Maigret und das Verbrechen in Holland von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1931 unter dem Titel Un crime en Hollande, deutsche Ausgabe erstmals 1960 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Niederlande, 1930 - 1949.
Folge 8 der Maigret-Serie.

  • Paris: Fayard, 1931 unter dem Titel Un crime en Hollande. 253 Seiten.
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1960 Maigret in Holland. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 155 Seiten.
  • München: Heyne, 1966 Maigret in Holland. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 140 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1980. Übersetzt von Renate Nickel. ISBN: 3-257-20809-X. 171 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2008. Übersetzt von Renate Nickel. Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 8. ISBN: 978-3-257-23808-2. 164 Seiten.

'Maigret und das Verbrechen in Holland' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Duclos, ein französischer Kriminalistikprofessor auf Vortragsreise in Holland, wird des Mordes an seinem Gastgeber angeklagt. Anlaß genug, daß Kommissar Maigret eingeschaltet wird. Doch dieser ist nicht das, was man sich unter einem Pariser Kommissar vorgestellt hat, sondern ein Mann mit einem eigenen Kopf, einem ziemlich dicken sogar.

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Jossele zu »Georges Simenon: Maigret und das Verbrechen in Holland« 14.11.2014
Maigret wird in einen kleinen Ort nach Holland beordert, weil der französische Professor Jean Duclos dort gebeten wurde, sich der dortigen Polizei zur Verfügung zu halten, da sein holländischer Gastgeber Conrad Popinga erschossen wurde. Popinga, das findet Maigret schnell heraus war ein Lebemann, der in einer frömmelnden Umgebung aus dem Rahmen fiel. Durch Spaziergänge und Gespräche mit den Bewohnern des Ortes findet Maigret heraus, dass mehrere Personen ein Motiv für die Tat hatten, dass aber alle eigentlich gar kein richtiges Interesse an der Aufklärung des Falles haben, weil sie keine Unruhe in ihrer Dorfgemeinschaft haben wollen. Am liebsten wäre es ihnen, man könnte den Moder einem unbekannten Fremden in die Schuhe schieben und es herrschte wieder Ruhe im Ort. Maigret lässt sich jedoch nicht beirren und entlarvt bei einem Ortstermin, bei dem er den Todesabend von allen Beteiligten nochmals nachstellen läßt, schließlich den wahren Täter. Ein klassischer Whodunit von 1948, der in der heutigen Zeit gelesen auch irgendwie sehr altertümlich wirkt, aber vielleicht war das damals modern? 40°
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret und das Verbrechen in Holland« 16.05.2011
Guter bis durchschnittlicher Maigret Roman der, wie der Titel schon sagt fast ausschließlich in Holland spielt. Maigret taucht wie immer in die Atmosphäre ein und findet den Mörder schließlich. Dabei inszeniert er noch mal mit allen Beteiligten den Ablauf der Mordnacht und kommt dem Täter so auf die Spur. Soviel kann man glaube ich verraten: Der Täter ist gerade der, der es eingentlich gar nicht begangen haben kann.
Wieder einmal genial von Georges Simenon.
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