Roadkill von Eyre Price

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 unter dem Titel Blues highway blues, deutsche Ausgabe erstmals 2014 bei Heyne.

  • Las Vegas: Thomas & Mercer, 2012 unter dem Titel Blues highway blues. 401 Seiten.
  • München: Heyne, 2014. Übersetzt von Jörn Ingwersen. ISBN: 978-3-453-67659-6. 480 Seiten.

'Roadkill' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Stell dir vor, du bist in Las Vegas. Neonlichter, Sterne am Himmel, ein atemberaubendes Wüstenpanorama. Das Problem ist nur, dass du von einem Balkon hoch oben über der Stadt hängst, gehalten von einem Muskelprotz, der deine beträchtlichen Schulden eintreiben will. Zum Glück hast du in deiner Villa noch eine Geldreserve. Doch als du später in den Safe schaust, findest du nichts außer einer CD mit seltsamen Blues-Songs. Bald merkst du, dass die Songs eine Botschaft sind. Sie weisen dir den Weg quer durch die USA zu deinem Geld. Aber du musst schnell sein. Verflucht schnell. Denn die Killer sind dir schon auf den Fersen.

Ihre Meinung zu »Eyre Price: Roadkill«

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KlausChrist zu »Eyre Price: Roadkill« 16.03.2014
Ein "normaler" Krimi bzw. Thriller ist das nicht. Eher ein Action-Märchen über einen abgehalfterten Musikproduzenten, der laufend Musiker ausgetrickst hatte und sich nun bei einem nicht ganz dichten (vorsichtig ausgedrückt) Russen-Mafia-Chef eine Menge Geld geliehen hat, den er nicht bedienen kann. Jedenfalls nicht so einfach - seine "Notmillion" wurde ihm aus dem Geheimsafe geklaut. Die Kohle ist aber nicht spurlos verschwunden: Es gibt verschwommene musikalische Hinweise, versteckt in Blues-Texten, auf einer bzw. mehreren CDs, die der Verfolgte immer wieder zugespielt bekommt bzw. im Laufe einer modernen Schnitzeljagd findet. Die Verfolger sind ein ziemlich verrückter großer Knochenbrecher und ein total durchgeschossener - also völlig wahnsinniger - kleiner, perverser Killer; Polizisten spielen auch ein bissel mit. Das Ganze findet - teilweise - entlang des "Blues-Highway", also des Highway 61, statt. (Der Originaltitel BluesHighway-Blues trifft viel besser!) Außerdem spielt ein SEHR mystischer Typ , der immer mal wieder im richtigen Moment auftaucht, eine tragende Nebenrolle.
Das ist recht unterhaltsam geschrieben und nicht ganz ernst gemeint, so quasi Q. Tarrantino dreht "Blues Brothers I". Wer auf Action, schräge Typen und populäre (im besten Sinne) amerikanische Musik einsteigt, kommt ganz gut auf seine Kosten: Reichlich Blut, Verfolgungsjagden. ein gar schwindelerregender ;-) Roadtrip.
Kritische Frage: Warum bitte werden die (wichtigen) Blues-Texte im Verlauf der Story im Original (Englisch/Amerikanisch) und im Anhang auf Deutsch gedruckt und nicht umgekehrt? Wer nicht richtig gut Englisch kann muss dauern blättern. darunter leidet die Lesbarkeit ganz erheblich! Gibt Minuspunkte für die deutsche Bearbeitung!
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