Das Lächeln der Mona Lisa von George Tenner

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 bei Schardt.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Sachsen / Dresden, 1990 - 2009.

  • Oldenburg: Schardt, 2008. ISBN: 978-3898413770. 298 Seiten.

'Das Lächeln der Mona Lisa' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Mitte des Jahres 1994 findet die Haushälterin Roswitha Färber die Leiche des Kunstmalers Helmut Müller-Karsten in dessen Wohnzimmer im Dresdner Künstlerhaus in Loschwitz. Aufgrund des verwüsteten Zustands, in der sich die Wohnung des Malers befindet, stuft der Notarzt ihn als »ungeklärten Todesfall« ein. Damit wird die Dresdner Mordkommission um Leiter Barneby Kern auf den Plan gerufen. Bei ihren umfänglichen Ermittlungen in der Dresdner und internationalen Kunstszene stoßen sie immer tiefer in einen Strudel von Korruption, illegalen Gemäldehandel, Geldwäsche und politischen Verstrickungen. Zunächst gerät Müller-Karstens Stiefsohn Vester in Verdacht, etwas mit dem Tod des Malers zu tun zu haben. Dabei spielen spezielle Frauenbildnisse eine Rolle, hinter denen nicht nur Vester, sondern auch Galeristen, die Stasi, Kunsthändler und die russische Mafia her sind. Der Krimi führt in die Welt der Mondänen und Lasziven und deckt auf, wie »hohe Tiere« der Stasi Geld beiseite schafften und dabei Verbindungen in die BRD zu nutzen wussten. Der komplexe Fall bleibt lange undurchsichtig, weitere Morde geschehen, aber das Team Kerns bleibt hartnäckig und kann am Ende einen Fall ungeahnten Ausmaßes aufklären.

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DrWatson zu »George Tenner: Das Lächeln der Mona Lisa« 13.12.2012
Tödliches Lächeln oder Kunst als Waffe

Der Kriminalroman der Autors George Tenner spielt vor dem Hintergrund international tätiger Kunstschmuggler und deren Helfershelfer in Europa und darüber hinaus. Der Autor, geboren in Bischoffsroda, früher selber in Dresden wohnhaft und Sohn des Dresdner Malers Helmut Schmidt-Kirstein, vermag mit Insiderwissen und eifriger Recherche einen guten Einblick zu geben in Strukturen des staatlichen Kunsthandels der DDR und die Machenschaften der Staatssicherheit bei der „Erwirtschaftung“ von Devisen für die marode ostdeutsche Volkswirtschaft und deren Nomenklatura. Er zeigt aber auch, dass die demokratisch verfasste Gesellschaft heute ebenso anfällig ist für allerlei Schmutziges und Korruptes.

Die Handlung setzt im Sommer1994 ein, als der Maler Helmut Müller-Karsten tot in seiner Wohnung im Künstlerhaus in Loschwitz gefunden wird. Ein zerstörter Druck und Unordnung im Atelier rufen die Mordkommission unter Hauptkommissar Barneby Kern auf den Plan. Schnell zeigt sich, dass der Stiefsohn des Toten, Thomas Vester, etwas zu verbergen hat, was natürlich das Interesse Kerns weckt. Die zerstörte Lithographie mit dem Titel „Das Lächeln der Mona Lisa“ und der Stein dazu, ein Bildnis der Ehefrau Müller-Karstens, scheinen zwar eine wesentliche Rolle in dem Drama zu spielen, aber Barneby Kern kann Vester nichts beweisen. Als die Obduktion der Leiche einen natürlichen Tod ergibt, werden die Ermittlungen eingestellt.

