Der kleine Heilige von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1965 unter dem Titel Le petit saint, deutsche Ausgabe erstmals 1966 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich / Paris, 1890 - 1909.

  • Paris: Presses de la Cité, 1965 unter dem Titel Le petit saint. 253 Seiten.
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1966. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 250 Seiten.
  • München: Heyne, 1968. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 159 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1979. Übersetzt von Trude Fein. ISBN: 3-257-20676-3. 242 Seiten.
  • Berlin; Weimar: Aufbau, 1984. Übersetzt von Trude Fein. 177 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2012. Übersetzt von Trude Fein. Ausgewählte Romane in 50 Bänden, Bd. 48. ISBN: 978-3-257-24148-8. 256 Seiten.

'Der kleine Heilige' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Paris 1897: Die sinnenfrohe Gemüsehändlerin Gabrielle teilt ihre Einzimmerwohnung mit wechselnden Männern. Unter ihren sechs Kindern bildet Louis eine Ausnahme. Er ist brav, fleißig und so anspruchslos, dass man ihn für einen Duckmäuser halten könnte. Doch in dem unauffälligen Jungen, der spöttisch der kleine Heilige genannt wird, steckt etwas Besonderes: Louis wird zum Künstler, der unbeirrbar seinen Weg geht.

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Jonas zu »Georges Simenon: Der kleine Heilige« 31.05.2007
Dieser Roman ist ausnahmsweise mal keine psychologische Studie, sondern eher eine pittoreske Beschreibung des Paris der Jahrhundertwende und die Geschichte einer zur Schicht der mittellosen Arbeiter gehörenden Frau und ihrer Kinder. Thema ist weniger die Kunst der Hauptfigur Louis selbst, sondern diese dient eher als Leitmotiv für die Sinnenbetontheit der Wahrnehmung, mit der die ganze Szenerie geschildert wird. Dennoch ein typischer Simenon und deshalb gut.
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