Maigret und der faule Dieb von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1961 unter dem Titel Maigret et le voleur paresseux, deutsche Ausgabe erstmals 1962 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich, 1950 - 1969.
Folge 57 der Maigret-Serie.

  • Paris: Presses de la Cité, 1961 unter dem Titel Maigret et le voleur paresseux. 187 Seiten.
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1962. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 143 Seiten.
  • München: Heyne, 1967. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 143 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1988. Übersetzt von Stefanie Weiss. ISBN: 3-257-21629-7. 180 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2009. Übersetzt von Stefanie Weiss. Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 57. ISBN: 978-3-257-23857-0. 180 Seiten.

'Maigret und der faule Dieb' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Früher, das waren noch Zeiten, da gab es Diebe, die Maigret richtig ans Herz wuchsen. So machte zum Beispiel einer mit Namen Cuendet regelmäßig »Urlaub« in reichen Häusern, deren Besitzer verreist waren und bei ihrer Rückkehr Speisekammer und Weinkeller leer vorfanden. Doch die Zeiten sind vorbei, die Kommissare sind zu lästigen Handlangern der Staatsanwaltschaft geworden, und auch in der Unterwelt ist nichts mehr so wie früher. Als der sympathische Cuendet mit eingeschlagenem Schädel tot im Bois de Boulogne aufgefunden wird, setzt Maigret daher alles daran, den Mord an seinem »Freund« aufzuklären.

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Alois Becker zu »Georges Simenon: Maigret und der faule Dieb« 08.11.2013
Simenon liefert hier einen wichtigen Beitrag zu seinem Hauptthema, ein Spiegelbild der Gesellschaft zu geben. Dabei zeigt er mithilfe seiner Hauptfigur Maigret seine Sympathie für „die kleinen Leute“.
Hochrangige Politiker, vor allem Minister und Abgeordnete, die Reichen oder Einflussreichen in jeder Hinsicht sollen mit Samthandschuhen oder besser überhaupt nicht angefasst werden. Die Aufklärung oder Verfolgung einer Mordtat sind dagegen nicht wichtig.
Wichtig allerdings, dass der heutige Leser erkennt, dass sich in 50 Jahren nicht nur in Frankreich daran wenig geändert hat.
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