Kasparows Züge von Eva Reichl

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 bei Sutton.
Ort & Zeit der Handlung: , 2010 - heute.

  • Erfurt: Sutton, 2012. ISBN: 978-3866809857. 320 Seiten.

'Kasparows Züge' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Eine Mordserie erschüttert die Linzer Hautevolee. Eine Industriellengattin und ihr Liebhaber, ein Versicherungsmanager und ein Prominentenzahnarzt sind die Opfer. Zwischen den Opfern besteht keinerlei Verbindung, und jeder Mord passiert auf andere Weise. An dem Fall hat der knurrige Chefinspektor Neuhorn ordentlich zu knabbern, zumal im Hintergrund der Landeshauptmann mächtig Druck macht. Dieser erfolglose, schlamperte Schriftsteller macht sich allerdings zunehmend verdächtig. Aber wer weiß, vielleicht sind Neuhorn und seine Kollegen auch nur die Schachfiguren höherer Mächte?

Ihre Meinung zu »Eva Reichl: Kasparows Züge«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

nina2401 zu »Eva Reichl: Kasparows Züge« 31.07.2013
Ich mag es, wenn Geschichten ein wenig anders sind und mich überraschen können. Das ist Eva Reichl definitiv gelungen. Während auf der Erde grausame Morde geschehen, diskutieren Gott und Petrus bei einem Schachspiel über Gott und die Welt. Das ist es genau so amüsant und ein bisschen skurril wie es klingt.

Die Stränge auf der Erde und im Himmel wechseln sich ab, werden sogar durch verschiedene Schriftarten deutlich gemacht. Ich habe mich sehr über die himmlischen Kabbeleien amüsiert und wenn dann auch noch der Erzengel Gabriel dazu stößt, ist es einfach genial vergnüglich. Ich konnte gar nicht aufhören zu grinsen und ziemlich schnell ist auch die Verbindung zur Erde klar.

Dort geht es derweil richtig zur Sache und manchmal habe ich vor Spannung die Luft angehalten. Der Plot ist gut konstruiert, der Schreibstil gut lesbar mit einem Hauch des unverwechselbaren österreichischen Charmes. Mit Chefinspektor Neuhorn und seinem Kollegen Sollstein sowie dem erfolglosen Schriftsteller Johnny Krüger hat Eva Reichl sehr interessante Charaktere geschaffen, die dieser Geschichte das gewisse Etwas geben.

Die Kombination zwischen Spannung und Humor ist perfekt gelungen, ich habe bis zum Ende mitgefiebert und dann war ich erst recht erstaunt. Einige Geheimnisse werden erst ganz am Ende gelüftet und Eva Reichl hat es in jeder Hinsicht geschafft, mich zu überraschen.

Ein amüsantes und spannendes Vergnügen, einfach himmlisch!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bernadette Lukschal zu »Eva Reichl: Kasparows Züge« 06.07.2012
"Kasparows Züge - Ein himmlischer Linz-Krimi" hat mich vom Titel her
neugierig gemacht und auch, weil er in Linz spielt. Überraschend für
einen Krimi war, dass darin auch Gott und Petrus zu Wort kommen. Die
Autorin hat mit Perspektivenwechseln zwischen Himmel und Erde
gearbeitet, was ich als sehr erheiternd empfand, zumal im Himmel über
das irdische Geschehen diskutiert wird, nicht ohne hin und wieder reale
Probleme aufzugreifen - eine wirklich tolle Idee! Das Geschehen auf
Erden ist sehr stimmig und es gab keine unnötigen Längen. Die Fälle sind
gut durchdacht und die Auflösung kam für mich überraschend. Auch ist der
Krimi leicht zu lesen. Im Großen und Ganzen ein gut gelungener
Regio-Krimi, bei dem man auch lachen kann - genau mein Ding und somit empfehlenswert!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Kasparows Züge

Hinweis: Wir behalten uns vor, Kommentare ohne Angabe von Gründen zu löschen. Beachten und respektieren Sie jederzeit Urheberrecht und Privatsphäre. Werbung ist nicht gestattet.

Seiten-Funktionen: