Maigret auf Reisen von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1957 unter dem Titel Maigret voyage, deutsche Ausgabe erstmals 1959 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich, 1950 - 1969.
Folge 51 der Maigret-Serie.

  • Paris: Presses de la Cité, 1957 unter dem Titel Maigret voyage. 189 Seiten.
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1959. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 170 Seiten.
  • München: Heyne, 1966. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 157 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1988. Übersetzt von Ingrid Altrichter. ISBN: 3-257-21593-2. 200 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2009. Übersetzt von Ingrid Altrichter. Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 51. ISBN: 978-3-257-23851-8. 194 Seiten.

'Maigret auf Reisen' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Fälle, in die hochgestellte Persönlichkeiten verwickelt sind, die man mit Samthandschuhen anfassen muss, sind Kommissar Maigret zutiefst zuwider. Als das Pariser Nobelhotel George V. eines Nachts den Mord an einem reichen Obersten und den Selbstmordversuch einer Gräfin meldet, macht sich also ein schlecht gelaunter und unsicherer Maigret auf den Weg ins Krankenhaus, um die Gräfin zu befragen. Die ist jedoch längst wieder abgereist, und Maigret reist ihr nach – an die Côte d’Azur, an den Genfersee und zurück nach Paris.

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Aqua zu »Georges Simenon: Maigret auf Reisen« 21.10.2013
Man kommt sich ein wenig vor wie bei einer EM oder von mir aus beim European Song Contest: Der Tote ist ein englischer Colonel, der tot in der Badewanne in einem sehr vornehmen Pariser Hotel aufgefunden wird. Der engste Vertraute des Toten ist ebenfalls Engländer, seine Verlobte ist eine französische Comtesse, die es aber eigentlich eher zu ihrem Ex zieht , einem echten, wenngleich verarmten französischen Comte. Sympathischerweise trinkt sie den Scotch gleich aus der Flasche. Ferner spielt eine Holländerin eine gewisse Rolle, ein Flame, eine Spur führt Maigret in die Schweiz, und sein Vize, Chefinspektor Lucas, schlägt sich jeden Morgen verzweifelt mit einem Gesprächspartner aus Kopenhagen telefonisch herum, von dem er nicht mal sagen kann, ob der ihn nun auf Dänisch oder Deutsch zutextet...Selbst Maigret wächst dieses Durcheinander über den Kopf. Ist es Zufall, dass Simenon ihn nächtlicherweis durch die langen labyrinth-artig angelegten Korridore des Hotels schickt, auf der Suche nach der Wahrheit? Mir scheint eher, dass Simenon hier einen symbolischen Schabernack ausgeheckt hat, denn dieser Irrgarten der Gänge und das Dunkel der Nacht passen doch recht gut zum gesamten Ablauf der Ermittlungen...Durch die ersten Seiten muss man durch, danach kann man eigentlich nur noch mitfiebern.
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