Der Mann aus London von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1933 unter dem Titel L´homme de Londres, deutsche Ausgabe erstmals 1935 bei Schlesische Verlagsanstalt.

  • Paris: Fayard, 1933 unter dem Titel L´homme de Londres. 255 Seiten.
  • Berlin: Schlesische Verlagsanstalt, 1935. Übersetzt von Stefanie Weiss. 230 Seiten.
  • München: Heyne, 1966. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 125 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1981. Übersetzt von Stefanie Weiss. ISBN: 3-257-20813-8. 184 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2010. Übersetzt von Stefanie Weiss. Ausgewählte Romane in 50 Bänden, Bd. 4. ISBN: 978-3-257-24104-4. 192 Seiten.

'Der Mann aus London' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Im Augenblick denkt man, es seien Stunden wie andere auch, und man merkt erst hinterher, daß etwas Außergewöhnliches daran war. So ergeht es auch Maloin, dem Rangiermeister im Hafenbahnhof von Dieppe, als er dem Inspektor aus London erzählt, was sich in seiner Bootshütte abgespielt hat; und mühsam versucht er sich der einzelnen Minuten zu erinnern, die dazu geführt haben, daß er sich plötzlich für zwei Fremde interessierte, die einen unscheinbaren Koffer durch den Zoll schmuggelten.

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christian naton zu »Georges Simenon: Der Mann aus London« 16.01.2016
Der Roman fängt gut an und hört sehr gut auf, dazwischen liegen dann aber 100 Seiten, die ein wenig langweilig sind, weil es diesmal Simenon nicht recht gelingt, mich als Leser für seine Hauptfigur zu interessieren. Maloin ist zu verdrossen, zu lieblos, zu farblos, als dass man ihm mit Begeisterung folgen könnte. Das ändert sich dann kurz vor Schluß, wer also mit Geduld liest, wird doch noch mit einer charakterlichen und dramatischen Wende belohnt. Aber das habe ich in anderen Simenons (Betty, die Marie vom Hafen, Fremd im eigenen Haus) schon mitreißender erlebt. Für Einsteiger ist der Roman nicht geeignet, man sollte schon einige Simenons gelesen haben, dann kann man auch den Mann aus London goutieren.
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