Ein halbes Jahr später werden Kern und seine Leute in eine elegante Villa am Weißen Hirsch gerufen. Der Hausherr, der Kunsthändler Dieter Schubert und seine Geliebte wurden brutal mit einer pump gun erschossen, unter der Leiche liegt ein zerstörter Druck: „Das Lächeln der Mona Lisa“...
Die Frauen und Männer der Dresdner Mordkommission ermitteln zügig in alle Richtungen und stellen natürlich auch eine Verbindung zu den Vorfällen um den Künstler und dessen Stiefsohn Vester her. Doch der scheint für die brutale Tat über ein Alibi zu besitzen...
Barneby Kern ermittelt jedoch auch in eine ganz andere Richtung: der Ermordete Kunsthändler Schubert schien über Verbindungen in ganz bestimmte Kreise zu verfügen, die womöglich noch aus Zeiten des Kalten Krieges herrührten, als Schubert vom Westen aus Kunstgegenstände aus der DDR exportierte, um dem maroden System Devisen zu beschaffen. Es tauchen die Namen russischer Ex-Geheimdienstler und Finanztycoone ebenso auf wie die von KoKo-Mitarbeitern aus dem Umfeld des umtriebigen Staatssekretärs Schalck-Golodkowski. Und auch der Nachbar Schuberts, der joviale Brite Paul Douglas, scheint den Toten aus diesen Jahren zu kennen.
Kern und seine Leute habe alle Hände voll zu tun. Sie ermitteln im Umfeld Vesters, weil in dessen Wohnung eine Waffe und größere Mengen Geld entdeckt wurden, dessen Herkunft der psychologisch anscheinend gestörte Vester nicht erklären kann oder will. Sie ermitteln im Umfeld der Kunstgalerie Falconettis, weil dort bei einem Einbruch ebenfalls eine Lithographie der „Mona Lisa“ zerstört wurde.

Nach einem weiteren Mord und diversen Befragungen gelingt es der Dresdner Mordkommission um Barneby Kern, die Fäden zu entwirren und die Täter zu entlarven. Daß der Fall inzwischen internationale Außmaße angenommen hat, kann Kern nicht überraschen. Daß die Gerechtigkeit aber teilweise auf der Strecke bleibt, weil es derzeit nicht opportun scheint, den Täter einem Gericht zu überantworten, trifft aber auch Kern hart.



George Tenner hat einen Roman geschrieben, der sich vom Krimi zum Thriller entwickelt und der trotzdem gerade die Polizeiarbeit sehr realistisch beschreibt. Die Arbeit der Mordkommission mit den verschiedenen Charakteren der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht ebenso im Vordergrund wie die psychologische Studie des Stiefsohnes Thomas Vester, der durch eine unglückliche Kindheit geprägt ist und zu einem kaum eigenständig lebensfähigen Menschen heranwuchs. Gerade die Figur des Vester wird vor dem Leser sehr gut entwickelt und beleuchtet, was das Ende des Romans zu einem erschütternden Zeugnis werden lässt.
Die Aspekte des internationalen Kunstschmuggels mit seinen mafiösen Strukturen werden ebenfalls anschaulich dargestellt, ebenso die Machenschaften der DDR-Staatssicherheit im Bereich Kommerzielle Koordinierung (KoKO). Wir erfahren Einiges über die Aktivitäten deutscher und russischer Geheimdienste vor und nach der Wende, über Putin und Beresowski z.B..
Überhaupt ist das Thema DDR, SED und Stasi bei Tenner ein immer wiederkehrendes Motiv, was sich aus dem Lebensweg des Autors logisch ableiten lässt. George Tenner saß in den 1960er Jahren wegen versuchter Republikflucht ein und floh 1966 mit einem Schlauchboot über die Ostsee.
Nicht vergessen werden darf natürlich Dresden. Diese Stadt an der Elbe, die „italienischste aller deutschen Städte“ bildet die Folie, vor deren Hintergrund sich diese spannende und tragische Geschichte abspielt. Der Leser begleitet Kern und seine Leute mit dem Auto durch die Stadt, betrachtet nachdenklich die Elbdampfer, genießt das Essen in verschiedenen Restaurants und spürt die Kunstgeschichte Dresdens im Künstlerhaus in Loschwitz.

