Die Straße der fünf Monde von Elizabeth Peters

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1979 unter dem Titel Street of the five moons, deutsche Ausgabe erstmals 1979 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: Italien / Rom, 1970 - 1989.

  • New York: Dodd, 1979 unter dem Titel Street of the five moons. 243 Seiten.
  • München: Heyne, 1979. Übersetzt von Juscha Zöller. 204 Seiten.
  • München: Ullstein, 2003. Übersetzt von Stefanie Mierswa. 254 Seiten.

'Die Straße der fünf Monde' ist erschienen als

In Kürze:

In der Münchener Kunstszene sorgt ein namenloser Toter für Aufregung: Eingenäht in seinen Mantel findet die Polizei die Fälschung eines wertvollen Schmuckstückes aus dem Nationalmuseum. Die Kunsthistorikerin Vicky Bliss soll den Ursprungsort der Fälschungen ausfindig machen. Ihre Ermittlungen führen sie nach Rom, wo sie neben einem geheimnisvollen englischen Grafen, seiner schönen Geliebten und einem unheimlichen Geist auch auf den attraktiven John Smythe trifft. Zusammen kommen sie einer Fälscherorganisation auf die Spur, doch bald geschieht ein weiterer Mord, und die beiden finden sich selbst in den Händen der Verbrecher wieder.

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tassieteufel zu »Elizabeth Peters: Die Straße der fünf Monde« 15.08.2010
Nach ihrem abenteurlichen Aufenthalt in Rothenburg hat Vicky Bliss eine Stelle im Münchener Nationalmuseum angenommen, als ihr Chef Professor Schmidt sie mit einem eigenartigen Auftrag betraut. Die Polizei hat einen namenlosen Toten aufgefunden, in dessen Tasche ein wertvolles Schmuckstück gefunden wurde. Dabei handelt es sich um eine täuschend echte Kopie des Talismans Karl des Großen. Da der Tote eines natürlichen Todes gestorben war und es sich bei dem Schmuckstück auch nicht um Diebstahl handelt, sieht die Polizei keinen Handlungsbedarf, doch Professor Schmidt wittert Betrug und Schaden für das Museum und setzt Vicky auf den
Fall an. Deren einzige Spur ist ein mysteriöser Zettel in den Taschen des Toten, der sie nach Rom und auf die Spur einer raffinierten Fälscherbande führt.
Der zweite Teil um Vicky Bliss toppt den Vorgänger um einiges, die Handlung ist auch hier recht spannend und verzwickt in Szene gesetzt, aber vor allem lebt das Buch von Vickys chaotischen
Nachforschungen und ihren Schlagabtäuschen mit John Smythe. Dieser charmante und smarte Gauner ist für Vicky anfangs nur schwer zu durchschauen, doch durch eine Verkettung widriger Umstände müssen sich die beiden bald auf die selbe Seite schlagen.
Was mir bei Elizabeth Peters Heldin Vicky Bliss besonders gut gefällt, ist das sie sich selbst treu bleibt. Zwar ist sie einem amurösen Abenteuer, auch in einer ausweglosen Situation nicht abgeneigt (herrlich wie John Vicky befreit und die leicht benommene Dame vor ihrem Hotel absetzt und jeder denkt sie wäre betrunken), doch strebt sie am Ende nicht danach in den Armen ihres bekehrten Helden zu landen, wie das in anderen Büchern so oft der Fall ist.
Eine spannungsgeladene Zweierbeziehung ohne Happy End, viel Situationskomik und trockener Humor in Verbindung mit einem spannenden Krimifall sind hier das Erfolgsrezept.

Fazit: schlägt den Vorgänger um Längen, witzig und sehr humorvoll geschrieben, der Krimifall ist spannend und nicht auf Anhieb zu durchschauen, eindeutig pure Lesefreude!
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