Die Akte Odessa von Frederick Forsyth

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1972 unter dem Titel The Odessa File, deutsche Ausgabe erstmals 1973 bei Piper.

  • London: Hutchinson, 1972 unter dem Titel The Odessa File. 310 Seiten.
  • München: Piper, 1973. Übersetzt von Tom Knoth. ISBN: 3-492-01992-7. 395 Seiten.
  • München; Zürich: Droemer Knaur, 1976. Übersetzt von Tom Knoth. ISBN: 3-426-00419-4. 270 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 1978. Übersetzt von Tom Knoth. ISBN: 3-492-02105-0. 395 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 1987. Übersetzt von Tom Knoth. ISBN: 3-492-15522-7. 270 Seiten.
  • München: Heyne, 1991. Übersetzt von Tom Knoth. ISBN: 3-453-04837-7. 350 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 1994. Übersetzt von Tom Knoth. ISBN: 3-492-12031-8. 270 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2000. Übersetzt von Tom Knoth. ISBN: 3-492-23126-8. 270 Seiten.

'Die Akte Odessa' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Der Selbstmord des alten Juden Salomon Taubers wäre fast unbemerkt geblieben, hätte nicht der Zufall dem jungen Hamburger Illustrierten-Reporter Peter Miller ein vergilbtes Tagebuch in die Hände gespielt: Die minutiösen Aufzeichnungen lassen in ihm den fürchterlichen Verdacht aufkommen, dass der einstige Lagerkommandant Eduard Roschmann noch lebt. Die Jagd auf Roschmann wird ein Abenteuer auf Leben und Tod. Miller gerät in das Räderwerk der mächtigen Geheimorganisation ODESSA, einer Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen. In ihrem Auftrag und Schutz entwickelt Roschmann ein Fernsteuersystem für Raketen, die eines Tages Israel endgültig vernichten sillen. Aber wer verbirgt sich hinter den Decknahmen Vulkan und Werwolf? Wovon wird ODESSA finanziert? Was enthält die ominöse schwarze Akte? Wer ist Roschmann? Ein spannender Wettlauf beginnt . . .

Ihre Meinung zu »Frederick Forsyth: Die Akte Odessa«

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OmaInge zu »Frederick Forsyth: Die Akte Odessa« 05.02.2012
Mittlerweile ist das Buch jetzt 40 Jahre alt,es ist eines der Besten, das ich jemals gelesen habe.Einfach ein Klassiker!
Super Spannend geschrieben.Der Wechsel der Geschehnisse ist toll gemacht, man kann alles prima nachvollziehen.
Ich freue mich schon sehr auf "Der Schakal"
Meine Bewertung: 90 Grad
REINER DE MOSH zu »Frederick Forsyth: Die Akte Odessa« 23.08.2010
z.b. die behauptung forsyths daß, richard
glücks kein selbstmord begangen hat
ist richtig.
laut zeugen liegt ein fremder in seinem angeblichen grab bei flensburg.
totenscheine wurden gerne mit geld
ausgestellt.
die kath.kirche finanzierte und veranstaltete sogar kirchliche beerdigungen.
er lebte bis 1969 in südamerika
Rolf.P zu »Frederick Forsyth: Die Akte Odessa« 11.03.2009
"Die Akte Odessa" von Frederick Forsyth ist ein Thriller, der sich vom Unterhaltungswert her mit den besten Werken dieses Genres durchaus messen lassen kann, vor allem, wenn man auf das Erscheinungsdatum (1972) schaut. Da können viele zeitgenössische Thriller nicht mithalten.
Es ist zum einen die atemberaubende Spannung, mit der Forsyth den Leser wie kein Anderer zu fesseln vermag, aber in fast gleichem Maße seine fundierten und akribischen Recherchen. "Die Akte Odessa" ist Politthriller, Zustandsschilderung der alten Bundesrepublik in den 1960ern, die geprägt war vom Wegsehen und Vergessenwollen, und erschütterndes Zeitdokument der SS-Verbrechen; hier erfährt man mehr über die SS als in einem Guido-Knopp-Fünfteiler.
Die Aufzeichnungen des Juden Salomon Tauber, mit dessen Selbstmord diese Story beginnt, sind in den Thriller als zusammenhängendes Tagebuch eingeflochten und absolut fesselnd, beklemmend und ernüchternd. Am Ende des Tagebuches steht die Erkenntnis, dass sein einstiger Peiniger, der KZ-Kommandant Röschmann noch lebt und ein unbehelligtes Leben führt. Mit dem daraus resultierenden Freitod Taubers beginnt der spannende Thriller.
Der Roman beruht laut Autor auf realen Begebenheiten. Diese Tatsache macht das Buch zu einer atmosphärisch dichten und spannend bis beklemmenden Lektüre. Die Realitätsnähe ist dabei oftmals schon erschreckend.

Ein Referenzwerk unter der Thrillerliteratur.
Dieter Jacob zu »Frederick Forsyth: Die Akte Odessa« 08.01.2009
Didi

Die Geschichte des Juden Salomon Tauber ist absolut ergreifend und ein Zeugnis dummer überheblicher Brutalität von Menschen, die diese Bezeichnung nicht verdienen. Diese Menschen sind ein Produkt ihrer Zeit und ihrer Unzulänglichkeit. Der Seitenhieb in die bundesdeutsche Realität ist sehr gut gelungen, oder haben wir alle schon Herrn Globke vergessen, der Jahre in der Bundesregierung arbeiten konnte.
Das Buch ist eines seiner besten Bücher.

Gruß
Anja S. zu »Frederick Forsyth: Die Akte Odessa« 22.06.2008
Dieser Politthriller wurde schon 1972 geschrieben, teilweise merkt man das auch, denn da ist das Buch nicht mehr zeitgemaess (die Figur der Sigi). Dennoch ist das Buch sehr spannend und gut zu lesen und immer noch erschreckend aktuell, man denke nur an den geplanten Prozess gegen John Demjanjuk.
Pela zu »Frederick Forsyth: Die Akte Odessa« 30.05.2008
Forsyth wagt sich mit diesem Roman sehr früh (1972) an ein sehr heikles Thema heran: Die Zurückweisung jeglicher Verantwortung durch die Täter und das unerträgliche Gefühl der Ohnmacht der Opfer, die ihre ehemaligen Peiniger als wieder an die Macht zurückgekehrte Bonzen erleben müssen. Einer der besten Romane Forsyths, gerade auch durch die historisch exakte Schilderung der Taten nazi-deutscher Raketentechniker in Ägypten.
Alena zu »Frederick Forsyth: Die Akte Odessa« 27.02.2008
Ein der besten Bücher von Forsyth. Sehr spannend und bewegend. Gleichzeitig beim Lesen bekommt man Gänzehaut, dass solche Dinge geschehen sind und gar nicht so lange her sind. Sehr empfehlenswert.
Kurze zu »Frederick Forsyth: Die Akte Odessa« 13.05.2006
Als ich dieses Buch mit 15 Jahren das erste Mal las war ich schockiert. Schockiert über die Dinge die hier in Deutschland passiert sind.
Als ich das Buch daraufhin im Deutschunterricht vorstellte, konnte keiner meiner Klassenkameraden verstehen warum es mich so gefesselt hatte.
Kein anderes Buch hat mich seither so tief bewegt und fasziniert wie "Die Akte Odessa". Es ist unbedingt lesenswert!!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
milla zu »Frederick Forsyth: Die Akte Odessa« 08.02.2006
Während die Welt schockiert ist über die Ermordung John F. Kennedys, bringt sich ein einsamer jüdischer Mann in seiner Wohnung um. Eigentlich kaum der Aufhänger für eine Story, doch das hinterlassene Tagebuch bringt den Journalisten Peter Miller auf eine gefährliche Spur... Natürlich ist "Die Akte Odessa" ein super-spannender Thriller aus der Feder eines der berühmtesten Autoren dieses Genres, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Aber er ist noch mehr. Durch genau recherchierte Details und Begegnungen mit realen historischen Personen bekommt die Handlung eine beklemmende und eindrückliche Realität, die nicht nur den Zeitgeist und den Umgang verschiedener Gruppierungen der 60er Jahre mit der deutschen Vergangenheit widerspiegelt, sondern auch den Leser zum Nachdenken anregt. Ein Politthriller mit erschreckendem Hintergrund, meine Empfehlung hat er!
shezadi zu »Frederick Forsyth: Die Akte Odessa« 27.10.2005
Es ist das spannenste und beängstigenste Buch, das ich von Forsyth las - da war ich 16 Jahre alt - lang ist es her. Die Aktualität hat in nichts eingebüßt. Immer noch gibt es im Untergrund agierende Organisationen des rechten "Randes". Ich gebe Manfred recht: auch dieses Werk sollte Platz im Unterricht finden.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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