Tabu von Ferdinand von Schirach

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 bei Piper.

  • München: Piper, 2013. ISBN: 978-3-492-05569-7. 208 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2013. Gesprochen von Matthias Brandt. ISBN: 3869521767. 3 CDs.

'Tabu' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

Sebastian von Eschburg verliert als Kind durch den Selbstmord seines Va ters den Halt. Er versucht sich durch die Kunst zu retten. Er zeigt mit seinen Fotografien und Videoinstallationen, dass Wirklichkeit und Wahrheit ver schiedene Dinge sind. Es geht um Schönheit, Sex und die Einsamkeit des Menschen. Als Eschburg vorgeworfen wird, eine junge Frau getötet zu haben, übernimmt Konrad Biegler die Verteidigung. Der alte Anwalt versucht dem Künstler zu helfen – und damit sich selbst.

Ihre Meinung zu »Ferdinand von Schirach: Tabu«

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Winfried zu »Ferdinand von Schirach: Tabu« 07.01.2014
Bitter enttäuschend ist dieser mit Vorschusslorbeeren versehene Roman. Ja, wer ausgefeilte Charakterbeschreibungen mag und ausdifferenzierte Helden, die sich an Stereotypen reiben - bitte. Der eigentliche Kriminalfall ist unlogisch und viel zu künstlich, die Folterdebatte wirkt aufgesetzt, so, als müsse man die eben auch noch mal mit abhandeln und sehr von oben herab beschrieben - ohne die tatsächliche Konsequenz zu beschreiben, im Gegenteil, sie wird ad absurdum geführt.
Schönes Titelbild, für ein schwaches Buch verschwendet.
Sarah zu »Ferdinand von Schirach: Tabu« 16.09.2013
Am Anfang auch eher enttäuschend aber von der Mitte bis zum Schluss knüpft es an die früheren Titel an. Tabu überzeugt mit einem unerwarteten Schluss. Dort kann man schmunzeln und schockiert sein zugleich. Es ist ganz sicher kein typischer Kriminalroman. Tabu zeigt viel mehr wie schwierig es ist die Wahrheit innerhalb des Justizsystems herauszufinden und die Schuldfrage zu klären.
Andreina Swich zu »Ferdinand von Schirach: Tabu« 11.09.2013
grosse grosse Entäuschung leider, zu viel Anspruch, zu viele Themen in einem unklaren Kontext. Die wunderbare Mischung von Eleganz der Sprache und Menschlichkeit im Mitleid der ersten Bücher ist verloren gegangen. Von Schirach hat seine Kapazität, am Wesentlichen zu halten, verloren.
Troztdem ist sein Stil immer super, und bemerkenswert das Abwechseln des Rhythmus
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Eilert zu »Ferdinand von Schirach: Tabu« 31.08.2013
Ein Kriminalroman ist "Tabu" allenfalls in einer Literaturgeschichte, die auch Dostojewskis "Schuld und Sühne" oder Kafkas "Prozess" als solchen subsumierte. Das nur, um Lesern eine falsche Erwartungshaltung zu ersparen. Wer diese beiden Vorbilder spannend findet, sollte sich Schirachs "Tabu" nicht entgehen lassen.
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