Das Orakel von Port Nicolas von Fred Vargas

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1996 unter dem Titel Un peu plus loin sur la droite, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Aufbau.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich / Paris, 1990 - 2009.
Folge 2 der Kehlweiler-&-die-drei-Evangelisten-Serie.

  • Paris: Viviane Hamy, 1996 unter dem Titel Un peu plus loin sur la droite. 285 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2001. Übersetzt von Tobias Scheffel. ISBN: 3-351-02928-4. 285 Seiten.

'Das Orakel von Port Nicolas' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Der Kommissar Louis Kehweiler gehört zu den Menschen, die man wohl eher als verschroben bezeichnen würde. Er hat eine Kröte namens Buffalo, die er überall mit sich herumträgt und mit der er spricht. Seit seiner Entlassung aus dem Innenministerium wertet er Zeitungen aus und ist dabei immer wieder auf der Suche nach obskuren Fällen, führt sogar eine Kartei besonders finsterer Verbrechen. Ebenfalls bizarr ist das, was er mit seiner Freundin Martha treibt: Gemeinsam haben sie allen Bänken in Paris eine Nummer gegeben, um sich Orientierung zu verschaffen.

Während einer Observation auf dem Place de la Contrescarpe macht Louis einen merkwürdigen Fund. In einem Baum findet er ein kleines weißes Knöchelchen. Schnell wird klar, dass der Knochen vom Zeh einer alten Frau stammt und bereits von einem Hund gefressen und verdaut worden sein muss. Sofort macht sich Louis auf, sämtliche Hundebesitzer um den Platz herum zu beobachten und bald fällt der Verdacht auf einen Pitbullbesitzer und leidenschaftlichen Schreibmaschinensammler, der seine freien Tage in der öden Hafenstadt Port-Nicholas verbringt. Und tatsächlich: In diesem kleinen Ort ereignete sich erst kürzlich ein Unfall, bei dem eine ältere Frau ums Leben kam …

Das meint Krimi-Couch.de: »Keiner schreibt originellere Krimis« 79°

Krimi-Rezension von Peter Kümmel

Die Kriminalromane von Fred Vargas lassen sich nicht in einzelne Serien abgrenzen. Aber dennoch gibt es in ihren Büchern so etwas wie Serienhelden, nur tauchen die eben nicht alle in jedem Buch auf. Im »Orakel von Port-Nicolas« findet man wieder Louis Kehlweiler, den »Deutschen«, ehemaliger Inspektor beim Pariser Innenministerium, bis sie ihn rausgeschmissen haben. Doch er ist wie eine Fliege:

»Denn was macht die Fliege, kaum ist sie draußen? Sie macht ein paar Minuten blöd rum, das versteht sich von selbst, und dann paart sie sich. Und dann legt sie Eier. Danach hat man Tausende von kleinen Fliegen, die größer werden, blöd rummachen und sich dann paaren. Also gibt es nichts Inkonsequenteres, als eine Fliege loswerden zu wollen, indem man sie rauswirft. Man muß sie drinnen lassen, sie ihre Fliegensachen machen lassen und sich in Geduld fassen, bis sie alt und müde wird. Während eine Fliege draußen Bedrohung und große Gefahr bedeutet. Und diese Trottel hatten ihn rausgeworfen. Als ob er aufhören würde, kaum daß er draußen wäre! Im Gegenteil, es würde noch schlimmer kommen. Und natürlich konnten sie sich nicht erlauben, mit einem Lappen nach ihm zu schlagen, wie man es bisweilen mit einer Fliege tut.«

Wie gewohnt ist auch Kehlweilers Kröte Bufo in seiner Jackentasche immer mit dabei. Und auch die ältere Prostituierte Marthe ist uns schon aus dem »untröstlichen Witwer von Montpasnasse« vertraut. Und die drei Historiker Marc, Mathias und Lucien samt ihrem Paten treten sogar »Protagonisten-übergreifend« in mehr oder weniger großen Rollen auf.

Das Buch startet wie gewohnt mit philosophischen Betrachtungen wie oben und mit amüsanten Dialogen, die so absurd sind, dass wohl nicht jeder Leser wirklich etwas damit anzufangen weiß.

»\'Es stört dich doch nicht, wenn ich Bufo auf die Bank setze?\'

\'Überhaupt nicht.\'

\'Aber stör sie nicht, sie schläft.\'

\'Ich bin nicht so bescheuert, mich mit einer Kröte zu unterhalten.\'

\'Das sagt man so, und manchmal kommt man soweit.\'

\'Redest du viel mit ihr?\'

\'Ständig. Bufo weiß alles, sie ist ein Tresor, ein lebender Skandal. Sag mal, hast du heute morgen irgend jemanden in der Nähe der Bank gesehen?\'

\'Redest du mit mir oder mit deiner Kröte?\'

\'Meine Kröte war heute morgen noch nicht auf. Also mit dir.\'«

Auf erwähnter Bank saßen die beiden, um ihre Informationen zu sammeln. Die Bank war jdoch nicht irgendeine Bank, sondern Bank 102. Für seine Beobachtungen hat Kehlweiler die wichtigsten Bänke in Paris mit Nummern versehen, weil das praktischer war, als ihre genaue topographische Lage im einzelnen aufzulisten. Natürlich alles im Kopf, ohne sich Notizen zu machen. Da hat manch einer Schwierigkeiten, den Überblick zu behalten. Und als er eben so auf der Bank 102 saß, um Beobachtungen zu machen, da fiel ihm dieses kleine weiße Ding auf, das der vom Regen weggespülte Hundehaufen freigegeben hatte.

Wohl kaum jemand hätte dem kleinen weißen Ding Beachtung geschenkt. Außer eben Kehlweiler, für den relativ schnell klar war, dass es sich hier um das erste Indiz zu einem Mordfall handelte. Bei besagtem Ding nämlich handelte es sich um den Knochen des ersten Gliedes eines menschlichen weiblichen Zehs, bereits einmal durch den Magen eines Hundes gewandert.

Nach diesem interessanten Fund jedoch verflacht die Handlung ein wenig. Nun hat man tagelang damit zu tun, Hunde und Hundebesitzer zu registrieren und zu beobachten, die regelmäßig an Bank 102 Station machten, um den richtigen Hund zu entdecken und vor allem, um die zum Zeh passende Leiche zu finden. Da in Paris keine Leiche mit unvollständigem Zeh auftauchte, musste es sich um eine auswärtige Leiche handeln und schon recht schnell führt der Zehenknochen Kehlweiler in den kleinen Ort Port-Nicolas in der Bretagne.

Erst nach der Mitte des Buches kommt wieder mehr Schwung ins Geschehen, nachdem die Charaktere des Bretagne-Ortes eingeführt wurden und Kehlweiler seine unnachahmlichen Schlüsse zieht, die selbst Vargas-erfahrenen Lesern zunächst verborgen bleiben.

Schreibweise und Schema des Romans sind bei allen Vargas-Romanen identisch. Von einem skurrilen Ereignis ausgehend wittert einer der Protagonisten ein Verbrechen, das ihn schon bald in die Kreise des Täters führt. Der Zufall sorgt dafür, dass dort auch irgendwo eine Person aus der Vergangenheit des Helden auftaucht. Nun ziehen – für den Leser unscheinbare – Spuren das Netz um den Täter immer enger, bis der Leser glaubt, dieser wäre überführt. Doch meist wartet zum Schluß noch eine Überraschung. Das ganze Geschehen wird dabei in unnachahmlich amüsanter und doch verschrobener Art und Weise erzählt, an die man sich beim ersten Vargas-Krimi gewöhnen muß, die einem aber spätestens beim Zweiten bereits von Anfang an Vergnügen bereitet.

