Der Fall Deltschev von Eric Ambler

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1951 unter dem Titel Judgment on Deltchev, deutsche Ausgabe erstmals 1953 bei Nest.
Ort & Zeit der Handlung: Balkan, 1930 - 1949.

  • London: Hodder & Stoughton, 1951 unter dem Titel Judgment on Deltchev. 256 Seiten.
  • Nürnberg: Nest, 1953. Übersetzt von Mary Brand alias Maria von Schweinitz. 322 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1975. Übersetzt von Mary Brand & Walter Hertenstein. ISBN: 3-257-20178-8. 253 Seiten.

'Der Fall Deltschev' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Eine mörderische Verfolgungsjagd zwischen einem ausländischen Journalisten und dem Drahtzieher eines Umsturzes in einem namenlosen Balkanstaat kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Ein spannender, hochaktueller Roman über die Politik auf dem Balkan unmittelbar nach 1945, wo Ansätze zu Reformen in blutigen Schauprozessen endeten. Amblers Abrechnung mit dem Stalinismus.

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Johannes Mattes zu »Eric Ambler: Der Fall Deltschev« 07.02.2014
Sehr interessant und sehr gut zu lesen ! Es war spannend und interessant über die Ausweitung des Kommunismus am Balkan zu lesen. Zum Glück ist der ganze Zirkus jetzt vorbei und es warten neue "Probleme". Die alte Supermacht Sowjetunion ist Geschichte und kann nun in diesem Land durch den EU Beitritt nun schlechter Fuß fassen.
Bartensen zu »Eric Ambler: Der Fall Deltschev« 17.07.2008
Aus einer politischen Abrechnung mit dem Stalinismus nach dem zweiten Weltkrieg in einem fiktiven osteuropäischen Land entwickelt sich ein rasanter Politthriller dessen Ingredenzien ja nahezu zu real sind.
Wer ein bißchen Ahnung von den Moskauer Schauprozessen hat, wird hier mehr als einmal ein Deja-Vu erleben, wenn es um Verdrehung von Wahrheiten und Lügen sowie um Politikabweichler, Linientreue, Volksschädlinge und einer Verschwörung gegen die Regierung geht.
Der Hauptprotagonist weiß schon nach wenigen gelesenen Seiten nicht mehr wer hier Wahrheiten oder Lügen verbreitet, wer für wen arbeitet und wem er trauen könnte.
Im letzten Drittel des Buches nimmt der eigentliche Thriller erst fahrt auf, die Verschwörung nimmt Farbe an, Verfolgunsjagd, Paranoia und Whodunnit-Elemente spielen hier zusammen um in einem etwas überraschenden Finale zu enden.
Leider nehmen gerade die eher Kriminalroman-typischen Elemente der Handlung zum Schluss einiges von der Schärfe der politischen Abrechnung, für einen Politthriller ist dieses Buch aber natürlich trotzdem ein ganz großes.
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