Der Veteran von Frederick Forsyth

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel The Veteran, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Bertelsmann.

  • London: Bantam, 2001 unter dem Titel The Veteran. 367 Seiten.
  • München: Bertelsmann, 2002. Übersetzt von Karl Laurenz & Kristian Lutze. ISBN: 3-570-00578-X. 380 Seiten.
  • München: Goldmann, 2003. Übersetzt von Karl Laurenz & Kristian Lutze. ISBN: 3-442-45616-9. 381 Seiten.

'Der Veteran' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Frederick Forsyth versteht es wie kein zweiter, sein Millionenpublikum auf der ganzen Welt mit großen Spannungsromanen zu unterhalten. Mit den vorliegenden vier Minithrillern erweist er sich auch als Meister der kleinen Form und steht damit in der großen Tradition der englischen Shortstory.

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Jossele zu »Frederick Forsyth: Der Veteran« 29.06.2014
Vier Erzählungen hat Forsyth in diesem Sammelband vereint, deren Qualität sich jedoch sehr unterscheidet, so dass eine einheitliche Bewertung nicht einfach ist. In „Das Wunder“ erzählt Forsyth die Geschichte eines deutschen Arztes, der in einem Hof in Siena Kriegsopfer versorgt, die eigentlich nicht mehr überlebensfähig sind. Dabei taucht eine Nonne auf, die sich nachts um die Verletzten kümmert und wie durch ein Wunder stirbt kein einziger. Die Aufklärung ist überraschend. 60°
„Kunst und Können“ ist eine wundervolle Köpenickiade aus der Welt der Auktionshäuser und Galeristen, in der sich ein zu Unrecht entlassener Mitarbeiter eines Auktionshauses an seinem ehemaligen Chef rächt, in dem er dessen Habgier ausnutzt. 80°
„Der Veteran“ ist eine Geschichte über den Mord an einem ehemaligen Soldaten, bei der ein ehemaliger Kriegskamerad des Opfers die überführten Mörder als inzwischen erfolgreicher Anwalt vor der Justiz schützt, um sie einer in seinen Augen höheren Gerechtigkeit zuzuführen. 80°
Und am Ende kommt „Whispering Wind“. Das ist die Erzählung, die gegenüber den anderen stark, um nicht zusagen extremst, abfällt. Erzählt wird die Geschichte des Scouts Ben Craig, der in der Armee des Generals Custer dient und weil er dem Indianermädchen Whispering Wind das Leben rettet, als einziger die Schlacht am Little Bighorn 1876 überlebt, weil er von den Indianern geschont wird unter der Bedingung, dass er sich ihnen anschließt und nicht zu den Weißen zurückkehrt. Als er und Whispering Wind sich verlieben, verbietet Häuptling Tall Elk die Beziehung, da das Mädchen bereits einem Krieger versprochen ist. Die beiden fliehen. An einem magischen Ort weissagt ein Indianer-Emerit, dass sie einst zusammen sein werden, wenn Whispering Wind nur jetzt zu ihrem Bräutigam zurückkehrt. So geschieht es. Dann erwacht Ben Craig plötzlich im Jahr 1977, stößt auf das Schulfort eine Geschichtsprofessors, läßt sich dort nieder und begegnet der Lehrerin Linda Pickett, einer Urenkelin von Whispering Wind. Auch die beiden verlieben sich. Auch diesmal ist die Herzensdame einem anderen versprochen und die beiden fliehen ebenfalls. Und zwar wieder an denselben magischen Ort, wo Linda wenig später von den Truppen des Sheriffs halb erfroren gefunden wird. Neben ihr Ben Craig, allerdings als im 19. Jahrhundert verstorbene Leiche. Die Zeitsprünge werden in keiner Weise aufgeklärt, d.h. es handelt sich hier eher um eine Science Fiction und/oder Fantasy Erzählung. Und die Vermischung real beschriebener Handlung mit diesen ungeklärten Zeitsprüngen geht gar nicht und entbehrt jeglicher Logik. Zu allem hin ist das auch noch langatmig erzählt. 0°
Insgesamt also: 50°
Norbert Saß zu »Frederick Forsyth: Der Veteran« 24.07.2010
Spannend und ungewöhnlich, um es kurz zu umschreiben, 4 kleinere Geschichten die fesseln, und immer wieder mit Überaschungen aufwarten. Gut erzählt, so nimmt Forsyth den Leser doch wieder mit auf phantasievolle Reisen. besonders die letzte der 4 Geschichten rührt sehr an und ist außerdem historisch gut recherchiert.
Prädikat : Sehr empfehlenswert...
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