Dies alles zusammen macht das Buch zu einem gelungenen Dresden-Krimi, aber eigentlich zu viel mehr. Ein lesenswerter Roman!
Dagmar Hartmann zu »George Tenner: Das Lächeln der Mona Lisa« 17.11.2012
16. April 2008

Der Klappentext verrät ja schon, es beginnt mit dem toten Kunstmaler. Zunächst deutet alles darauf hin, dass in seiner Wohnung eingebrochen und der Mann überwältigt wurde. Dies muss allerdings revidiert werden, denn er ist eines natürlichen Todes gestorben. Das Chaos in der Wohnung macht die Polizisten stutzig und nachdem noch zwei andere Personen, die mit Kunsthandel zu tun haben, tot aufgefunden werden, wird die Mordkommission auf den Plan gerufen.

Als Verdächtige kommen nun mehrere Leute in Frage, die mit der Kunst-Szene und auch den momentanen Personen etwas zu tun haben könnten. Da wäre zunächst der Stiefsohn Thomas Vester, der im Haus wohnte, dessen Freund oder auch ein naher Nachbar im Kreis der Verdächtigen sowie der Galeriebesitzer Fuoli. Weitere Bekannte gelangen in die nähere Betrachtung der Kommissare, zumal der Fall immer undurchsichtiger wird.
Die Ermittlungen gehen in verschiedene Richtungen. Zum einen spielt der Kunsthandel eine Rolle, Personen des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit kommen ins Blickfeld, auch die Sizilianische Mafia scheint präsent zu sein. Nur wie passt das alles zusammen?

Und welche Bedeutung hat spielt dabei das zu beiden Todesfällen gehörende Werk "Das Lächeln der Mona Lisa", das sowohl als Bild als auch mit seinem Lithografiestein mutwillig zerstört wurde?
Zunächst wird Thomas Vester verdächtigt, der ein Hass aus Jugendzeit auf seine Mutter hat, denn diese hat ihn einst vernachlässigt und später Geld und Bilder zum Verkauf zugesteckt. War das ihre Wiedergutmachung? Und warum wollte er dann angeblich alle 25 Exemplare der Mona Lisa, die ein Bildnis seiner Mutter darstellt, unbedingt behalten?

Eine Rolle spielen auch der Freund und Freundin von ihm, zumal es einen Streit gab indem auch die homosexuelle Seite von ihm zur Sprache kommt. Ging es möglicherweise um Eifersucht?
Oder geht die Aufklärung doch in eine ganz andere Richtung?
Im Laufe der zahlreichen Gespräche mit wichtigen Personen, Observierungen von diversen auffälligen PKWs, Offenbarungen hochrangiger Leute, Verhöre der Verdächtigen und der Mitarbeit des LKA hinter vorgehaltener Hand kommt ein ganz anderer Aspekt zutage.

Einzelne hochrangige Offiziere, die Kontakte zu italienischen Mafia haben, mit Kunst und Schmuck handelten und damit viel Geld machten sowie andere Beweismittel führen letztendlich zur Aufklärung des Falles und zur Aushebung eines Sumpfes, mit dem Barneby Kern mit seinem Team am Anfang nicht gerechnet hatte.
Verschiedene Personen - teilweise aus dem Ausland - haben dabei besondere Aufgaben oder auch persönliche Absichten, denen sie nachgehen, um ihr Ziel zu erreichen. Dabei machen sie auch vor Ablenkung und Mord nicht halt.

Denn es gibt insgesamt nicht nur einen Mörder, der dingfest zu machen ist. Dieser wird außer Landes geschleust. Nicht ohne zu erwähnen, das einem anderem sein Tod ganz gut in den Kram passen würde. Eine weitere Person wird zusammen mit einem Mittäter verhaftet, die Auftraggeber sind nicht in Deutschland angesiedelt.
Mehr möchte ich hier nicht verraten, es soll bei meinen Andeutungen bleiben, damit sich der Leser die Story Stück für Stück erarbeiten kann.

Für mich ist die Auflösung ziemlich heftig, denn es gibt viele Verstrickungen von Personen mit hochrangigen Ämtern, von denen man es nicht geahnt hätte. Insgesamt aber logisch, wenn man die Geschichte und deren Hintergründe verfolgt.

Von Anfang an ist der Text kompakt und fließend gestaltet. Der Autor ist in der Lage, den Leser unmerklich mitzureißen und in die Story zu geleiten, aus der man erst auf der letzten Seite wieder heraus kommt. Dabei benutzt er verschiedene Merkmale: Zum einen die Authentizität der Lokalitäten, Straßen und Gebäude.

Ich hatte das Gefühl, in den Autos der Ermittler mitzufahren, denn er lenkt die Aufmerksamkeit auf Details, die zu Dresden gehören. Allein das "Blaue Wunder" müsste jedem ein Begriff sein. Man erfährt somit einen Teil der Stadtgestaltung und kann sich bildlich vorstellen, an welcher Stelle sich die Leute gerade befinden. Das bezieht sich auch auf die Verfolgung der PKWs, wenn sie einen Wagen zum Zwecke der Observierung verfolgen.
Weiter gibt der Autor Einblick in die Lithografie. Dabei stellt er dies nicht nur einfach fest, sondern er erklärt die Herstellung und die Besonderheiten solcher Werke, so dass man sich eine solche Arbeitsweise gut vorstellen kann.

In Zusammenhang mit der Verstrickung und Involvierung diverser Machenschaften von verschiedenen Personen, die zur Mafia oder auch der StaSi gehören, hat er ebenso authentisch recherchiert und dies geschickt in den Roman verflochten.
Man könnte sagen, es ist eine politische Verarbeitung der DDR-Vergangenheit, den er in einen Krimi verpackt hat. Denn es sind Leute und Firmen mit Namen genannt, die einen Wiedererkennungswert abgeben. Einige Wahrheiten von bekannten Personen kommen ans Licht. Nennen werde ich sie an dieser Stelle aber nicht.

Die erwähnte Einflechtung echter Fakten in einen Krimi erreicht der Autor durch zwanglose Gespräche, bei denen die Leute mit den Kriminalisten sprechen oder auch in Verhören in Form von Frage-Antwort-Manier. Auch Beweismittel sind im Buch enthalten, die durch Datum und Unterschrift authentisch benutzt werden. Die Geschichte des Thomas Vester oder anderer Personen ist an manchen Stellen in Erzählform gestaltet.

Die Kriminalisten der Mordkommission Dresden werden nicht nur als Ermittler dargestellt, sondern auch in ihrer Persönlichkeit. Man erfährt während des Lesens die Familienverhältnisse und Besonderheiten des jeweiligen Menschen.
Es handelt es sich dabei also nicht um Arbeitsmaschinen, sondern um Leute, die Zweifel an ihren Theorien und den Verdächtigen haben, man kann mit ihren Gedanken mitgehen, mitdenken, fluchen und sich ebenso an ihren Ermittlungserfolgen freuen.

Ebenso gibt der Autor Einblick in die Gefühlswelt der jeweiligen Person, den Teamgeist, der Integration eines neuen Kollegen, die Sorgen für Krankheit, Überdenken der Familienverhältnisse und deren Entschlüsse usw. usf. Auch das macht den Roman authentisch.

Somit wird das Buch an keiner Stelle langweilig, im Gegenteil: Ich habe den Eindruck gewonnen, es beinhaltet Wissen und kriminelle Arbeit in kompakter Form. Es gibt keinen Satz zu wenig oder zuviel. Es ist ein politischer Kriminalroman, der es in sich hat und spannend vom Anfang bis zum letzten Wort.
Heidi Zengerling zu »George Tenner: Das Lächeln der Mona Lisa« 15.11.2012
Loschwitz ist Ausgangspunkt der Handlung des neuen Romans von G. Tenner. Vor zwei Jahren war ich in Dresden Loschwitz, am Wochenende der Museumsnacht, aber das nur so am Rande . Ich finde es immer sehr interessant und spannend, wenn Tatorte bzw. Romanhandlungsorte dort spielen, wo man als Leser schon weilte, und wo man somit auch Erinnerungen und Bilder vor sich hat.

kurze Inhaltsangabe:
=

1994 im Sommer wird der Maler Helmut Müller-Karsten tod aufgefunden. Sein Atelier ist total verwüstet und die Untersuchungskommission unter Kommissar Barneby Kern hat schwer zu tun, um diesen so weitreichenden Fall zu klären.

Anfangs ist noch nicht klar, welche Verstrickungen dieser Fall aufweist. Er zeigt die Kunstszene in seiner ganzen Gewalt und schaut vorallem hinter die Fassaden dieser milliardenschweren Szene. Korruption und Stasimachenschaften kommen ans Licht.

Auch Thomas Vester, der Stiefsohn von Helmut Müller-Karsten ist in den Fall verstrickt.

Tenner zeigt dem Leser und somit auch im Laufe der Krimihandlung dem Ermittlungsteam Einblicke in die Strukturen des staatlichen Kunsthandels der DDR. Kunstschmuggler und ihre "Arbeit" spielen eine große Rolle im Romangeschehen.

Warum nennt Tenner den toten Maler so, ich denke mal, weil er ihn mit seinem Vater vergleicht, der der bekannte Maler Helmut Schmidt-Kirstein (man merke die Ähnlichkeit !!) ist. Tenner lebte ja einige Jahre in Dresden und kennt sich daher in dieser Stadt sehr gut aus.

Auch die Frau von Müller-Karsten kommt ins Spiel, aber auf einmal wird der Fall ad Acta gelegt, da der Maler eines natürlichen Todes starb.

Aber noch lange ist der Krimi nicht beendet, die Spannung wird erhalten, nicht nur erhalten, sondern sie steigert sich noch, in dem Moment, als wieder ein Druck mit dem Titel "Das Lächeln der Mona Lisa" im Zusammenhang mit einem Mord, diesmal einem Doppelmord an Dieter Schubert und seiner Geliebten, passiert. Wieder gehen der Kommissar und seine Leute ans Ermitteln.

Nun geht der Krimi bis hin nach Russland, es geht um Devisenbeschaffung zu DDR-Zeiten, um die kriminellen Machenschaften, ein Engländer und auch Namen wie der des Staatssekretärs Schalck-Golodkowski tauchen in der Romanhandlung auf.

Die Verstrickungen werden immer extremer und der Leser wird noch immer nicht eingeweiht.

Dieses Buch liest sich überaus spannend und ich habe es keinesfalls bereut, dieses Buch gelesen zu haben. Ein Krimi par excellence, den George Tenner hier erschaffen hat.

Politik, Geheimdienste, Korruption usw. usw. ... diese Themen innerhalb der DDR und des "Westens" und über Deutschland hinaus geben immer wieder Roman- und Krimistoff vom Feinsten. Tenner hat dies auf besonders spannende Art und Weise verarbeitet.

Auch die handelnden Personen und die Orte, wo der Roman spielt sind sehr bildhaft und gut erklärt, sodass man sich als Leser wunderbar in die Romanhandlung hineinversetzen kann.

Wie immer schafft es George Tenner, den Leser mit seiner überaus spannenden und bildhaften Schreibweise und seinem unverwechselbaren kriminologischen Spürsinn und seiner Schärfe, sowie seiner klaren und deutlichen Ausdrucksweise an das Buch zu fesseln. Tenner bringt von Anfang an Spannung in den Krimi, sodass der Leser ständig am Rätseln ist, wer wohl in den Fall involviert sein mag, wer der oder die Täter sein könnten.

Ein realistischer Krimi, wie er tagtäglich passieren kann, nicht überspannt und übertrieben, sondern aus dem Leben gegriffen, das macht die Krimis Tenners aus, das liebe ich auch so an seinen Romanen.

Wie immer bin ich begeistert von Tenners Roman und freue mich schon auf das nächste Werk. Kompliment Herr Tenner !!!
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