Blut im Schuh von Ellery Queen

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1943 unter dem Titel There was an old Woman, deutsche Ausgabe erstmals 1960 bei Scherz.

  • Boston: Little, Brown, 1943 unter dem Titel There was an old Woman. 321 Seiten.
  • Bern: Scherz, 1960 Das Mordduell. Übersetzt von Hans Tilgen. 191 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1977 Das Mordduell. Übersetzt von Hans Tilgen. ISBN: 3-548-01831-9. 124 Seiten.
  • Köln: DuMont, 2002. Übersetzt von Monika Schurr. ISBN: 3832158081. 298 Seiten.

'Blut im Schuh' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Als der Knall des Schusses im Riverside Drive verklungen ist, geht Ellery Queen auf, dass er Zeuge eines Mordes geworden ist. Robert Potts liegt tot am Boden. Doch keiner der Anwesenden ahnt, wer ihn erschossen haben könnte. Ein Fall beginnt, in dem sich die schlimmsten Verbrechen hinter unschuldigen Kinderversen tarnen. Selten in Queens Laufbahn geschahen Morde so unheimlich und verwirrend, mit solch einer Unmenge amüsanter und schräger Figuren.

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Gaspar zu »Ellery Queen: Blut im Schuh« 25.05.2010
Ich war ziemlich enttäuscht. So viele Logik- und Plausibilitätsfehler gibt es selten in einem Krimi. Eine grundsätzliche Frage darf man zum Beispiel zum bewaffneten Duell stellen. Ist das strafbar oder nicht? Wenn ja, dann darf die Poliziei keine Beihilfe leisten. Wenn es nicht strafbar ist, dann war es auch kein Mord, denn ein Duellant darf sehr wohl mit einer scharfen Waffe jemanden erschießen.
Keine Empfehlung für diesen Flop.

Die Logikfehler

*spoiler*

1. Wie konnte der Täter schon lange vorher erahnen, dass man ihm eine Platzpatrone in die Waffe tun würde?
Nur dann bräuchte er eine spezielle Jacke. Wenn überhaupt.
2. Die Waffe aus dem Nest enthielt nur eine Platzpatrone. Das musste insbesondere der Täter wissen.
3. Beim Duell kann der Duellant ganz offiziell die Platzpatronen gegen echte austauschen. Thurlow hat auch nie etwas anderes behauptet, als dass die Waffe scharf ist.
4. So simpel wie in diesem Roman lässt sich wohl kein Straftäter überführen. Der Ermittler behauptet einfach, er kennt den Täter und schon hüpft der Täter aus seinem Versteck, um ihn umzubringen.

Nur 6 Punkte
krimifan24 zu »Ellery Queen: Blut im Schuh« 06.03.2008
Auch wenn Mörder und Tatmotiv in diesem Roman relativ leicht zu erraten sind - zumindest für Queen-Verhältnisse - ist es ein lesenswerter Krimi, in dem Schrecken (grausame Morde) und Humor (skurrille, überzeichnete Figuren, die an "Alice im Wunderland" erinnern) sehr nahe beieinander stehen. Meine Wertung: 80°
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