Das Testament Donadieu von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1937 unter dem Titel Le testament Donadieu, deutsche Ausgabe erstmals 1985 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich / La Rochelle, 1930 - 1949.

  • Paris: Gallimard, 1937 unter dem Titel Le testament Donadieu. 319 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1985. Übersetzt von Eugen Helmlé. ISBN: 3-257-21256-9. 584 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2011. Übersetzt von Eugen Helmlé. Ausgewählte Romane in 50 Bänden, Bd. 8. ISBN: 978-3-257-24108-2. 584 Seiten.

'Das Testament Donadieu' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Zuerst war der 72jährige Oscar Donadieu – der Reeder, wie man ihn in La Rochelle respektvoll nannte – verschwunden. Dann wurde er ertrunken in einem Kanal gefunden, Unfall oder Selbstmord scheinen unwahrscheinlich. Die Testamentseröffnung bringt neue Überraschungen …

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christian naton zu »Georges Simenon: Das Testament Donadieu« 16.01.2016
Ein sehr guter Roman, für den man aber Geduld und Konzentration braucht. Anders als in den meisten Simenons ist hier eine ganze Fülle von Charakteren präsentiert, die genau psychologisch ausgeleuchtet werden und wie ein Puzzle den Niedergang einer französischen Bürgerdynastie nachzeichnen. Das Menschenbild des Georges Simenon ist einerseits tief pessimistisch, andererseits hat er fast immer Symphatie für seine Figuren. Ich finde es seltsam, dass dieser große Roman offenbar nie recht populär wurde. Zusammen mit dem "Bananentouristen" , der sozusagen die Fortsetzung bildet, ist er wirklich ein Epos.
Caroline S. zu »Georges Simenon: Das Testament Donadieu« 22.09.2014
Eine genau beobachtete Studie eines jungen Paares innerhalb einer Reederfamilie, die nach dem Tod des Familienoberhauptes langsam und unmerklich auseinanderfällt. Hat mich sehr an die Buddenbrooks erinnert. Sehr französisch in allem, sehr bildhaft. Breit und ausführlich geschildert, im letzten Viertel regelrecht spannend bis zum Thriller.
Marcel Ritzi zu »Georges Simenon: Das Testament Donadieu« 25.03.2011
Eine wunderbar erzählte Familiengeschichte, wie sie nur Simenon psychologisch treffend erzählen kann. Der Fall einer Reederfamilie, das Karussell von Macht, Leidenschaft und Gewalt dreht sich schnell und reisst die Familie unbarmherzig auseinander. Kein Wort ist zuviel auf diesen 500 Seiten und die Geschichte reisst den Leser mit bis zum erschreckenden Finale.
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