Besuch bei Nacht von Eric Ambler

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1956 unter dem Titel The Night-Comers, deutsche Ausgabe erstmals 1958 bei Günther.
Ort & Zeit der Handlung: , 1950 - 1969.

  • London: William Heinemann, 1956 unter dem Titel The Night-Comers. 233 Seiten.
  • Stuttgart: Günther, 1958 Ungebetene Gäste. Übersetzt von Reimar von Bonin. 206 Seiten.
  • München: Heyne, 1964. Übersetzt von Reimar von Bonin. 174 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1978. Übersetzt von Wulf Teichmann. ISBN: 3-257-20539-2. 245 Seiten.

'Besuch bei Nacht' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Eigentlich ist Steve Fraser auf dem Heimweg: seine dreijährige Mitarbeit als Entwicklungshilfe-Ingenieur beim Tangga-Staudamm in Sunda ist beendet, er freut sich auf den Flug nach London. Während der drei Tage, die er in der Hauptstadt darauf warten muß, wird das Hochhaus, wo er und seine Freundin übernachten, zum Hauptquartier eines Offiziersputsches. Steve und Rosalie müssen um ihr Leben fürchten.

Ihre Meinung zu »Eric Ambler: Besuch bei Nacht«

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Pela zu »Eric Ambler: Besuch bei Nacht« 25.02.2010
Ambler beschreibt einen Vorzeigestaatsstreich. Putschende Offiziere in Uniformen, der Silberstreif des Neuanfangs, der sich in Niedergeschlagenheit verwandelt und schließlich durch Verrat zur Farce wird - wer Besuch bei Nacht liest, versteht den geflügelten Spruch von der Revolution, die ihre eigenen Kinder frisst, erst richtig. Und einmal mehr erzeugt Ambler Spannung ohne wilde Schießereien, obwohl die Shoot-out-Quote bei diesem Roman deutlich höher ist, als bei den anderen Werken. Ein mit unglaublich hohem Sachverstand und einigen Spritzern britischem Humor geschriebenes Buch, das in keiner Ambler-Sammlung fehlen darf!
morus64 zu »Eric Ambler: Besuch bei Nacht« 10.02.2005
Lt. "Kaliber38" einer der 150 besten Krimis aller (!) Zeiten. Sicher nicht so gewaltig wie "Dimitrios" bzw. "Levantiner", aber eben ein echter Ambler: großartige Menschen-, Beziehungs- und Milieustudien vor hervorragend recherchierten geschichtlichen Hintergründen, und das ganze in einer Sprache, die nicht am Laternenpfahl versickert und auskommend ohne den absoluten Thrill..
FAZIT: für belletristtische Krimi-Fans eine Empfehlung >>>> 81 GRAD
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Kai Luehrs-Kaiser zu »Eric Ambler: Besuch bei Nacht« 06.10.2003
Kurz, hitzig, irgendwie billig.
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