Wiener Tod von Frank Tallis

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel Fatal Lies, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei btb.
Ort & Zeit der Handlung: , 1890 - 1909.
Folge 3 der Liebermann-Serie.

  • London: Century, 2008 unter dem Titel Fatal Lies. 476 Seiten.
  • München: btb, 2008. Übersetzt von Lotta Rüegger und Holger Wolandt. ISBN: 978-3-442-73465-8. 476 Seiten.

'Wiener Tod' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Eine Militärschule in der Nähe von Wien: Ein Schüler wird tot aufgefunden, aber es kann keine Todesursache festgestellt werden. Der junge Psychoanalytiker Max Liebermann, den Inspektor Rheinhardt zu Hilfe ruft, stößt bei den Mitschülern auf eine Mauer des Schweigens. Aber mit seinem psychologischen Geschick spürt er ein Netzwerk von Abhängigkeiten und Gewalt auf. Und von amourösen Verwicklungen, die er in seinem dritten Fall nur allzu gut verstehen kann – ist er doch selbst von Eifersucht gegenüber der von ihm verehrten Engländerin Miss Lydgate getrieben, die sich mit einem geheimnisvollen Fremden trifft.

Ihre Meinung zu »Frank Tallis: Wiener Tod«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

tedesca zu »Frank Tallis: Wiener Tod« 01.06.2012
Dr. Max Liebermann ist verwirrt, traurig und eifersüchtig. Seine angebetete Miss Lydgate trifft einen anderen Mann. Umso bereitwilliger stürzt er sich in das Tête-à-tête mit der hübschen Musikerin Trezska.

Währenddessen ermittelt Inspektor Reinhardt im mysteriösen Todesfall eines Schülers in einer Kadettenakademie, in der Schikane und Quälerei an der Tagesordnung stehen. "Der Zögling Törless" lässt grüssen!

Alles in allem ein spannender Krimi mit viel Flair. Wien um 1910, Kutschenfahrten durch den düsteren Wienerwald, beklemmende Begegnungen im dritten Bezirk, Intigren und Spionage - eine Vielfalt an Handlungsfäden findet sich letztendlich zu einem flotten Finale. Auch der dritte Teil dieser grandiosen Serie hält allen Erwartungen stand, Teil 4 gibt es zum Glück wieder als Hörbuch.
O. Urban zu »Frank Tallis: Wiener Tod« 11.12.2010
Gesellschaftskritischer Roman, welcher die elitären Militärschulen in den Mittelpunkt der Handlungen stellen. Dieses Thema wurde schon von anderen bekannten Autoren - literarisch besser - behandelt. Für den Autor spricht allerdings, dass er im Nachwort alle diese literarischen Vorbilder nennt und dabei selber feststellt, dass er von deren Lektüre stark profitiert hat.
Interessant auch die Hinweise zu den Duellen - zumindest das "Amerikanische Duell" war mir neu.
redefluss zu »Frank Tallis: Wiener Tod« 29.12.2009
Anders als koepper sehe ich den dritten Band der Trilogie in der gleichen hervorragenden Qualität wie die beiden vorangehenden.
Mit der Militärschule hat Tallis ein Sujet für diesen Liebermann-Fall gefunden, der es ihm ermöglicht, eine bekanntere Geschichte, nämlich die des Antisemitismus in Verbindung mit Militarismus aufzugreifen.

Ich kann es kaum erwarten bis es endlich Januar wird und der vierte Band endlich erscheint.
koepper zu »Frank Tallis: Wiener Tod« 21.04.2008
Das dritte Buch von Tallis ist meiner Ansicht nach mit Abstand das Beste. Ich hab´s zufällig als erstes gelesen und finde Band 1 und 2 der Trilogie deutlich schwächer.
Tallis beschreibt sehr anschaulich die beklemmende Stimmung in der Militärschule, auch die Charaktere sind sehr plastisch dargestellt.
Die Gechichte ist spannend bis zur Auflösung.
Besonders interessant sind die Bezüge zu Freuds Theorien.
Weitere Krimis von Tallis in dieser Qualität würde ich gerne lesen.
Ihr Kommentar zu Wiener Tod

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: