Am Anfang war die Täuschung von Gay Longworth

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel Wicked peace, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Droemer Knaur.

  • London: Pan, 2000 unter dem Titel Wicked peace. 577 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2009. Übersetzt von Karl-Heinz Ebnet. ISBN: 978-3-426-63701-2. 544 Seiten.

'Am Anfang war die Täuschung' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Was macht man, wenn man in einer Garage eine Frau findet, die in ihrem Auto sitzt und augenscheinlich an den Abgasen erstickt ist, die durch einen Schlauch in das Innere des Wagens geleitet wurden? Den Motor abstellen? Die Polizei rufen? Weglaufen? All dies tut die angehende Journalistin Cat, als sie Jane, Tochter aus gutem Hause, in ihrem Wagen auffindet. Bis aufs Weglaufen – und das wird ihr zum Verhängnis. Was hat die Tochter aus guter englischer Familie in den Tod getrieben? Cat beginnt zu recherchieren und stößt in den Katakomben von Paris auf das schockierende Doppelleben der schönen Jane …

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Freya zu »Gay Longworth: Am Anfang war die Täuschung« 14.02.2011
Also ich fand dieses buch ganz großartig.
Genau nach meinem Geschmack.
Ich habe es, bis auf die letzten ca 30 Seiten in eins durchgelesen und das kommt nicht oft vor! (Und habe nur aufgehört weil ich schlafen und arbeiten musste) Ich fand es einfach tierisch spannend und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht.
Das Buch ist toll geschrieben, es liest sich gut! Ich hatte gehofft, es würde noch andere Bücher über diese Cat (Hauptperson) geben, so als Serie oder wie man das bei Büchern nennt :) aber leider gibt es das nicht :( Hätte es toll gefunden und jedes einzelne Buch verschlungen.
Aber als Ersatz werde ich mir die anderen Werke von Gay Longworth kaufen und einfach hoffen, dass diese mich ebenso mitreißen ;)
LG
sidelight zu »Gay Longworth: Am Anfang war die Täuschung« 26.07.2010
@ Schrodo
Naja, so schlimm war es dann doch nicht ;-)
Ein solide gemachter Thriller, der erst gegen Ende thrillt, aber man darf nicht außer Acht lassen, dass die 500 Seiten davor so viel Spannung hergaben, dass man nicht vor dem Ende schlapp machte. Was ja immer nervt, ist, dass am Ende Fragen offen bleiben - kleinere Fragen, wie wohl im echten Leben auch, aber wer will das in der Belletristik??
Schrodo zu »Gay Longworth: Am Anfang war die Täuschung« 23.12.2008
Catherine genannt Cat überfährt einen kleinen Hund, anständig wie sie ist, lädt sie ihn in den Kofferraum und fährt zur Adresse auf dem Halsband. Großes Haus, keiner da. Cat neugierig, geht mal suchen, und siehe da, plötzlich und unerwartet findet sie die Leiche der Tochter Jane in der Garage. Die hat sich wohl (oder ist) mittels Autoabgasen (wusste schon immer, dass die gefährlich sind) ins Jenseits befördert. Die Polizei kommt, der kleine tote Hund ist weg und Jane ist immer noch tot.
Wie das nun weitergeht kann ich ja nicht verraten, aber die Story ist so unglaublich, dass sie schon wieder wahrscheinlich sein könnte. Da ist alles drin was Freude machen kann wie z.B. korrupte Bullen, sexistische Rentner/innen, schwule Freunde, Entführungen, Vergewaltigungen und Morde (hab ich jetzt alles?). Was mir gefehlt hat ist ein klein wenig mehr Spannung. Die kommt nur auf den letzten 15 Seiten auf…bei 536 ist mir das zu wenig. Der Brüller ist dieses Buch nicht, aber für einen Strandurlaub würd´s mir wohl reichen.
Meine Empfehlung: Vergiss es! Der Titel stimmt: “Am Anfang war die Täuschung… und am Schluss die Enttäuschung
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