 46 der Maigret-Serie.

  • Paris: Presses de la Cité, 1955 unter dem Titel Maigret chez le ministre. 220 Seiten.
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1956. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 177 Seiten.
  • München: Heyne, 1967. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 155 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1978. Übersetzt von Annerose Melter. ISBN: 3-257-20505-8. 211 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2009. Übersetzt von Annerose Melter. Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 46. ISBN: 978-3-257-23846-4. 207 Seiten.

'Maigret und der Minister' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Auguste Point ist Maigret sympathisch. Er stammt aus ähnlichen Verhältnissen, hat eine ähnliche Frau, ganz ähnliche Auffassungen und er sieht ihm sogar ähnlich. Aber Point ist Minister und steht unter schwerem Korruptionsverdacht Maigrets Ausflug in die große Politik.

Ihre Meinung zu »Georges Simenon: Maigret und der Minister«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Caro S. zu »Georges Simenon: Maigret und der Minister« 18.03.2017
Habe mich gelangweilt. Ein toller Start, aber wo ist das Verbrechen? Nur ein gestohlener Bericht. Gut, die politischen Kreise werden enttarnt in ihrem Schmutz, aber das hat man erwarten (müssen), aber wo bleibt nach 40 Seiten Beginn die Spannung? Ein Auflösung, die schon seit der Mitte der Story angedacht ist, der Leser ist vorbereitet und nicht überrascht. Gut, dass alle anderen Maigrets deutlich besser sind!
Jossele zu »Georges Simenon: Maigret und der Minister« 09.01.2015
Das war mit Abstand die beste Geschichte, die ich von Simenon jemals gelesen habe. Bisher war ich immer ziemlich enttäuscht, weil viele Krimis von ihm so trivial sind. Das Buch habe ich mir auch nur zufällig während einer Urlaubsreise aus einem öffentlichen Bücherregal eingetauscht, weil ich darin nichts Ansprechenderes fand. Und jetzt das: eine wirklich gut durchdachte Story, die Maigret in den Kreisen der höchsten Politik ermitteln läßt. Die Affäre, die er dann aufdeckt hat alles, was so eine Story braucht: machtgierige Menschen, kleine Verbrecher, hoffnungslose Idealisten, ein verwirrendes Szenario und am Ende eine logische Auflösung. Und die Ohnmacht der ehrlichen Menschen gegenüber den mächtigen Menschen schimmert auch noch deutlich durch. Für mich ein Treffer: 85°
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret und der Minister« 10.05.2011
Ein französicher Minister wird für den Tod von 200 Kinder verantwortlich gemacht, die beim Einsturz eines staatl. Kinderheims starben. Der Minister hatte die Baugenehmigungen schnell erteilt und so wurde kräftig gepfuscht. Nach dem Einsturz verschwindet dieser Minister spurlos. Maigret versucht ihn zu finden und über seine Schuld zu reden und einen vielleicht doch nicht ganz so Schuldigen zu retten. Maigret aus dem Jahre 1964. Sehr routiniert von Georges Simenon geschrieben.
Ihr Kommentar zu Maigret und der Minister

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: