Das Königsgrab von Elizabeth Peters

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel The Tomb of the Golden Bird, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Marion von Schröder.
Ort & Zeit der Handlung: Ägypten, 1910 - 1929.

  • New York: William Morrow, 2006 unter dem Titel The Tomb of the Golden Bird. ISBN: 978-0060591809. 381 Seiten.
  • Berlin: Marion von Schröder, 2007. Übersetzt von Beate Darius. ISBN: 978-3547711219. 493 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2009. Übersetzt von Beate Darius. ISBN: 978-3-548-26993-1. 493 Seiten.

'Das Königsgrab' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ägypten, 1922: Die Grabungssaison beginnt mit einer Sensation – das Grab des Tutenchamun wird entdeckt. Da wird Amelias Familie ein altes Manuskript zugespielt, das sie alle in Lebensgefahr bringt. Stammt das Dokument aus dem Grab? Und wer will den Hieroglyphentext so dringend haben, dass er sogar über Leichen geht?

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anath zu »Elizabeth Peters: Das Königsgrab« 17.05.2011
Irgendwie denkt man immer, daß das doch nicht ewig so weiter gehen kann mit der quicklebendigen Amelia und ihrer haarsträubenden Familie. Aber Elizabeth Peters schafft es immer wieder, "Jahr für Jahr eine neue Leiche" zu servieren - eingefleischten Lesern der Reihe dürfte dieser Spruch bekannt sein. Famoserweise hat sie auch den Sprung vom 19. ins 20. Jahrhundert ohne Spannungsverlust überstanden. Die Krimis sind realistischer geworden (finde ich), trotzdem keineswegs phantasielos, und die altbewährte Protagonistencrew produziert weiterhin logische Argumente und Slapstick am laufenden Band. Für mich Grund genug, jedes neu erscheinende Buch aus der Reihe käuflich zu erwerben , zu lesen und wie eine Trophäe ins Regal zu stellen.
Diesmal steht ein real existierender Fund im Mittelpunkt : Das Grab des Tutenchamun, mit all den Fragen, die sich seit der Entdeckung darum ranken und all den Merkwürdigkeiten , die im Umfeld passiert sind. Das bringt diesmal eine neue Qualität ein und auch eine neue Form der Spannung. Mir persönlich gefällt es gut, welche Ideen die Autorin da entwickelt, wie sie diese Ideen begründet und welche Schlußfolgerungen sie ihre Detektive ziehen läßt. Durch das realhistorische Umfeld ist sie auch gezwungen, ein wenig mehr als üblich auf dem Teppich zu bleiben (nicht, daß mich ihre umwerfende Phantasie in früheren Bänden gestört hätte!).
Alles in allem also ein lesenswertes Buch für Histo-Krimi-Fans. Mir jedenfalls hat's Spaß gemacht.
Isabel Gloss zu »Elizabeth Peters: Das Königsgrab« 17.11.2010
An sich eine schöne Fortsetzung der Amelia-Peabody-Reihe, allerdings ist zu bemängeln, dass Peters in puncto Spannung ein wenig nachgelassen hat. Während ich die Vorgänger nicht aus den Händen legen konnte, fiel es mir hier besonders an den langatmigen Stellen schwer, überhaupt weiterzulesen. Natürlich gab es auch spannende Abschnitte, das will ich damit natürlich nicht bestreiten. Was auch noch ein wenig zu kurz gekommen ist, ist der typische Humor und Charme der Emerson-Familie, was in früheren Romanen weitaus öfter auftrat und dort den Unterhaltungswert der Geschichten steigerte. Alles in allem aber für alle Fans von Amelia Peabody Emerson und ihrer Familie sowie ihren Freunden ein durchaus lesenswerter Roman, schon weil man als treuer Leser wissen möchte, wie es "weitergeht"!
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