Savoy Blues von Friedrich Dönhoff

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: Hamburg, 1990 - 2009.
Folge 1 der Sebastian-Fink-Serie.

  • Zürich: Diogenes, 2008. ISBN: 978-3-257-23747-4. 312 Seiten.
  • [Hörbuch] München: AirPlay-Entertainment, 2008. Gesprochen von Johannes Steck. gekürzte Lesung. ISBN: 3935168942. 5 CDs.

'Savoy Blues' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Sommer in Hamburg – und ein Lied in aller Ohren: ›Savoy Blues‹. Der Swing-Song von Louis Armstrong aus den dreißiger Jahren in der Coverversion von DJ Jack ist der Megahit des Jahres. Aus allen Cafés, aus allen Autos ist er zu hören. Auch dem jungen Hauptkommissar Sebastian Fink schwirrt das Lied im Kopf herum, während er sich an die Aufklärung seines ersten eigenen Falls macht. Der Mord an einem pensionierten Postboten scheint auf den ersten Blick nicht spektakulär zu sein. doch die Untersuchungen verästeln sich mit jedem Tag mehr, und Sebastian Fink sieht schon seine schlimmste Befürchtung bestätigt: dass er bereits an seiner ersten Aufgabe scheitern könnte. Bis der Wirbel um ›Savoy Blues‹ ihn auf die richtige Fährte bringt …Ein Krimi, der trügerisch leicht daherkommt und uns unbemerkt mit seiner jazzig-melancholischen Melodie in die Untiefen jener Zeit lockt, als die Swing-Musik verboten war.

Ihre Meinung zu »Friedrich Dönhoff: Savoy Blues«

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Ulphina zu »Friedrich Dönhoff: Savoy Blues« 05.10.2010
Ein Spontankauf, den ich sicherlich nicht bereue, Friedrich Dönhoffs Debüt.

Ein noch etwas unsicherer Protagonist in einem sicherlich noch entwicklungsfähigen Sprachstil. Interesssant finde ich den Plot, dessen "Klammer" die nonkonformistische Jugendkultur (Swing-Jugend) in der Zeit des Nationalsozialismus bildet. Die Entführung des Sohnes der Mitbewohnerin finde ich etwas an den Haaren herbei gezogen, aber ansonsten lesenswert.
Den zweiten Fall mit Sebastian Fink werde ich in Kürze kaufen.
taon zu »Friedrich Dönhoff: Savoy Blues« 19.09.2010
Sebastian Finks erster Fall führt uns zu einem zumindest mir bisher nicht geläufigen Aspekt in der Zeit des Nationalsozialismus, der Swingjugend. Der Autor gibt interessante Einblicke in diesen Teil der Geschichte, wobei ich mich über noch mehr Information gefreut hätte.
Sehr liebenswert ist der Kommissar, der hier seinen wirklich allerersten Fall lösen muss und dem erfahrenen Krimileser fallen natürlich seine "Anfänger"fehler gleich auf. Bemerkenswert ist auch seine ungewöhnliche Lebenssituation.
Jedenfalls ein spannender Krimi, der ohne große Actionszenen auskommt. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Fall.
Anja S. zu »Friedrich Dönhoff: Savoy Blues« 17.08.2010
Was für ein intelligent geschriebener Krimi!!!
Der Diogenes Verlag ein ein gutes Händchen für Autoren, das hat sich einmal mehr gezeigt mit Friedrich Dönhoff's erstem Buch.
Ein sympathischer Kommissar, ein seltenes Motiv für die Morde, nämlich die Swing Jugend zur Zeit des Nationalsozialismus, welches gut recherchiert wurde, viele überraschende Wendung, gut zu lesen, spannend geschrieben, bitte weiter so und mehr davon!!!
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