Dieses im groben feste Schema ist nichts Negatives, denn dazu bietet die Autorin viel zu viele Variationen an, so daß sie niemals langweilt. Abseits vom Mainstream der Krimikost hat Fred Vargas ihre feste Anhängerschar gefunden, die an ihren seltsamen Typen ihr Vergnügen finden. Kaum einer der aktuellen Kriminalschriftsteller schreibt originellere Krimis als Fred Vargas. Dazu bietet das Pariser Flair mindestens genauso viel Atmosphäre wie Donna Leon in Venedig.

»Das Orakel von Port-Nicolas« ist nicht ihr bestes Buch, doch bietet es ebenso wie ihre übrigen Romane humorvolle und spannende Unterhaltung.

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Mistie zu »Fred Vargas: Das Orakel von Port Nicolas« 09.08.2013
Wie bei Vargas üblich nimmt die Geschichte mit einer bizarren Situation ihren Anfang: "Ex-Inspektor Louis Kehlweiler sitzt auf Bank 102 an der Pariser Place de la Contrescarpe, als sein Blick auf einen winzigen weißen Gegenstand fällt, ein blankgewaschenes Knöchelchen, so scheint es. Man muß schon Kehlweilers blühende Phantasie haben, um daran etwas Ungewöhnliches zu finden. […]" (Klappentext). Von diesem ungewöhnlichen Ausgangspunkt eine spannende Geschichte mit skurrilen Charakteren zu entwickeln die den Ex-Inspektor bis in die Bretagne führt ist die Spezialität von Fred Vargas. Auch diesmal gelingt es der Autorin einen spannenden Mordfall aufzubauen und Louis/Ludwig Kehlweiler kann auch diesmal auf die Hilfe von zwei "Evangelisten" Mathias und Marc zurückgreifen um den Fall aufzuklären.

Dass in dem Buch noch ein ganz anderer, nicht minder wichtiger, Fall aufgedeckt wird kommt nirgendwo zur Sprache (Klappentext und Rezensionen) - außer dass der französische Titel des Buches darauf hinweist. Dieser "Hintergrund-Fall" klärt einige wichtige Fragen zur Herkunft von Kehlweiler, der sich selbst ab und zu ein "Kind des Rheins" nennt und dessen Vater im deutschen Lörrach wohnt. In anderen Worten: der französische Titel des Buches hat nichts mit dem zuerst beschriebenen Mordfall zu tun, sondern ist Privatsache für den Ermittler!

Wer zu einem Roman von Fred Vargas greift, muss sich auf ihre manchmal absurden Szenen einlassen können (Ionesco lässt grüßen) und ihren hintergründigen Humor gerne haben um ihre Bücher genießen zu können. Die Bücher der Französin sind aber keine Lektüre für zwischendurch, dafür sind sie zu vielschichtig.

Lange Rede, kurzer Sinn: mir hat auch dieses Buch gefallen und ich werde wohl weiter von Zeit zu Zeit Fred Vargas lesen.
Sonnenschein zu »Fred Vargas: Das Orakel von Port Nicolas« 13.11.2011
Ich überlege immer wieder, ob ich mein Französisch nicht mal soweit auf Vordermann bringe, dass ich die Bücher von Vargas im Original lesen kann - eine Bekannte macht das und ist ist ihnen seitdem vollständig verfallen.

Aber auch in deutscher Übersetzung sind sie einfach herrlich! Lakonisch, philosophisch, witzig. Ich kenne keine besseren Krimis.

Auch diese Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen, mit ihrem skurrilen Personal und ihrem schrägen Anfang.
Vom Inhalt haben ja meine Vorredner schon berichtet, es gibt da nichts hinzuzufügen. Außer einer eindeutigen Leseempfehlung.

Oder: Suzanne von Borsody, die die Geschichte auf unnachahmliche Weise ganz wunderbar liest!
charlie zu »Fred Vargas: Das Orakel von Port Nicolas« 19.09.2011
Das Buch wurde mir wärmstens empfohlen und ich habe mich mit Vorfreude ans Lesen gemacht. Leider musste ich feststellen, dass ich mit dem Inhalt so überhaupt nicht klar komme. Meiner Meinung nach zu übertriebene Darstellung der Figuren. Skurril? Mag sein, aber anstrengend und unrealistisch. Nach längerer Zeit habe ich aufgegeben obwohl ich nur knapp einen Drittel gelesen habe. Vargas wird definitiv nicht in meinem Bücherregal Einzug halten.
detno zu »Fred Vargas: Das Orakel von Port Nicolas« 29.11.2010
Die Hörbücher zu den Romanen von Fred Vargas zählen nicht gerade zu meinen besten Werken. Sie sind einfach zu kurz. Auf ein oder zwei CDs gepresst bleiben Plot und Sprache leider auf der Strecke.

Anders "Das Orakel von Port Nicolas".

Wer diesem Hörbuch seine beiden Ohren leiht, wird von der Handlung regelrecht mitgerisssen. Ein spannender Krimi mit liebenswerten, originellen Figuren, allen voran der Ex-Bulle Louis Kehlweiler mit seiner Kröte als ständigen Begleiter.

Einen großen Anteil an dem außergewöhnlichen Hörgenuss hat Suzanne von Borsody. Mit ihrer rauchigen Stimme ist sie die Idealbesetzung.

93°
guidobillstein zu »Fred Vargas: Das Orakel von Port Nicolas« 11.10.2010
Habe letztens mal nachgedacht. Darüber, warum ich sie so mag, die Geschichten der Fred Vargas. –

Ich glaube, es ist die Skurrilität ihrer Charaktere. Eigenartige Leute. Oder: Leute eigener Art. Individuell. Und loyal. Gegenüber Dingen und Menschen, die sie schätzen und mögen. War selber nicht immer loyal – vielleicht mag ich das Personal-Ensemble der Vargas eben deswegen.

Darum also – und weil es Außenseiter sind. Gefeuerte Polizisten, arbeitslose Historiker, ex-Huren und eine gemeine Kröte. Außenseiter in Paris – sozusagen Off-Louvre oder Off-Champs-Elysees. Auch darum mag ich diese Geschichten.

Und natürlich wegen des charmante Humors der Fred Vargas. Anti-Establishment, aber nicht böse-aggressiv.

Zum Fall: Diesmal hat der Roman Mühe, auf Touren zu kommen. Die Handlung ist zäh und es dauert lange, bis Ex-Inspektor Louis Kehlweiler sich selbst und die Polizei davon überzeugt hat, dass es sich bei dem Knochenfund in Paris um einen Mordfall in einer kleinen Stadt, Port-Nicolas, in der Bretagne handelt.

Dann allerdings, nach ca. 2/3 des Romans die Schlüsselszene: Ein Nachmittag im Cafe-de-la-Halle, dem zentralen Treffpunkt des Ortes. Eine Bühne, auf der Vargas sie all auftreten lässt, alte und neue Verdächtige.

Überhaupt: Dieses Cafe. Leute, vom Bürgermeister, lokalen Unternehmern und Handwerkern bis zu Tagelöhnern, ihren Frauen, Freundinnen usw. treffen sich hier um zu klönen, zu essen und zu Trinken – und das einen ganzen verregneten Nachmittag lang. Frankreichs Provinz. Solche Cafés und Bars finden wir wohl nur hier…

Neue Spuren und Hinweise tauchen auf, die letztlich zur Lösung des Falls führen. Fred Vargas präsentiert einige von ihnen wie ein, sagen Deus-ex-Machina. Stellt sich z.B. heraus, dass einer der Personen eine üble Nazi-Vergangenheit hat, was denjenigen vorübergehend natürlich ins Zentrum von Kehlweilers Ermittlung führt. Zumal diese Vergangenheit seinen – Kehlweilers – Vater persönlich betrifft. So ein Zufall.

Letztlich helfen die uns schon bekannten Evangelisten und ein merkwürdiges Stahlkunstwerk im Stadtpark, um den wahren Mörder zu überführen.

Insgesamt ist das Orakel von Port-Nicolas – um mit Raymond Chandler zu sprechen - kein großer „analytischer“ Kriminalroman. Motiv, Ermittlungstechnik usw. – Na ja, das haben wir woanders schon besser gelesen. Aber: Nicht so wichtig, solange es Fred Vargas wie auch im vorliegenden Roman gelingt, uns mit ihren skurrilen Figuren sowie treffenden Milieuschilderungen zu bezaubern.
mylo zu »Fred Vargas: Das Orakel von Port Nicolas« 21.04.2010
Also das war mal wieder ein richtiger Vargas. Da muss mal erst drauf kommen einen Kriminalfall an einem Knöchelchen in der Hundeschei... aufzuziehen.
Dann die Personen, allen voran der aus anderen Romanen von Ihr bekannte Kehlweiler, der Deutsche, Martha und natürlich die drei Historiker. Einfach köstlich. Ab Mitte kommt die Geschichte dann richtig in Schwung.
Also ich zähle diese Buch mit zu den Besten und gebe gerne 80 Punkte und freue mich auf das nächste, kurzweilige humorvolle Spannungsliteratur, super.
mg11 zu »Fred Vargas: Das Orakel von Port Nicolas« 30.10.2009
Auch dieses Buch habe ich zum zweiten Mal gelesen und ich finde es noch besser als beim ersten Mal. Humorvoll und verrückt. Obwohl bei den Vargas Büchern nicht unbedingt immer der Krimi im Vordergrund stehen muss, ist hier dennoch die kriminalistische Seite sehr gelungen.

Definitiv eines der besten von Fred Vargas. 100% Weiterempfehlung!!
Durchaus auch zum mehrmaligem Lesen geeignet!!

Habe mir überlegt, ob ich mir nicht auch eine Kröte anschaffen sollte...
Andershalt zu »Fred Vargas: Das Orakel von Port Nicolas« 12.10.2009
Nach der "Schönen Diva" mein zweiter Roman von Fred Vargas. Sie schreibt sehr schön und besticht mit einem wunderbaren Humor, der in den Charakteren und deren Dialogen zum Ausdruck kommt. Was ich vor allem toll finde, ist die Tatsache, dass die Geschichten realistisch erscheinen und nicht überzogen sind. Realistisch, spannend und sehr unterhaltend. Was kann man mehr verlangen?
Dickie_Greenleaf zu »Fred Vargas: Das Orakel von Port Nicolas« 22.04.2008
Fred Vargas ist brilliant. Sie versteht es sowohl den Fall spannend zu erzählen, als auch die handelnden Personen glaubwürdig und menschlich darzustellen. Warum ihr Schreibstil immer wieder als skurril bezeichnet wird, verstehe ich nicht. Ich finde ihn im Gegensatz zu den meisten Krimis als besonders ausgefeilt, authentisch und von starker Aussagekraft. Dialoge, die sonst auf reine Funktion und Informationsweitergabe ausgelegt sind, werden bei Vargas lebendig. Sie ist einfach brilliant.
fufu zu »Fred Vargas: Das Orakel von Port Nicolas« 15.04.2008
Ich habe noch nie an einem Buch so lange gelesen: 2,5 Monate. Ich glaube, ich wollte nicht, dass es endet.
Der erste Teil ist zwar nicht so spannend, dafür erzählend, beschreibend, besonders im Detail. Beim 2. Teil wachsen die Herzklopfen und die Spannung steigt. Die Typenbeschreibung ist so genau, dass ich das Gefühl habe, einen Film zu sehen.
Was mir besonders gefällt, ist, dass die Autorin Archäologin ist und man gleichzeitig weitergebildet wird. Auf jeden Fall freue ich mich auf einen weiteren Roman von Fred Vargas.

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