Rote Karte für Grappa von Gabriella Wollenhaupt

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 bei Grafit.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Ruhrgebiet, 1990 - 2009.
Folge 16 der Grappa-Serie.

  • Dortmund: Grafit, 2006. ISBN: 978-3-89425-318-9. 256 Seiten.

'Rote Karte für Grappa' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Kaum von ihrer schweren Verletzung genesen, arbeitet Maria Grappa schon wieder an einer heißen Story: Toninho, der Stürmer-Star der Schwarz-Gelben, wird entführt, seine Freundin Margit überfallen und vergewaltigt. Während die Polizei glaubt, dass ein seit zehn Jahren gesuchter Serientäter hinter der Vergewaltigung steckt, ist die rothaarige Reporterin überzeugt, dass Entführung und Überfall in Zusammenhang stehen – denn Margit ist die Tochter des Mannes, der in seiner Eigenschaft als Präsident den Bierstädter Traditionsverein mit undurchsichtigen Spekulationen in den finanziellen Ruin getrieben hat. Und Grappa hat zumindest teilweise Recht, die Polizei identifiziert aufgrund von DNA-Spuren Toninho als Vergewaltiger. Der vermeintlich Entführte wird umgehend zur Fahndung ausgeschrieben. Mit Erfolg: Toninho taucht wieder auf – allerdings in fein säuberlich verpackten Einzelteilen. Irritierend: Seine Füße stecken in roten Lack-Stilettos – ein Hinweis auf Toninhos Aktivitäten im Bierstädter Rotlichtmilieu?

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Herbert Wagner zu »Gabriella Wollenhaupt: Rote Karte für Grappa« 06.10.2008
Empfehlenswert und eigentlich schade. Empfehlenswert, weil wirklich spannend , flüssig und mit einem gehörigen Maß an Ironie, Witz und Intelligenz geschrieben. Mein erstes Grappa Buch, aber nicht mein letztes.
Schade weil… Die Zutaten sind gut (dunkelbrauner abgehackter Männerfuß in rotem Pump Größe 46, Serienvergewaltiger .. ), aber daraus hätte man mehr machen können. Der Plot ist der Autorin wohl beim Schreiben eingefallen, woraus sich Ungereimtheiten ergeben und für meinen Geschmack zu viele Menschen unmotiviert sterben. Zum Schluss muss eben alles unter einen Hut.
Schade auch, weil die Dialoge am Anfang noch originell sind, gegen Ende sie dann doch ein wenig nerven, weil die Ironie und das Zuspielen der Bälle sich wiederholt.
Kurz: Beste (Urlaubs-)Krimikost. Ich bin gespannt, ob in meinem nächsten Grappakrimi der Plot mit ähnlich guten Zutaten besser zusammengekocht wird.
Schnubsel zu »Gabriella Wollenhaupt: Rote Karte für Grappa« 08.05.2007
Wie die Vorgänger der Grappa-Reihe wieder locker-leicht und flüssig zu lesen. Wer im 2006 die Fußball – WM erlebt hat (und wer hat das in Deutschland nicht) wird sich zurückversetzt fühlen. Gabriella Wollenhaupt schafft es immer wieder Witz, Charme und makabre „Kleinigkeiten“ in ihren Krimis unterzubringen. Keine hochanspruchsvolle Literatur, aber spannend zu lesen und in manchen Dingen, wie Gabriella Wollenhaupt die Verbindung zwischen Mann / Frau darstellt, findet man sich doch auch ein kleines bisschen wieder!
Meiner Meinung nach absolut für Leute zu empfehlen, die nicht in jedem zweiten Satz über Leichen oder blutrünstige Foltermethoden lesen möchten, aber dennoch den gewissen Reiz eines Krimis auskosten wollen.
Ein kleiner aber feiner, spitzfindiger Krimi.
Ich habe jetzt alle Bücher durch und hoffe, dass es bald wieder einen neuen Grappa gibt. Die Dinger machen süchtig.
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