Der Rächer von Frederick Forsyth

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel Avenger, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Bertelsmann.

  • London: Bantam, 2004 unter dem Titel Avenger. 430 Seiten.
  • München: Bertelsmann, 2003. Übersetzt von Reiner Pfleiderer. ISBN: 3-570-00760-X. 377 Seiten.
  • München: Goldmann, 2005. Übersetzt von Reiner Pfleiderer. 377 Seiten.
  • München: Goldmann, 2008. Übersetzt von Reiner Pfleiderer. ISBN: 978-3-442-46958-1. 377 Seiten.

'Der Rächer' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch E-Book

In Kürze:

Zwei Kriege sind das Schicksal des Amerikaners Cal Dexter. In den Vietcong-Tunneln war er als »Maulwurf« unmenschlichen Erfahrungen ausgesetzt. Nach dem Krieg muss er erleben, wie seine Tochter brutal ermordet wird. Die Justiz hat keinen Zugriff auf die Mörder. In blinder Verzweiflung bringt Dexter die Schuldigen zur Strecke. Doch sein Zorn verliert nicht an Kraft. Im Verborgenen wird der engagierte Anwalt zur letzten Hoffnung für jene, denen Gerechtigkeit versagt bleibt. Unter dem Geheimcode »Nimrod« jagt er den serbischen Schlächter Zoran Zilic, der im Bosnienkrieg einen jungen Amerikaner sinnlos hingerichtet hat. »Der Maulwurf« spürt den gefährlichen Serben in einer Festung in Südamerika auf. Geschützt von höchsten Regierungs- und Geheimdienstkreisen. Und von Dexters ehemaligem Vietnam-Kameraden, genannt »Dachs«.

Ihre Meinung zu »Frederick Forsyth: Der Rächer«

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Wilhelm zu »Frederick Forsyth: Der Rächer« 04.03.2016
Frederick Forsyth, zu ihm und seinen Romanen brauch man vom Prinzip her nichts weiter zu schreiben. Ich hab von ihm den Afghanen und den Rächer gelesen. Der Lotse spielt eine andere Rolle. Der Schakal hat etwas ganz Besonderes, nicht zuletzt durch die Verfilmung mit Richard Gere.
Bei den ganzen Büchern sticht ein Roman ganz besonders hervor: Das Phantom von Manhattan.
Hier werd ich aber doch noch mal auf den "Rächer" zu sprechen kommen. Der ganze Plot ist auf geniale Weise so konstruiert, dass ehemalige Kleinkriminelle in der Schuld von Cal Dexter waren und diese Schuld des Dankes auf irgend eine Weise wieder gut machen mussten / wollten.
Dass der Koreaner und Dexter sich Jahre vorher im Tunnel begegnet sind, ist nun wirklich ein zienlich herbei konstruierter Zufall. Sei es drum.
Was ich aber wirklich nicht verstehe ist die Tatsache, wie eine Tätovierung bei 2 Männern urplötzlich von der Schulter auf den Unterarm rutschen können.
Ok, es passt in die ganze Handlung irgendwie mit hinein. Sonst hätte der junge Mitarbeiter bei der CIA die grinsende Ratte nicht auf dem Unterarm seines Kollegen sehen können. Genauso verhält es sich bei Cal Dexter.
Trotz dieser kleinen Ungereimtheiten ist es ein hervorragend gestalteter Romen.
M.Reinsch zu »Frederick Forsyth: Der Rächer« 04.11.2012
Calvin Dexter hat es sich nach persönlichen Schicksalsschlägen zur Aufgabe gemacht, flüchtige Gewaltverbrecher dem ­Gesetzt zu übergeben. Sein neuester Fall ist ein serbischer Kriegsverbrecher, der einen amerikanischen Aufbauhelfer brutal ermordet hat. Da dessen Großvater mit Geld nicht spart, übernimmt der "Avanger" die extrem schwierige Aufgabe, den Gesuchten aus einer festungsartigen Villa in Südamerika zu entführen ...
Das Buch ist in 3 Teile gegliedert, wobei im ersten Teil alle Protagonisten sehr genau beleuchtet werden. Hier spart Forsyth nicht mit Informationen über den Krieg im ehemaligen Jugoslawien sowie über die dunkelste Seite des Vietnamkrieges. Seine Art Informationen sehr leicht verständlich in seine sehr angenehm zu lesende Geschichte einzuarbeiten, macht ihm kaum ein anderer Autor nach. Bis in kleinste Details werden Vorgänge und Abläufe erklärt, ohne den Leser zu ermüden.
Teil 2 befasst sich mir der Suche und den Vorbereitungen für die Entführung. Gleichzeitig zeigt Forsyth, die Wirren und das bestehende Chaos in den US amerikanischen Geheimdiensten auf und deren Unvernunft miteinander zu kooperieren. Und wieder wird mit Details nicht gegeizt, sondern alles in logischer und leicht verständlicher Form vorgelegt.
Teil 3 erzählt von der eigentlichen Entführung und den Lebensumständen in einer sog."Bananenrepublik". Faszinierend sind die Überlegungen die zu bestimmten Handlungen der Protagonisten führen, die dem Leser meist erst im Nachhinein erklärt werden.
Kurzum ein Forsyth, wie es ihn seit "Der Schakal" lange nicht mehr gab - Detailreich, Hintergründig und Spannend
MaMa zu »Frederick Forsyth: Der Rächer« 17.02.2010
Innerhalb kürzester Zeit ausgelesen. Sehr gut! Ich mag das, wenn in kurzen Abschnitten von verschiedenen Leuten erzählt, kleine Universen entwickelt und mit Geschichten hinterlegt werden. Wenn FF es dann auch mal wieder schafft, die Zeitgeschichte mit seiner Fiktion zu verweben und der Leser gleichzeitig vor lauter Plausibiltät immer zweifelt ob es nicht doch ein Tatsachenbericht und kein Roman war - was will man mehr von gut 300 Seiten packender Unterhaltung.
Von mir gibt es 95°.
McCready zu »Frederick Forsyth: Der Rächer« 23.08.2009
Ich denke nicht, dass der Dachs zu den Jägern von Cal Dexter zu zählen ist. Wie üblich bei FF bleibt am Ende ein kleines Detail nicht explizit geklärt. Dachs könnte auch zum Beispiel der anonyme Anrufer sein, der Cal warnte und nicht vergessen werden darf, dass es auch Dachs war, der angab, 19 Sicherheitsleute gesehen zu haben.
Rudi zu »Frederick Forsyth: Der Rächer« 21.04.2007
Nichts Besonderes für einen Frederick Forsyth.
Eben nur dass, was man von ihm erwartet hat:
Spannung pur, gut recherchiert, Aktion und - das zählt für mich besonders - wieder einen Schluß, den man nicht unbedingt so erwartet hat. Trotzdem: genau so hätte es wirklich sein können ...
Ausgezeichnet sind die Vorgeschichten aller Protagonisten beschrieben. Vor allem bei den "Tunnel Rats" aus Vietnam lief es mir ab und zu kalt den Rücken runter:

