Undank ist der Väter Lohn von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 1999
unter dem Titel In Pursuit of the Proper Sinner,
deutsche Ausgabe erstmals 1999
bei Blanvalet.
728 Seiten.
ISBN-10: 3-7645-0009-3, ISBN-13: 978-3-7645-0009-2.
Übersetzt von Mechtild Sandberg-Ciletti.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England / London, 1990 - heute.
'Undank ist der Väter Lohn' ist erschienen als
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In Kürze:
Der Selbstmord eines berühmten Londoner Komponisten und die Leichen zweier junger Menschen in einem Moor in Derbyshire sind eine harte Nuss für Inspector Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers. Zumal ihre Zusammenarbeit nicht gerade problemlos verläuft. Wegen Befehlsmissachtung degradiert, stürzt Havers in eine berufliche und menschliche Krise. Sie ermittelt auf eigene Faust, liefert einen Mörder und mehr als einen Schuldigen.
Am Abend seines großen Triumphes, der Uraufführung seines neuesten Musicals, erschießt sich David King-Ryder scheinbar grundlos.
Unabhängig davon werden einige Zeit später in einem Moor in Derbyshire die Leichen zweier ermordeter junger Menschen gefunden. Ein junger Mann und Nicola Maiden, die Tochter von Andy Maiden, der lange Jahre verdeckter Ermittler bei Scotland Yard war. Er bittet darum, dass Thomas Lynley die Untersuchungen übernehmen soll.
Lynley bricht sofort auf, jedoch ohne seine übliche Partnerin Barbara Heavers, die wegen der Vorfälle im vorigen Roman degradiert wurde. Stärker als diese Tatsache belastet Barbara jedoch das gestörte Vertrauen zu Lynley, von dem sie Verständnis erwartet hatte. Sie erhält später die Möglichkeit, von London aus an dem Fall mitzuarbeiten, wobei sie jedoch wieder eigenmächtig handelt.
Lynley glaubt an einen Racheakt an Andy Maiden. Sergeant Heavers jedoch ermittelt auf eigene Faust in eine andere Richtung. Nach und nach findet das Ermittlerteam heraus, dass Nicola in London auch noch ein anderes Leben geführt haben muß. Und Barbara stösst schließlich bei ihren Ermittlungen auch auf den Namen King-Ryder.
Und am Ende steht für alle die bittere Erkenntnis, dass Worte mindestens ein Leben hätten retten können …
Elizabeth George fesselt ihre Leser nicht nur durch prickelnde Spannung, ebenso faszinierend sind ihre einfühlsamen detaillierten Charakterbeschreibungen der einzelnen Figuren. Dadurch werden die unterschiedlichsten Beweggründe der handelnden Personen in diesem raffiniertem Kriminalfall verdeutlicht und nachvollziehbar gemacht. Elizabeth George schafft es, das volle Interesse der Leser bis zur Auflösung der drei Morde wachzuhalten.
Aber neben dem spannend geschriebenen Kriminalfall ist es auch ein Buch über Freundschaft – und über Pflichtbewußtsein und die Befolgung von Dienstvorschriften. Es gab eine ganze Menge Menschen, die ein Motiv für den Mord hatten. Jeder hat etwas zu verbergen, zeigt nach und nach seine dunklen Seiten. Und jedes dieser Motive wird ausführlich geschildert.
Wie so oft arbeiten die deutschen Verleger bei den Romanen von Elizabeth George mit dem Trick, durch eine Titeländerung Verkaufserfolge zu erzielen. Entgegen den englischen Titeln, bei denen das nur teilweise zutrifft, stammen alle deutschen Titel aus der Bibel oder sind daran angelehnt.
Und wer das Genre des in sich abgeschlossenen Fortsetzungs-Kriminalromans liebt, dem seien außer den Lynley-Romanen die Wallander-Bücher von Henning Mankell empfohlen.
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| sabrina13582 zu »Elizabeth George: Undank ist der Väter Lohn« | 09.04.2009 |
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| Bl4ck-Widow zu »Elizabeth George: Undank ist der Väter Lohn« | 26.02.2009 |
| Bibi Heckel zu »Elizabeth George: Undank ist der Väter Lohn« | 03.09.2008 |
| ChrissiW zu »Elizabeth George: Undank ist der Väter Lohn« | 22.04.2008 |
| Paula zu »Elizabeth George: Undank ist der Väter Lohn« | 07.08.2007 |
| Legende zu »Elizabeth George: Undank ist der Väter Lohn« | 04.06.2007 |
| barbara zu »Elizabeth George: Undank ist der Väter Lohn« | 02.04.2007 |
| Emma zu »Elizabeth George: Undank ist der Väter Lohn« | 05.01.2007 |
| Buschmann zu »Elizabeth George: Undank ist der Väter Lohn« | 05.01.2006 |
| Franziska zu »Elizabeth George: Undank ist der Väter Lohn« | 14.08.2005 |
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