Ethan Cross

Warum wählt sich ein Mensch ein Pseudonym, das er überall lüftet? »Ethan Cross« klingt nicht besser als »Aaron Brown«, wie unser Autor tatsächlich heißt. Nach eigener Auskunft unterwirft er sich bereitwillig einem Marketing, das einen »Ethan Cross« nicht als Namen, sondern als »brand« wahrnimmt: Der Leser achtet nicht auf den Titel oder liest gar den Waschzettel, sondern kauft einen »Ethan Cross« und weiß damit, was ihn erwartet.

Eigentlich wollte Cross seit jeher Schriftsteller sein. Sein Lebenslauf ist schwierig zu rekonstruieren, da er – vor allem auf seiner Website – viel schreibt, dabei jedoch kaum etwas über sich sagt. Offenbar besaß Aaron Brown vor einigen Jahren einen Namen im US-Musikgeschäft; nach eigener Auskunft spielte er für diverse Bands Gitarre oder übernahm den Part des Lead-Sängers.

Ernsthaft als Schriftsteller versuchte sich Brown, nachdem er am »Thrillerfest«, einer Schreibwerkstatt in New York, teilgenommen hatte. Dort geben etablierte Autoren ihr Handwerk an den schreibenden Nachwuchs weiter. 2011 erschien »The Shepherd« (dt. Ich bin die Nacht).

Mit seiner Familie lebt Ethan Cross im Städtchen Nokomis, US-Staat Illinois, wo er – als jüngstes von vier Kindern – auch geboren und aufgewachsen ist. [Michael Drewniok]

Krimis von Ethan Cross(in chronologischer Reihenfolge):

August-Burke:
Spectrum
Spectrum (2016)
Shepherd:
Racheopfer
The Cage (2011)
Ich bin die Nacht
The shepherd (2011)
Ich bin die Angst
The Prophet (2011)
Ich bin der Schmerz
Father of Fear (2014)
Ich bin der Zorn
The Judas Game (2016)
Ich bin der Hass
Only the strong (2018)
Blind justice (2013)

Mehr über Ethan Cross:

Seiten-Funktionen: