Der Bürgermeister von Furnes von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1939 unter dem Titel Le bourgmestre de Furnes, deutsche Ausgabe erstmals 1984 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: Belgien, 1930 - 1949.

  • Paris: Gallimard, 1939 unter dem Titel Le bourgmestre de Furnes. 253 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1984. Übersetzt von Hanns Grössel. ISBN: 3-257-21209-7. 262 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2011. Übersetzt von Hans Grössel. Ausgewählte Romane in 50 Bänden, Bd. 17. ISBN: 978-3-257-24117-4. 272 Seiten.

'Der Bürgermeister von Furnes' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Zwei Rivalen: Joris Terlinck, Bürgermeister der belgischen Kleinstadt Furnes, Eigentümer einer Zigarrenmanufaktur. Und Van Hamme, Vorsitzender eines katholischen Zirkels. Der erbitterte Kampf der beiden Herren teilt den Ort in zwei Lager. Lina, die Tochter von Van Hamme, erwartet ein Kind von ihrem Geliebten, einem Mitarbeiter aus Terlincks Fabrik. Eine Romeo-und-Julia-Geschichte aus Flandern.

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pescheg zu »Georges Simenon: Der Bürgermeister von Furnes« 12.08.2008
«Der Bürgermeister von Furnes» porträtiert eine Kleinstadt in Flandern in den 30er-Jahren und deren Bürgermeister, den herzlosen, eiskalt berechnenden Joris Terlinck. Dieser kümmert sich nur um seinen politischen Erfolg. Er nutzt seine Frau und alle weiteren Menschen in seinem Umfeld aus und ist so das typische Beispiel eines skrupellosen Machtmenschen, der sich sein Leben in der Kleinstadt so einrichtet, dass er nach Belieben schalten und walten kann.

Georges Simenon beschreibt den Alltag in Furnes eindringlich, man spürt förmlich das Klima der Angst, den Mief der Kleinstadt und das miese Wetter im Norden. Grossartige Sprache, komplexe Geschichte, vielschichtige Hauptfiguren. Ein empfehlenswerter Roman, wenn auch kein Krimi im engeren Sinne.
Jonas zu »Georges Simenon: Der Bürgermeister von Furnes« 25.12.2006
Der Meinung des Vorredners kann man sich nur anschließen. Die detailgetreue Wiedergabe einer patriarchalen Szenerie, die Luft dick von Zigarrenrauch und süßlichem Geneverduft.
Wie Simenon selbst sagte: ein Roman wie ein musikalisches Thema.
Kai Luehrs-Kaiser zu »Georges Simenon: Der Bürgermeister von Furnes« 22.02.2004
Völlig unterschätzt. Nicht zu lang (wie die meisten umfangreicheren Simenon-Romane), nicht zu dünn fließend. Einer der besten Non-Maigrets.
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