Und da war Finsternis von Faye Kellermann

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Straight into darkness, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei C. Bertelsmann.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / München, 1910 - 1929.

  • New York: Warner, 2005 unter dem Titel Straight into darkness. 448 Seiten.
  • München: C. Bertelsmann, 2006. Übersetzt von Susanne Aeckerle. ISBN: 978-3-570-00930-7. 448 Seiten.
  • München: btb, 2008. Übersetzt von Susanne Aeckerle. ISBN: 978-3-442-73697-3. 446 Seiten.

'Und da war Finsternis' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

München 1929: In der von den Nazis aufgeheizten Atmosphäre wird im Englischen Garten eine Frauenleiche gefunden – vergewaltigt und erdrosselt. Die Mordkommission um Inspektor Axel Berg hat das Opfer schnell identifiziert: Anna Gross, Ehefrau des reichen Juden Anton Gross. Bergs Vorgesetzten passt diese Spur allzu gut in die eigenen Aufstiegspläne. Berg soll den Ehemann wegen Mordes an seiner Frau verhaften. Doch Berg sträubt sich. Eine weitere Frauenleiche, in gleicher Art umgebracht, wird entdeckt und nährt den Verdacht, ein Lustmörder sei am Werk. Trotzdem soll Anton Gross als Mordverdächtiger verhaftet werden. Berg, der bei den Opfern inzwischen Hinweise auf einen geheimnisvollen Rodan gefunden hat, weigert sich zunächst, wird dann aber gezwungen, Annas Mann festzunehmen, dabei wird Gross von aufgebrachten jugendlichen NS-Anhängern gelyncht, Berg verletzt.

Aufgrund der Pogromstimmung fürchtet Berg um die Sicherheit seiner Geliebten Margot, einer Hure und Jüdin, die pikanterweise auch ein Verhältnis mit Bergs Chef Martin Volker hat. Die Zahl der ermordeten Frauen, darunter auch die Großmutter von Rina Lazarus, steigt, und das schürt den Antisemitismus. Auch das Stundenhotel Margots wird überfallen, sie selbst vergewaltigt. Kommissar Volker erscheint in letzter Minute, kann das Schlimmste verhindern. Doch dann findet Berg Margot erschossen im Treppenhaus. Als er völlig aufgelöst in seine Wohnung kommt, erwartet ihn der Mörder …

 

Ihre Meinung zu »Faye Kellermann: Und da war Finsternis«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

BeGo zu »Faye Kellermann: Und da war Finsternis« 14.09.2008
Mein Facit nach sieben Kellermannromanen: Selten wurde ich so enttäuscht. Teilweise habe ich mich bei der Auswahl der Romane an einige Meinungen an dieser Stelle orientiert. Ich habe auch einen schlecht dotierten gelesen. Alle - bis auf einen - sind von derart schlechtem Stil und unbedarfter Sprache (ganz zu schweigen vom Plot), dass ich mich frage, wie man so etwas verlegen kann. Man kann, wenn man die Fürsprache des ebenfalls schreibenden Gatten hat. Den lese ich jetzt. Jedenfalls zwei seiner Bücher.
Norman zu »Faye Kellermann: Und da war Finsternis« 06.09.2008
Kellermanns Storys werden immer abstruser. Einige Romane sind derart albern, dass man nur noch mit dem Kops schütteln kann. Ich wollte es wissen und habe wider besseres Wissen dieses Buch begonnen zu lesen. Nein! Nach 30 Seiten wusste ich, das wird wieder das gleiche Gespinne wie in den anderen Büchern von ihr. Ich fühle mich gefoppt, weil ich auf ihren einzigen wirklich lesbaren Roman (Doch jeder tötet, was er liebt) hereingefallen bin und mir gleich einen ganzen Stapel ihrer Bücher habe kommen lassen. Genanntes Buch stammt bestimmt nicht aus ihrer "Werkstatt" von Abstrusitäten. Wer weiß, vielleicht hatte sie da einen unerbittlichen Lektor. Wenn es das in den USA überhaupt gibt, nach den Krimis zu urteilen, die von dort hier auf den Markt kommen.
Hic_deus_est zu »Faye Kellermann: Und da war Finsternis« 10.06.2008
Gut, schlecht Gut schlecht, dauernd wurde ich hin und her gerissen, einzelne Kapitel waren ermüdend, ideenlos geschrieben, andere jedoch fesselten mich, und zwangen mich, in der Hoffung das wieder gute Kapitel kommen würden, weiter zu lesen.
Ohne dem Hintergrund der Nationialsozialistischen Machergreifung, wäre das Buch nicht lesenwert.
Just another book.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Barbara zu »Faye Kellermann: Und da war Finsternis« 24.05.2008
Während ich bisher die meisten Faye Kellerman Krimis recht gern gelesen habe, war ich von diesem hier sehr enttäuscht. Es ist weder gut recherchiert, noch glaubwürdig geschrieben. Die Charaktere bleiben blass, die Story an den Haaren herbeigezogen. Schade, Frau Kellerman, das konnten Sie schon mal besser!
Karinchen zu »Faye Kellermann: Und da war Finsternis« 30.11.2006
Ich kann zu diesem Buch nur sagen, dass es mich zu tiefst berührt hat.
Ein spannender Krimmianlroman, der durch viele Vorurteile und einen national-sozialistischen Hintergrund geprägt ist. Zu Beginn war es für mich fragwürdig, ob mir das Buch überhaupt gefallen würde. Ich war auch ein bisschen skeptisch, ob das schwierige Thema Nationalsozialnismus auch nicht falsch behandelt worden ist, aber nicht nur in dieser Hinsicht muss ich F.K. mein größtes Lob aussprechen!!
Im Vordergrund steht auch eine absolut traurige und erschütternde (besonders zum Ende) Familiengeschichte.
Für alle Faye-Kellermann-Fan und diejenigen, die es noch werden wollen, nur wärmstens zu empfehlen.
Ihr Kommentar zu Und da war Finsternis

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: