Der Mann mit dem kleinen Hund von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1964 unter dem Titel L`homme au petit chien, deutsche Ausgabe erstmals 1964 bei Diogenes.

  • Paris: Presses de la Cité, 1964 unter dem Titel L`homme au petit chien. 251 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 12. Übersetzt von Stefanie Weiss. Ausgewählte Romane in 50 Bänden, Bd. 47. ISBN: 3-257-24147-X. 224 Seiten.
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1964. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 173 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1978. Übersetzt von Stefanie Weiss. ISBN: 3-257-20377-2. 216 Seiten.

'Der Mann mit dem kleinen Hund' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Täglich geht Felix Allard mit seinem Hund spazieren. Er denkt an die Vergangenheit, das Leben mit seiner Frau Anne-Marie, das Verhältnis zwischen ihr und seinem Freund Cornille, den Tag, als er den Rivalen erschoß. Allard arbeitet nun in einer Buchhandlung und betrachtet manchmal von fern seine Frau, seine beiden Kinder, aber auch Monique, die Witwe Cornilles. War damals wirklich Eifersucht das Motiv für seine Tat?

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Lydia Kupi zu »Georges Simenon: Der Mann mit dem kleinen Hund« 08.05.2016
Nach einigen Maigret-Romanen wollte ich Simenon im Original lesen und bin durch Zufall auf "L'homme au petit chien" gestoßen. Ich wurde angenehm überrascht. Der Roman ist meisterlich konstruiert, die beiden Erzählebenen des Jetzt und der Vergangenheit greifen nahtlos ineinander und halten die Spannung aufrecht bis zur letzten Zeile. Der Leser erfährt viel aus dem gesamten Leben Allards - Simenon hat eine gute Hand darin, Szenen und Athmosphären zu konstruieren. Auch ich kann diesen Roman nur jedem ans Herz legen.
christian naton zu »Georges Simenon: Der Mann mit dem kleinen Hund« 14.01.2016
Einer der besten Romane von Simenon, ein Meisterwerk. Es ist kein Krimi, sondern eine wunderbare psychologische Studie eines langsam zugrunde gehenden Menschen.
Die Tat des Felix auf dem Buchrücken zu erwähnen, ist eine Fehlleistung des sonst guten Diogenes-Verlages, denn die Erklärung der Tat erfolgt erst im letzten Drittel des Romanes, vorher wird sie bewußt offen gehalten. Ein Beweiß für Simenons literarische Meisterschaft ist die Begegnung Allards mit den beiden Behinderten vor Montmartre. Und die Veränderung der Sprache des Ich-Erzählers ist ungeheuer subtil und bewegend. Ich kann es nur weiter empfehlen.
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