Die schöne Diva von Saint-Jacques von Fred Vargas

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1995 unter dem Titel Debout les morts, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei Aufbau.
Ort & Zeit der Handlung: Paris, 1990 - heute.

  • Paris: Viviane Hamy, 1995 unter dem Titel Debout les morts. 287 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 1999. Übersetzt von Tobias Scheffel. ISBN: 3-7466-1510-0. 287 Seiten.
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2006. Übersetzt von Tobias Scheffel. Süddeutsche Zeitung Kriminalbibliothek; Bd. 10. ISBN: 978-3866152342. 287 Seiten.

'Die schöne Diva von Saint-Jacques' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Im Garten der Sängerin Sophia im Pariser Faubourg St. Jacques steht eines Morgens ein Baum, der am Tage zuvor noch nicht da stand. Niemand hat ihn gepflanzt. Sophia empfindet eine Bedrohung. Wenige Tage später ist sie ist sie spurlos verschwunden. Ihr Nachbar Marc, ein junger Historiker, derzeit ohne Job und Frau, beginnt auf eigene Faust zu recherchieren, da weder der Ehemann noch die Polizei sich zunächst für den Fall interessieren. Und je tiefer er gräbt – unter der Buche wie in der Vergangenheit der verschwundenen Diva -, um so mehr Steine bringt er ins Rollen, die zwei Morde auslösen, bis er am Ende auf einen uralten Hass stößt, der beinahe auch ihn das Leben kosten wird.

Ihre Meinung zu »Fred Vargas: Die schöne Diva von Saint-Jacques«

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Bridged zu »Fred Vargas: Die schöne Diva von Saint-Jacques« 01.07.2009
Ach, was für ein Lesevergnügen! Die skurrilen Charaktere der 3 Evangelisten sind meisterhaft beschrieben. Und die Leute aus der Normandie...! Natürlich darf man niemals einen Vargas-Roman in die Realität setzen. Es ist reine Poesie und Luftakrobatik.
Habe gerade gemerkt, dass ich noch keine Bewertung abgegeben habe. Dringend 90°
Krimimimi alias
Gaspar zu »Fred Vargas: Die schöne Diva von Saint-Jacques« 30.06.2009
Mein erster Vargas. Origineller Stil ohne die üblichen Klischeebausteine. und nett zu lesen. Die Story kommt allerdings zu langsam in die Gänge. Nach einem Drittel der Wegstrecke ist fast nichts passiert, außer dass ein Baum gepflanzt wurde. Am Ende gibt es dann für meinen Geschmack mindestens eine Wendung zu viel. Die eigentlich glaubwürdige Geschichte wird zu Gunsten des eher abwegigen Täters mit Gewalt zurecht gebogen. Die Geschichte mit dem Namen auf der Autotür gehört zum Absurderen, was ich gelesen habe. Auf die Psychologie des Täters wird kaum eingegangen.

75 °
attujna zu »Fred Vargas: Die schöne Diva von Saint-Jacques« 09.04.2008
Krimi der anderen art: sehr erheiternd, liebevoll charakterisierte figuren, amüsanter geschichtlicher hintergrund im studium der protagonisten, ich siedelte den fall nur leider in einer anderen zeit an ( 1900 ) was ich trotz korrektur im inhalt bis zum schluss nicht annahm. kann dieses buch nur empfehlen.
mylo zu »Fred Vargas: Die schöne Diva von Saint-Jacques« 26.03.2008
Mein erster Vargas und nach anfänglicher Skepsis nachher angenehm überrascht. Tolle Figuren, eine gute Story und zum Schluss dreimal im Glauben lassen der Fall sei gelöst.
Ist mir 80 Punkte wert.
Rolf.P zu »Fred Vargas: Die schöne Diva von Saint-Jacques« 23.03.2008
Fred Vargas Krimi hat nicht nur alles was ein Krimi benötigt, um zu fesseln, sie beschreibt ihre Protagonisten auch dermaßen liebevoll, dass man diese völlig unterschiedlichen vier Männer die da zusammen in einem Haus wohnen einfach lieb gewinnt.
Wenn Sie ein Freund von Poesie, scharfer Beobachtungsgabe, Skurrilität und etwas schwarzem Humor sind, dann sind Sie bei Fred Vargas und ihren Evangelistern Mathias, Marc und Lucien, bestens aufgehoben! Absolut genial beschreibt die Autorin in etwas anderer Weise, dass völlig unterschiedliche Menschen gerade das Besondere an der Gesellschaft sind.
Das Buch steigert sich bis zu einem furiosen Finale, bei dem einem der Atem wegbleibt. Zuvor wird der Leser aber systematisch in die Irre geführt und verdächtigt garantiert jeden bis auf den Mörder.
numerobis zu »Fred Vargas: Die schöne Diva von Saint-Jacques« 22.11.2007
ich verstehe manche kommentare nicht.
aber es ist so. man liebt sie oder auch nicht.

und ich liebe ihre bücher.

dieses ganz besonders.

wortwitz, skurile gestalten, schöne sprache.
was will man mehr.
Schelmuffsky zu »Fred Vargas: Die schöne Diva von Saint-Jacques« 15.11.2007
Zunächst: manches Kochbuch ist spannender zu lesen. Von Paris erfährt man außer ein paar Straßennamen nix, alles wirkt seltsam zeitlos, sodass ich zunächst dachte, der Roman spielt 70 Jahre früher. Dass dann irgendwann ein Computer mit Scanner auftaucht, irgendwie wirkt das wie ein Fremdkörper im Text. Und die Rettungsaktion am Schluss funktioniert so nur auf sehr geduldigem Papier und wird durch den sehr konstruierten Plott auch nicht glaubwürdiger. Schließlich: die vermeintlich skurrilen Typen werden durch die ewige Wiederholung der Spitznamen auch nicht wirklich pfiffig.
Mein Gesamturteil: na ja.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
detno zu »Fred Vargas: Die schöne Diva von Saint-Jacques« 18.07.2007
Ein kurzweiliges Buch, das ich während der täglichen U-Bahn-Fahrten von und zur Arbeitsstelle gelesen habe. Humorvoll, merkwürdige (aber liebenswerte) Typen, ein alter Kommissar a.D., ein Baum, ein Mörder, was will man mehr?
Mir hat das Lesen jedenfalls viel Spaß bereitet.
Jojo zu »Fred Vargas: Die schöne Diva von Saint-Jacques« 11.04.2007
Die schöne Diva von Saint-Jacques ist bis zur 100sten seite (für jugendliche wie mich) unsäglich langweilig, doch ab seite 101 hat mich der roman "in sich hineingezogen" und ich konnte gar nichtmehr aufhören zu lesen.
da ich dieses buch von unserer deutschlehrerin aus lesen muss und ein referat mit autorinformationen und rezension anfertigen musste habe ich stundenlang im internet nach passenden informationen gesucht. ich würde mir wünschen, dass es min. eine seite gibt, auf der man all das finden kann. vielleicht könnte man das in der krimi-couch einrichtn? das wäre toll!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Harald Schüttelhöfer zu »Fred Vargas: Die schöne Diva von Saint-Jacques« 20.03.2007
Ich kannte F. Vargas bis vor kurzem nicht und habe das Buch aus der SZ-Krimibibliothek. Nach den guten Kritiken in der Krimicouch war ich gespannt, ob das Buch wirklich so gut ist. Ist es nicht! Die Handlung wird "nebenbei" erzählt, die eigentlich originelle Idee der drei Historiker als Hobbydetektive trägt nicht und die Figuren bleiben seltsam blass. Selbst das Viertel von Paris und das Restaurant wurden nicht näher beschrieben, obwohl sich dort alles abspielt. Nichts mit Pariser Flair, französischer Küche oder sozialem Hintrgrund. Auch die Hinweise, die Vargas für die Auflösung gibt, erschließen sich erst durch den seitenlangen Monolog, mit dem der Leser noch einmal durch Handlung und Motive des Täters geführt wird.
Alles in allem ganz nett, aber leider nicht mehr.
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