Zwei Kriege sind das Schicksal des Amerikaners Cal Dexter. In den Vietcong-Tunneln
war er als "Maulwurf" unmenschlichen Erfahrungen ausgesetzt. Nach dem Krieg
muss er erleben, wie seine Tochter brutal ermordet wird. Die Justiz hat
keinen Zugriff auf die Mörder. In blinder Verzweiflung bringt Dexter die
Schuldigen zur Strecke. Doch sein Zorn verliert nicht an Kraft. Im Verborgenen
wird der engagierte Anwalt zur letzten Hoffnung für jene, denen Gerechtigkeit
versagt bleibt. Unter dem Geheimcode "Nimrod" jagt er den serbischen Schlächter
Zoran Zilic, der im Bosnienkrieg einen jungen Amerikaner sinnlos hingerichtet
hat. "Der Maulwurf" spürt den gefährlichen Serben in einer Festung in Südamerika
auf. Geschützt von höchsten Regierungs- und Geheimdienstkreisen. Und von
Dexters ehemaligem Vietnam-Kameraden, genannt "Dachs".
(Ich habe diese Buch als Hörbuch während meiner Berufsfahrten gehört. Ich kann dieses nur empfehlen, da es fantastisch vorgelesen wird)
Diana zu »Frederick Forsyth: Der Rächer« 24.09.2006
Egal, ob die Akte Odessa, der Schakal oder andere Werke von Forsyth. Fakt ist, das der Meister des Rächers es immer wieder schafft, Spannung aufzubauen und dabei jedes Detail mit einschließt.
Für mich ein weiterer klasse Krimi, den man einfach gelesen haben muß.
Rudi sei. zu »Frederick Forsyth: Der Rächer« 18.07.2006
Jörg weis nicht was gut ist. Ich weiss aber was gut ist! Nämlich der Rächer! Forsyth kann es besser aber es ist lesenswert und das ende ist super überraschend.
Loddel zu »Frederick Forsyth: Der Rächer« 27.04.2006
Wenig Neues vom Meisterkoch, viele altbekannte Zutaten noch mal neu zusammengerührt, klar unter seinem eigenen Niveau, so was hackt FF in einer Woche in den Laptop ohne das Weinglas aus der Hand zu legen. Schade...
MikeMartin zu »Frederick Forsyth: Der Rächer« 06.12.2005
Meiner Meinung ein echt spnnender und ebenso faszinierrender Forsyth! Begeistert war davon, dass jedes Detail geschildert wurde. Sowohl die Beschreibung der Tunnel Ratten, als auch die Passage, in der sich Dexter auf die Lauer legt, um die hacienda zu beobachten, haben mich fasziniert
cwiese100 zu »Frederick Forsyth: Der Rächer« 19.11.2005
Einfach super! Habe bis jetzt fast alle Forsyth-Bücher und auch sonst zahllose Genre-Highlights gelesen - "Der Rächer" bleibt für mich aber eines der unterhaltsamsten und spannendsten Bücher der letzten Jahre. Emfpehlenswert.

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