Grappa und die acht Todsünden von Gabriella Wollenhaupt

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2002 bei Grafit.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Ruhrgebiet, 1990 - 2009.
Folge 13 der Grappa-Serie.

  • Dortmund: Grafit, 2002. ISBN: 3-89425-267-7. 221 Seiten.

'Grappa und die acht Todsünden' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Wer hat die sieben Menschen getötet, die in einer exklusiven Bierstädter Villa gefunden werden? – Sieben Männer und Frauen, die sich an diesem Abend auf Einladung eines Unbekannten zum ersten Mal trafen. Unter den Toten ein Reporter, ein katholischer Priester, eine Rentnerin und der Vorsitzende Richter einer Wirtschaftsstrafkammer.

Maria Grappa, neugierige Reporterin des Bierstädter Tageblattes, ist früh am Tatort und sieht eine grandiose Inszenierung des Todes: Alle in Schwarz gekleidet, der Tod traf die Opfer fast gleichzeitig bei einem exquisiten Abendessen. Jedem einzelnen Toten ordnet der Mörder Abbildungen des mittelalterlichen Malers Hieronymus Bosch zu, die die sieben Todsünden darstellen: Hochmut, Neid, Zorn, Trägheit, Geiz, Völlerei und Wollust – verbunden mit Texten, die auf Verfehlungen der Toten anspielen.

Grappa versucht den Sinn der verschlüsselten Texte zu ergründen und stellt fest, dass es eine achte Todsünde geben muss, die in der katholischen Glaubenslehre nicht vorgesehen ist. Der geheimnisvolle Mörder macht ihr klar, dass sie selbst diese achte Todsünde begangen hat: die Sünde der Hartherzigkeit – crudelitas.

Langsam und widerstrebend beginnt Grappa zu begreifen und weiß, dass sie die Lösung des Falles nur in ihrer eigenen Vergangenheit findet.

Ihre Meinung zu »Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die acht Todsünden«

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RyanMalloy zu »Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die acht Todsünden« 02.06.2011
Insgesamt ein wenig aufreibender, mäßig spannender Krimi. Sieben Jahre nach Sieben hat Frau Wollenhaupt ihre Grappa auf die Spur der Todsünden gesetzt, und die rothaarige Protagonistin schwankt zwischen Professor, Kater und Rechtsanwalt, statt (wie der Leser) die Fährte 100 Meter gegen den Wind zu riechen. Latein für Anfänger und Psalme für Fortgeschrittene - Kriminalistik für Dummies.
Erika Holzmann zu »Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die acht Todsünden« 04.07.2010
der hat aber einen Hass auf Frau Wollenhaupt! Bist du abgeblitzt, Geronimo? Leider bist du ziemlich allein mit deinem Hass. Und warum sollte Wollenhaupt einsam sein, wenn sie Bibelzitate kennt? Schade, dass dieses Forum hier so übel von Leuten missbraucht wird, die hier ihr persönliches Mütchen kühlen wollen.
Mein Rat: Einfach Grappa-Bücher lesen!
Geronimo zu »Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die acht Todsünden« 28.05.2009
Wer den Film "SIEBEN" kennt, vermutet hier die deutsche Antwort.
Falsch.
Eindeutig stehen die Qualität des Films und die des Wollenhauptschen Romans in reziproker Relation, auch wenn wohl der Film ob seiner genialem Machart hätte inspirierend wirken können. Da helfen auch nicht die mühsam in Fleissarbeit herausgesuchten Bibelzitate. Frau Wollenhaupt muss eine sehr einsame Frau sein, wenn sie die Zeit für eine derartige Suche verplempern kann. Dem Buch gibt dies aber keinen Glanz. Allerdings sorgen die Bibel- Zitationen dafür, dass man zwischendurch ob der "Spannung" nicht einschläft.
Mein Prädikat: unbedingt unempfehlenswert!
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