Spring oder stirb von Elmore Leonard

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2002 unter dem Titel Tishomingo Blues, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei Goldmann.

  • New York: William Morrow, 2002 unter dem Titel Tishomingo Blues. 308 Seiten.
  • München: Goldmann, 2004. Übersetzt von Thomas Stegers. ISBN: 3-442-45502-2. 335 Seiten.

'Spring oder stirb' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Dennis Lenahan ist Turmspringer auf Jahrmärkten und der Schwarm der weiblichen Bevölkerung. Als er vom Tishomingo Casino engagiert wird, seine todesmutigen Kunststücke in dem Spielerparadies am Mississippi vorzuführen, ahnt er nicht, welcher Nervenkitzel ihm selbst dort bevorsteht: Dennis wird in den Machtkampf zweier Mafiagangs verwickelt, trifft dabei auf die umwerfendsten Frauen seines Lebens und muss sich einiges einfallen lassen, um dieses Abenteuer mit heiler Haut zu überstehen …

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pescheg zu »Elmore Leonard: Spring oder stirb« 07.08.2008
Wie so oft in den Büchern von Elmore Leonard wimmelt es auch in «Spring oder stirb» (Tishomingo Blues) von skurillen Figuren, schrägen Dialogen und Gewalt, die meist aus dem Nichts auftaucht. Die Hauptfigur, Dennis Lenahan, ist ein alternder Turmspringer, der als Jahrmarktsattraktion von einem rund 25 Meter hohen Turm in ein kleines Plastikbecken springt. Er wird Zeuge eines Mordes und gerät so zwischen zwei sich bekämpfende Mafiagangs.

Schöne Frauen und eine Gruppe von Fans, die in Originalkostümen irgendwelche Kämpfe des amerikanischen Bürgerkriegs nachspielen, erzeugen ein Chaos, das die Hauptfigur in typischer Leonard-Manier stetig vergrössert. Köstlich. Empfehlenswert für diejenigen, die den Stil von «Schnappt Shorty» und «Jackie Brown» mögen.
Lara Brass zu »Elmore Leonard: Spring oder stirb« 28.07.2007
Ich habe das Buch gerade im Urlaub durchgelesen. Es ist für Neuanfänger nicht ganz einfach, da lang und breit über das Thema Blues und den amerikanischen Bürgerkrieg, das wird verknüpft, da das Buch in der Nähe vom Mississippi Delta spielt, ein Ursprungsort des Blues. Ich habe mache mich gerade schlau darüber ob es Bluessänger wie Marvin Pontiac wirklich gab und ob Leonard sich die zeit zum recherchieren genommen oder alles über den historischen Part nur erfunden hat. Ich muss zugeben ich kenne mich in dem Genre so gut wie gar nicht aus, da ich eine Goth bin und eig. Fantasy bevorzuge aber dieses buch war eine sehr gute Abwechslung. Ich finde die Geschichte ist beeindruckend allerdings nicht sehr realitätsgetreu, denn in diesem Buch ist fast jeder cool und entweder ein Risikotyp, Idiot oder eine attraktive Frau. das soll mir aber egal sein es ist ne super Story und wer den langwierigen Geschichtsteil nicht lesen will kann ihn überspringen obwohl es sehr interessant und am Rande wichtig für das buch ist. By the way, ich mag Robert nicht, er spielt allen vor perfekt zu sein und bescheiden hat coole Sprüche drauf und eine markante Vergangenheit doch was nützt ihm das, wenn man ihn gern hat aber ihm nicht vertrauen will, wenn er von innen schwach ist und es immer noch Menschen gibt die das sehen können. Das buch hat keinen besonderen styl finde ich, schlicht geschrieben immer schön beim Thema geblieben, hier findet man kaum sinnlose oder lustige Episoden zum spaß haben. Ich bin 14 Jahre alt.
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