Die Todesliste von Frederick Forsyth

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 unter dem Titel The kill list, deutsche Ausgabe erstmals 2013 bei Bertelsmann.

  • New York: G. P. Putnam’s Sons, 2013 unter dem Titel The kill list. 317 Seiten.
  • München: Bertelsmann, 2013. Übersetzt von Rainer Schmidt. ISBN: 978-3-570-10166-7. 317 Seiten.

'Die Todesliste' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Die »Todesliste« ist das geheimste Dokument der amerikanischen Regierung. Es enthält die Namen derjenigen, die eine Gefahr für den Weltfrieden sind. Ganz oben auf der Liste steht »Der Prediger«, ein radikaler Islamist, der seine Anhänger dazu aufstachelt, im Namen Gottes Repräsentanten der westlichen Welt zu töten. Als es in Amerika und Europa immer mehr Opfer gibt, heißt es, seine Identität und seinen Aufenthaltsort zu erkunden, um ihn unschädlich machen zu können. Diesen geradezu unmöglichen Job übernimmt ein Ex-Marine, genannt der Spürhund. Er muss schnell handeln, um den Prediger auszuschalten, bevor dieser seine Pläne in die Tat umsetzen kann. Unterstützt wird der Spürhund nur von einem genialen jungen Hacker – die beiden müssen es schaffen, ihn aus seinem Versteck zu locken.

Ihre Meinung zu »Frederick Forsyth: Die Todesliste«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

anke zu »Frederick Forsyth: Die Todesliste« 03.06.2015
Auch kann dasBuch nur empfehlen, kurzweilig, gut recherchiert, gute Charaktere, zusammengefasst : äußerst lesenswert, ein echter Forstyth, hoffe, es gibt noch mehr Romane!!die Story fesselt und ist super und gerade auch der Junge, der auf dem Dachboden die Das Internet usw. Nutzen kann, super.weiter so, Mr. FORSYTH
O
Belles Leseinsel zu »Frederick Forsyth: Die Todesliste« 14.03.2015
In den USA wie auch in Großbritannien töten Selbstmordattentäter hochrangige Personen. Bei der Durchsuchung deren Computer stoßen die Ermittler immer wieder auf Videos „des Predigers“, einem Hassprediger, der seine Anhänger gekonnt dazu anstachelt, im Namen Allahs hochrangige Persönlichkeiten der westlichen Welt zu töten. Schnell gerät der Prediger auf die Todesliste der USA, ein streng geheimes Dokument. Ein Special Agent und Ex-Marine, der als „der Spürhund“ bekannt ist, wird von der amerikanischen Regierung auf den Prediger angesetzt. Unkonventionelle Unterstützung erhält der Ex-Marine von einem jungen wie genialen Hacker. Ihr Ziel ist es, die Identität des Predigers herauszufinden und diesen aus seinem Versteck zu locken.

Bevor die eigentliche Suche nach dem Prediger beginnt, stellt Frederick Forsyth seinen Lesern erst einmal die einzelnen Mitwirkenden seines Thrillers vor. Dies gestaltet sich äußerst interessant und gerade über das bisherige private, aber hauptsächlich berufliche Leben von Special Agent Kit Carson, dem Spürhund, erhält man ausführliche Informationen. Schon bald befindet man sich jedoch mitten in der eigentliche Story und diese erzählt der Autor sehr präzise, nüchtern und sachlich. Dieser distanzierte Schreibstil ist absolut passend für den Thriller und Frederick Forsyth gibt seinen Lesern hierdurch einen äußerst interessanten wie auch hervorragend recherchierten Einblick in die Arbeit und auch Zusammenarbeit der verschiedenen Geheimdienste. Aber auch über den Dschihadismus und das al-Qaida-Netzwerk erfährt man so einiges.

Der Prediger hat es bisher geschickt verstanden, seine Spuren im World Wide Web zu vertuschen, keiner kennt sein Gesicht noch seine Identität. Im perfekten Englisch stachelt er in seinen Hasspredigen bisher ganz unauffällige junge Männer, oft auch Studenten, dazu an, möglichst hochrangige Persönlichkeiten der westlichen Welt zu töten. Und der Prediger hat immer öfter Erfolg damit. Doch durch einen Zufall kommt der Spürhund schon bald der Identität des Predigers auf die Spur, doch sein Aufenthaltsort ist immer noch unbekannt. Dank seines genialen Helfers Ariel, der unter dem Asperger-Syndrom leidet, kann auch bald der Aufenthaltsort des Hasspredigers lokalisiert werden.

Und damit beginnt die Jagd auf den Prediger, welche Kit Carson u.a. nach Pakistan und in den Jemen führt. Im weiteren Verlauf kommen Drohnen zum Einsatz, Geheimdienste aus Großbritannien und Israel werden um Unterstützung gebeten, undercover arbeitende Geheimagenten kommen zum Einsatz und die neuesten Technologien, welche die USA aufbieten kann, werden genutzt. Stellenweise wirkt die Story schon etwas trocken, doch Frederick Forsyth versteht es immer wieder geschickt, nicht zu sehr ins Detail zu gehen und damit die Spannung fast konstant sehr hoch zu halten.

Fazit: Ein sachlicher, aber dennoch sehr spannend erzählter Thriller, der hervorragend recherchiert einen Einblick in die Arbeit der Geheimdienste gibt.
Jo Mangold zu »Frederick Forsyth: Die Todesliste« 25.11.2013
Wer Thrriller mag - sollte das Buch kaufen.
Wer Frederick Forsyth mag - sollte das Buch kaufen.
Bis auf ein paar leichte Schwächen zum Schluß habe ich das Buch verschlungen. Mal wieder so ein richtig schöner Thriller.
Zunächst war mir nicht ganz klar warum das ganze Leben vomHelden erzählt wird, dann gewinnt das Buch an Fahrt und alles passt zusammen.
Forsyth arbeitet hier den extremen Islamismus auf. Klasse gemacht.
Ihr Kommentar zu Die Todesliste

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: