Der Chinese von Friedrich Glauser

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1939 bei Morgarten.
Ort & Zeit der Handlung: Schweiz, 1930 - 1949.
Folge 4 der Wachtmeister-Studer-Serie.

  • Zürich: Morgarten, 1939. 237 Seiten.
  • Zürich: Arche, 1978. ISBN: 3716016217. 174 Seiten.
  • Zürich: Arche, 1986. ISBN: 3716020338. 174 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1989. ISBN: 3-257-21736-6. 227 Seiten.
  • Zürich: Limmat, 1996. ISBN: 3857912448. 273 Seiten.
  • Zürich: Unionsverlag, 1999. ISBN: 3293201431. 273 Seiten.
  • Zürich: Unionsverlag, 2005. ISBN: 3293203329. 279 Seiten.

'Der Chinese' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Pfründisberg, das ist eine Armenanstalt, eine Gartenbauschule, eine Dorfwirtschaft. Und zwei Tote. Denn die Taschentücher der Anna Hungerlott, die an Darmgrippe gestorben sein soll, weisen Arsenspuren auf. Und der Chinese liegt mit einem Schuß mitten durchs Herz im Novembernebel. Wachtmeister Studer beobachtet. Daß die Armenhäusler dünne Kohlsuppe löffeln, während der Armenvater erlesenen Wein trinkt, hat nichts mit den Morden zu tun. Oder doch?

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Literatur-Freak zu »Friedrich Glauser: Der Chinese« 04.02.2011
Der Chinese war mein dritter Wachtmeister
Studer-Roman nach Krock & Co., der eher durchmischte Fefühle hinterlassen hat. Sprache und EWrzählstruktur finde ich gut, auf der anderen Seite war ich überrascht,wie der betulich entwickelte Plot fesseln kann. Studer ist eine sehr interessante Ermittlerfigur.
Brengel zu »Friedrich Glauser: Der Chinese« 31.03.2010
Der Chinese war mein zweiter Wachtmeister Studer-Roman nach Krock & Co., der bei eher gemischte Gefühle hinterlassen hat. Sprache und Erzählstruktur empfinde ich zwar auch bei diesem Band zunächst sperrig, auf der anderen Seite war ich fasziniert, wie der betulich entwickelte Plot fesseln kann. Der kauzige und bärbeißige Studer ist zudem eine sehr interessante Ermittlerfigur.

Wenn man offen ist, für eine zunächst angestaubt wirkende Erzählweise und sich auch nicht von den mundartlichen Passagen schrecken lässt - ich habe sicher nicht alles verstanden, weiß aber nun immerhin, dass "Chabis" so viel wie Unsinn bedeutet - für den bietet sich hier eine interessante spannende Leseerfahrung.
Torsten Janssen zu »Friedrich Glauser: Der Chinese« 20.03.2008
Wachtmeister Studer erinnert mich an Gustl Bayrhammer im Tatort oder an den Alten im ZDF. Nur leider nicht an Jules Maigret von Georges Simenon. Nun, lesenswert ist "Der Chinese" allemal, auch wenn man manchmal fast eine Übersetzung fürs Schwyzerdütsch brauchen könnte. Gruß
Manuela Zaugg zu »Friedrich Glauser: Der Chinese« 01.12.2007
Momentan lesen wir dieses Buch in der Schule. Eigendlich liebe ich ja so Krimis, doch bei diesem Buch habe ich grosse mühe mit verstehen. Vieleicht ist das auch nur, weil ich noch sehr jung bin. Und die Schriftart, von Schriftdeutsch auf Schweizerdeutsch fand ich sehr schwer. Doch ich habe grossen Respekt vor den Autoren.
Eberhard Kresser zu »Friedrich Glauser: Der Chinese« 23.02.2007
Glausers Studer-Romane sind nicht lediglich Kriminalromane.
Im ehrlichen Sinne sind sie Gesellschafts-kritisch: sie schildern, eingepackt in einen Krimi, schweizerische Verhältnisse, die auch für Deutschland gelten und zeitlos sind.
Was aber das Lesen so wohltuend angenehm und spassig macht, ist die Kunst von Herrn Glauser, (Schwyzer) Dialekt zu "schreiben". Keiner kann das bis heute im allemannischen Raum so hörbar wie er. Für mich gehört Herr Glauser (mit Robert Walser) zu den wirklich großen Schweizer Schreibern. Alle Achtung.
Eberhard Kresser
Eva-Maria Gößling zu »Friedrich Glauser: Der Chinese« 19.06.2005
Das ist ein wunderbares Werk.
Eitelkeit, Narzissmus und Sadismus des Armenhausdirektors werden
süffisant demaskiert. Ebenso dessen menschenverachtende Scheinheiligkeit.

"Herr Studer", sagt ein Armenhäusler zum Kommissar
und dieser antwortet

"sag mir Studer, der Herr ist im Himmel" ein geflügeltes Wort
aus dem Emmental (?) nun ja
der Chinese ist wunderbar.

EMG
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Peter Zollinger zu »Friedrich Glauser: Der Chinese« 16.12.2003
In den ersten Sätzen ist die ganze Geschichte angedeutet, vielleicht einer der schönsten Krimi von Glauser. Studer in Hochform.

3 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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