Der Mann, der den Zügen nachsah von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1938 unter dem Titel L´homme qui regardait passer les trains, deutsche Ausgabe erstmals 1970 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: Niederlande, 1950 - 1969.

  • Paris: Gallimard, 1938 unter dem Titel L´homme qui regardait passer les trains. 255 Seiten.
  • München: Heyne, 1970 Der Mann, der die Züge vorbeifahren sah. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 156 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1981. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. ISBN: 3-257-20815-4. 278 Seiten.
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2004. Übersetzt von Linde Birk. ISBN: 3937793232. 223 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2011. Übersetzt von Linde Birk. Ausgewählte Romane in 50 Bänden, Bd. 10. ISBN: 978-3-257-24110-5. 264 Seiten.

'Der Mann, der den Zügen nachsah' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Die Welt steht kopf: die Firma, in der der holländische Familienvater Kees Popinga arbeitete, geht bankrott, und Popingas bewunderter Chef Julius de Coster verschwindet mit der Firmenkasse. Auch für den braven Popinga fallen in diesem Moment die moralischen Schranken, er bricht aus und nimmt den nächsten Zug via Amsterdam nach Paris. Einmal richtig leben und lieben – dafür geht Kees Popinga sogar über Leichen.

Ihre Meinung zu »Georges Simenon: Der Mann, der den Zügen nachsah«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

mrskona zu »Georges Simenon: Der Mann, der den Zügen nachsah« 01.06.2012
Dieses Buch, zweifellos von einem Simenon in Bestform verfasst, steht als Beispiel für meine Bewunderung von Georges Simenons Non-Maigret-Reihe. Ich bin ein Fan. Man ist sofort im Plot und bei den handelnden Figuren, die Handlung nie weitschweifig, immer auf den Punkt, athmosphärisch sehr dicht. Wenn ich mal nicht sicher bin, was ich grad lesen will, greife ich einen Band aus meiner Simenon Sammlung. Dieses ist zweifellos einer der besten.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Jonas zu »Georges Simenon: Der Mann, der den Zügen nachsah« 24.05.2008
Auch wenn man es vielleicht langweilig finden mag, ich möchte dennoch meine Kurzrezension des Buches unter den Aspekt stellen, der beinahe in allen meinen Beiträgen zu Simenon-Romanen auf dieser Seite eine Rolle spielt: Der Alkohol. "Der Mann der den Zügen nachsah" ist m. E. eine der vielen Psycho-Pathologien der Alkoholkrankheit (hier bis hin zu Realitätsverlust und Delinquenz) die er verfasste, mit der für ihn typischen Genauigkeit der Beobachtung. Die Atmosphäre, die Schilderung des Milieus, das genüsslich-zähe Dahinfließen der Handlung ohne dabei zu langweilen, das selbst wie eine Art Droge wirkt, gibt es wie immer bei ihm gratis dazu.
Volker zu »Georges Simenon: Der Mann, der den Zügen nachsah« 13.02.2007
Das Buch besticht zum einen durch die faszinierende Schilderung gesellschaftlicher Verhältnisse in jener Zeit (insb. die Enge der holländischen Kleinstadt), zugleich sind die aufgeworfenen Fragen - Ausbruch aus den Konventionen, Realitätsverlust - zeitlos und aufwühlend. Ein Meisterwerk.
nawel zu »Georges Simenon: Der Mann, der den Zügen nachsah« 30.06.2005
ich beschäftige mich auch immer noch mit dieser frage ob man ob es richtig ist so auszubrechen und alle moralischen prinzipien zu vergessen.
welche macht wie stark muss man sein dass obwohl dass leben sich von der einen zur anderen sekunde verändert negativ verändert wird noch die kraft haben fast ja unmenschlich zu sein seine gefühle zu vergessen zu vergraben und nur soo zu existieren wie es sein muss wie man handeln muss...
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Der Mann, der den Zügen nachsah« 17.06.2005
Übringens hat die Süddeutsche Zeitung den Roman als 5, EUR Ausgabe verlegt. Wie gesagt, der Protagonist läßt nach einem Einschnitt in seinem Leben, seine versteckte Sehnsüchte freien Lauf. Und dabei passieren auch Verbrechen. Schöne Grüße Torsten
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Der Mann, der den Zügen nachsah« 17.06.2005
Da kann ich meiner Vorrednerin nur anschließen. Das Buch ist in der Tat sehr spannend und gut gemacht. Über einen Menschen der aus der Spur gerät und sich treiben läßt. Ein echter Simenon eben!! Grüße
Sezen Özkan zu »Georges Simenon: Der Mann, der den Zügen nachsah« 16.06.2005
hallo ich heisse sezen özkan,bin 17 jahre alt und gehe in die oberstufe auf der heinrich -böll gesamtschule.das buch`der mann der den zügen nachsah`bekam ich von meinem deutsch lehrer.ich sollte das buch vorbereiten und vorstellen.anfangs hatte ich keine lust dazu weil der titel mir schon sehr langweilig und merkwürdig erschien doch als ich anfing das buch zu lesen gefiel es mir immer besser.die geschichte ist sehr gut gelungen und auch sehr spannend ich würde und werde das buch in jedemfall weiterempfehlen mit freundlichen grüssen sezen özkan
Ihr Kommentar zu Der Mann, der den Zügen nachsah

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: