Der Uhrmacher von Everton von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1954 unter dem Titel L´horloger d´Everton, deutsche Ausgabe erstmals 1991 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: USA, 1950 - 1969.

  • Paris: Presses de la Cité, 1954 unter dem Titel L´horloger d´Everton. 224 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1991. Übersetzt von Ursula Vogel. ISBN: 3-257-22405-2. 205 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2011. Übersetzt von Ursula Vogel. Ausgewählte Romane in 50 Bänden, Bd. 34. ISBN: 978-3-257-24134-1. 208 Seiten.

'Der Uhrmacher von Everton' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Seit vielen Jahren schon seit ihn seine Frau mit dem halbjährigen Ben sitzenließ lebt der Uhrmacher Dave Galloway mit seinem Sohn in Everton, einer Kleinstadt im Staat New York. Um sich ganz Ben widmen zu können, hat Dave das kleine Uhrmachergeschäft auf dem Lande übernommen. Doch verhält er sich dabei »wie manche Patienten, die so große Angst vor dem Ausbruch der Krise haben, daß sie gleichsam auf Sparflamme leben, sich nur behutsam bewegen und mit erloschener Stimme sprechen.« In einer Samstagnacht kommt es dann trotzdem so weit: der inzwischen 16jährige Ben brennt durch.

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christian naton zu »Georges Simenon: Der Uhrmacher von Everton« 15.01.2016
Der Roman beschreibt einen sehr langweiligen Menschen, eben Dave Galloway. Das färbt ab, die Erzählung schleppt sich recht langweilig dahin. In anderen Romanen hat Simenon solche Psychogramme mitreißender und abgründiger beschrieben. Dabei ist die amerikanische Szenerie aus der Sicht des Franzosen ganz interessant, man merkt, dass Simenon in seinen amerikanischen Jahren sehr genau hingeschaut und die Menschen beobachtet hat, die Dörfer, die Baseballspiele, die Kneipen, den Highway, die Journalisten, alles ist anders als in seiner Heimat, und man hätte erwarten können, dass er dieser fremden Kultur noch analytischer auf den Grund geht. Aber in diesem Buch nimmt er sich wenig Zeit für Beschreibungen, es bleibt zu knapp und ein wenig belanglos. Offenbar hat er selbst diese Arbeit nicht allzu ernst genommen.
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