Der Zug von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1961 unter dem Titel Le train, deutsche Ausgabe erstmals 1963 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Belgien, 1930 - 1949.

  • Paris: Presses de la Cité, 1961 unter dem Titel Le train. 220 Seiten.
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1963. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 173 Seiten.
  • München: Heyne, 1973. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 126 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1986. Übersetzt von Trude Fein. ISBN: 3-257-21480-4. 178 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2012. Übersetzt von Trude Fein. Ausgewählte Romane in 50 Bänden, Bd. 44. ISBN: 978-3-257-24144-0. 176 Seiten.

'Der Zug' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Als im Mai 1940 die Deutschen in Belgien einmarschieren, stürmt Marcel Feron mit den anderen Bewohnern des nordfranzösischen Ardennenstädtchens Fumay den nächsten Zug nach Süden, Richtung Sicherheit. Während seine schwangere Frau und die kleine Sophie erster Klasse reisen dürfen, wird Marcel zusammen mit anderen Gesunden in einen Viehwagen verfrachtet. Bei jedem Zwischenhalt drängen sich neue Flüchtlinge in den brechend vollen Zug, Belgier, Holländer und auch eine aus dem Gefängnis von Namur getürmte Halbjüdin, Anna. An der Loire wird Marcels Viehwagen vom restlichen Zug abgehängt. Zwischen der todesmutigen Widerstandskämpferin Anna und dem kriegsuntauglichen braven Marcel entsteht eine leidenschaftliche Liebe, die den beiden zwei Jahre später zum Verhängnis wird.

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Alois Becker zu »Georges Simenon: Der Zug« 07.01.2015
Ein ganz großer Roman, den man unbedingt lesen sollte, auch wenn man die Verfilmung vielleicht schon kennt.Das Thema ist zwar nicht erfreulich, aber zeitgeschichtlich bedeutsam, das Schlusskapitel vor allem einmalig gut.Es gehört für mich unbedingt zum Allerbesten, was Simenon jemals geschrieben hat.
Tilman zu »Georges Simenon: Der Zug« 12.11.2006
Klassischer Simenon: dichte, drückende Atmosphäre; wenige handelnde Personen. Eigentlich mehr eine Lovestory in Zeiten des Krieges, als ein Krimi. Schildert die Folgen von Entwurzelung und Vertreibung, die Gleichgültigkeit und cape diem sind.
Mir gefällt an Simenon generell, daß ich mich nicht durch 600 Seiten mehr oder weniger intelligenter Handlung kramen muß, wie es bei Rankin und Konsorten der Fall ist. Die Fälle und GEschichten sind drückend realistisch, haben ein Personentableau das interessiert und nicht klamottenfilmmäßig aufgeblasen wird. Die Themen scheinen dem Leser gleich um die Ecke zu liegen.
Einfach Simenon.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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