Topkapi von Eric Ambler

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1962 unter dem Titel The Light of Day, deutsche Ausgabe erstmals 1965 bei Lichtenberg.

  • London: Heinemann, 1962 unter dem Titel The Light of Day. 247 Seiten.
  • München: Lichtenberg, 1965 Im ersten Morgenlicht. Übersetzt von Elsbeth Herlin. 259 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1968 Im ersten Morgenlicht. Übersetzt von Elsbeth Herlin. 188 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 1972. Übersetzt von Elsbeth Herlin. ISBN: 3436015245. 171 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1978. Übersetzt von Elsbeth Herlin. ISBN: 3-257-20536-8. 347 Seiten.
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2006. Übersetzt von Elsbeth Herlin & Nikolaus Stingl. ISBN: 978-3866152625. 206 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2008. Übersetzt von Elsbeth Herlin & Nikolaus Stingl. ISBN: 978-3-257-23701-6. 305 Seiten.
  • [Hörbuch] Zürich: Diogenes, 2009. Gesprochen von Matthias Ponnier. gekürzt. ISBN: 978-3-257-80274-0. 4 CDs.

'Topkapi' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Athen, Saloniki, Istanbul – das sind die Schauplätze, auf denen eine internationale Bande von Gangstern einen beispiellosen Coup plant. Es geht um nichts Geringeres als einen Raub in der absolut einbruchsicheren, mit modernsten Alarmanlagen ausgestatteten Schatzkammer des Palastmuseums »Topkapi« in Istanbul.

Ihre Meinung zu »Eric Ambler: Topkapi«

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Brengel zu »Eric Ambler: Topkapi« 30.09.2008
Spannend, charmant und geistreich! Amblers Erzählkunst entwickelt mit Eleganz und Leichtigkeit einen Sog, der einen so schnell nicht mehr loslässt. Ein Klassiker, den ich für mich neu entdeckt habe und nur wärmstens weiterempfehlen kann.

Und bei allen Unterschieden zwischen Film und Buch: Peter Ustinov hat Arthur Simpson ein würdiges Gesicht gegeben!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Pela zu »Eric Ambler: Topkapi« 30.06.2008
Romanheld Arthur A. Simpson ist garantiert eine der Romanfiguren mit der schnellsten Leser-Identifizierung - wenn man zu Selbstkritik fähig ist. Denn ein bißchen Verlierer-Mentalität und Selbstzweifel stecken in jedem Menschen. Außerdem: Ein weiterer Roman, in dem Ambler großartige Bilder einer vergangenen Türkei zeichnet - und daher besonders für Istanbul-Reisende ein unbedingtes Muss!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Susanne Ilksavas zu »Eric Ambler: Topkapi« 12.05.2008
Ambler war der Größte!! Als Steigerung zu Topkapi empfehle ich:"Schmutzige Geschichte". Ein weiteres Arthur A. Shimpson-Abenteuer, und sogar mit Happy-end, endlich gelingt dem Guten etwas. Schade, daß es keine neuen Ambler`s mehr geben kann!
lev25 zu »Eric Ambler: Topkapi« 22.09.2007
Sehr guter, spannender und stellenweise lustig-unterhaltsamer Roman, dessen Verfilmung aber stark zu wünschen übrig läßt. Geeignet für den Urlaub und für Personen, die nicht wissen was sie gerade lesen sollen.
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morus64 zu »Eric Ambler: Topkapi« 15.03.2005
Immer wieder faszinierend, wie es Eric Ambler gelingt, ohne Mord und Totschlag, ohne kranke Verstümmelungsorgien und mit herrlichen dramatischem Aufbau eine solche Spannung zu erzeugen! Seine Romane sind an sich schon (fast) fertige Filmdrehbücher - großartig!!
"Topkapi" lebt von der bewährten ICH-Erzählform und ist wieder einmal ein herrliches Beispiel, wie der tragische Hauptheld durch hastige Unachtsamkeit seinen abwärts gerichteten Schicksalsweg selbst vermasselt. Das wiederum erinnert an die gute alte P. Highsmith.
FAZIT: prima zu lesen, spannend ohne langweilige Passagen, überdurchschnittliche Sprache. >>> 89 GRAD.
P.S.: "Topkapi" zählt lt. "Kaliber38" zu den 150 besten Krimis aller Zeiten - mit recht.
P.S.P.S.: als nächstes auf dem Nachtschrank: Dick Francis' "Nervensache" - vielversprechendes Neuland.
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Torsten Janssen zu »Eric Ambler: Topkapi« 13.04.2004
Lieber Kai Lührs-Kaisers, was Frau Mercouri betrifft bin ich Ihrer Meinung, aber warum soll der Film dem Roman den Garaus machen? Schließlich war beides ein Erfolg, für sich! Sicherlich unterscheidet sich der Roman in einigen Punkten von dem Film, ich weiß auch nicht ob er erst nach dem Film ein Erfolg wurde, allerdings bedeutete der Film Erfolg für Ambler einen gewaltigen Popularitätsschub. Also gönnen wir es ihm!
Kai Luehrs-Kaiser zu »Eric Ambler: Topkapi« 12.04.2004
Die grässliche Melina Mercouri und die notorische Zwangsmunterkeit des ansonsten herrlich bunten 60er Jahre-Films "Topkapi" machen dem Roman umstandslos den Garaus. Dass sich die Popularität Amblers ausgerechnet aus diesem Film speiste, ist ein Witz.
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Torsten Janssen zu »Eric Ambler: Topkapi« 06.04.2004
Anmerkung: Orginaltitel: Im ersten Morgengrauen. Wahrscheinlich hat Ambler nach dem großen Erfolg des Filmes einer Titeländerung zugestimmt in "Topkapi".
Torsten Janssen zu »Eric Ambler: Topkapi« 06.04.2004
Habe das Buch nun beendet. Der Name Topkapi kommt insgesamt in dem ganzen Roman nur 2mal vor, nämlich als Titel und auf S.35. Sonst spricht der Autor immer von dem Raub im Serail. Auch wird in dem Roman nicht ein wertvoller Dolch, sondern Edelsteine geraubt und das Ende ist völlig anders als der Film, den Gaunern gelingt nämlich die Flucht, ob mit oder ohne Beute wird hier allerdings nicht verraten...
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Torsten Janssen zu »Eric Ambler: Topkapi« 05.04.2004
Nachdem Tode Ustinovs habe ich mir das Buch nochmal vorgenommen, wirklich spannend. Peter Ustinov hat 1965 für die Rolle des Arthur Simpson den Oscar für die beste männliche Nebenrolle erhalten, obwohl er in dem Buch zweifelsfrei die Hauptrolle hat ( das Buch ist in der Ich - Form aus seiner Perspektive erzählt). Vielleicht hätte man Ustinov wirklich den Oscar für die beste Hauptrolle geben sollen, statt dem blasierten Rex Harrison als Prof. Higgins, und für die beste Nebenrolle(n) Peter Sellers in "Dr. Seltsam und wie ich lernte die Bombe zu lieben" auszeichnen sollen. Aber dieses ist ja nicht der einzige Oscar Kritikp. siehe (Oscar 1975 für John Huston in Chinatown, oder Sean Connery 1987 für "Der Name der Rose").
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