Doch die Sünde ist scharlachrot von Elizabeth George

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel Careless in Red, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Blanvalet.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 14 der Thomas-Lynley-und-Barbara-Havers-Serie.

  • New York: HarperCollins, 2008 unter dem Titel Careless in Red. 626 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2008. Übersetzt von Ingrid Krane-Müschen & Michael J. Müschen. ISBN: 978-3-7645-0242-3. 763 Seiten.
  • München: Goldmann, 2010. Übersetzt von Ingrid Krane-Müschen und Michael J. Müschen. ISBN: 978-3-442-46925-3. 763 Seiten.

'Doch die Sünde ist scharlachrot' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Es ist Ende April. Durch das wechselhafte Frühlingswetter wandert ein Mann die Küste Cornwalls entlang. Seit Wochen hat er nicht mehr in einem Bett geschlafen, sich gewaschen, sich rasiert. Als er über der Klippe bei Polcare Cove innehält, bleibt sein Blick an etwas Rotem hängen. In der Tiefe liegt ein zerschmetterter Körper. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als Sabotageakt und Mord, und die örtliche Ermittlerin Bea Hannaford steht bald schon einem ganzen Dutzend Verdächtigen gegenüber – darunter auch der Wanderer, der von sich behauptet, Thomas Lynley zu heißen, doch ausweisen kann er sich nicht. Als Hannaford bei New Scotland Yard Informationen einfordert, bekommt sie seine Dienstmarke übermittelt, die keineswegs vernichtet wurde, als Lynley nach dem tragischen Tod seiner Frau den Dienst hatte quittieren wollen. Hannaford bezieht den Detective Superintendent, der er nicht mehr zu sein behauptet, in ihre Ermittlungen ein. Und tatsächlich hat Lynley bereits einen ersten Verdacht. Nur eine Person, weiß er, kann ihm auf unbürokratischem Wege mehr Informationen beschaffen. Und er ruft Barbara Havers an …

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Rüdiger Silberer zu »Elizabeth George: Doch die Sünde ist scharlachrot« 18.07.2017
Für mich war das der schwächste Lynley-Roman den ich je gelesen habe. Die merkwürdige Inspektorin die keinerlei Respekt vor einem Beamten der zwei Stufen über ihr steht.
Und man merkt in diesem Roman auch sehr deutlich, daß George Amerikanerin ist. Dieses verklemmte Geschwurbel um den Sex und die Suche nach Pin-Up-Fotos bei ihrem Ex. Meine Güte, wo ist eigentlich der Lektor. Das gehört komplett rausgestrichen.
Und auch die Sprache ist nicht mehr so schön wie in früheren Romanen, Sandberg-Ciletti hat hier viel besser übersetzt.
Kirsten zu »Elizabeth George: Doch die Sünde ist scharlachrot« 06.07.2015
Nein, es liegt nicht an der Übersetzung. Auch die letzten und folgenden Originalversionen waren nicht ansatzweise spannender.

Ich bin geneigt, den schwedischen Autoren recht zu geben, die in der Regel nach dem 10. Buch mit einem Kommissar aufhören. Irgendwann ist die Figur einfach auserzählt.

Meine Begeisterung für E. G. nahm von Buch zu Buch ab. Ich werde kein weiteres mehr kaufen.
Anja Be zu »Elizabeth George: Doch die Sünde ist scharlachrot« 27.05.2015
Kann es sein dass die jüngsten E.G. Romane einfach alle nur schlecht übersetzt wurden und deswegen so langatmig und langweilig sind? Ich habe mich beim Lesen ständig über schlechte Satzkonstruktionen geärgert, über Formulierungen die man so im Deutschen nie verwenden würde. Wer des Englischen mächtig ist sollte wohl lieber das Original lesen. Die Story ist trotzdem nicht extrem spannend aber man ärgert sich dann wenigstens nicht auch noch ständig über den Schreibstil.
Jutta Pirzer zu »Elizabeth George: Doch die Sünde ist scharlachrot« 27.06.2014
Als absoluter Elizabeth-George-Fan hab ich mich gefreut, Neues von Inspektor Lynley zu erfahren, aber das war das nervigste und langweilig- und atmigste Buch, das ich je gelesen habe. Mich interessieren in einem Krimi nicht die Wellenhöhen für Surfer, wie Surfbretter hergestellt werden und derartiger Kram. Einfach eine Qual und mich wundert, dass ich es bis zum Ende schaffte.
Marco zu »Elizabeth George: Doch die Sünde ist scharlachrot« 28.03.2012
Tja, was soll man zu dem Buch schreiben:
Auf einer Wanderung findet Lynley die Leiche eines Teenagers, der beim Sportklettern von den Klippen abgestürtzt ist. Eine Untersuchung ergibt, dass die Ausrüstung manipuliert war. Zu den Verdächtigen gehört Daidre, eine Tierärztin aus Bristol, die Oberhalb der Absturzstelle ein Wochenendcottage besitzt. Bea Hannaford, von der örtlichen Polizei, setzt Lynley auf Daidre an, der aber schon bald eigenmächtig in eine andere Richtung ermittelt. Eine Spur führt in die Vergangenheit der Eltern des Toten. Die andere betrifft sein ausgesprochen aktives und wechselhaftes Sexualleben. In dieser Hinsicht scheint er nach der Mutter zu schlagen. "Careless in red", so der Orginaltitel, ist eine Anspielung auf die Mutter, die ein krankhaft nymphomanisches Leben führt. E.G. schildert dies in gewohnt drastischer Weise; einem männlichen Autor hätte man einen solchen Plot wohl um die Ohren gehauen...
Trotzdem gelingt es E.G. recht gut die Handlung in Gang zu bringen. Extrem kompliziert würde ich das Personengeflecht nicht nennen. Im Übrigen ist die bisher vorgertragene Kritik aber richtig: Die Handlung ist für 700 Seiten zu dünn, der zerfasserte Erzählstil für E.G. eher untypisch (aber es geht noch). Die Details über Klettern und Surfen haben mich auch gelangweilt, aber es scheint bei US-amerikanischen Schriftstellerinnen mittlerweile üblich zu sein, dass sie unbedingt zeigen wollen wie gut sie für einen Roman recherchiert haben. Für gute Literatur sind solche Fachkenntnisse aber entbehrlich.
Insgesamt war ich mit dem Roman noch zufriedener, auch wenn es bessere gibt. Als Anreiz zum lesen darf man vielleicht verraten, dass E.G. hier die Geschichte eines "perfekten Mordes" liefern wollte. Das war wohl ein etwas zu hochgestecktes Ziel.
dottie62 zu »Elizabeth George: Doch die Sünde ist scharlachrot« 13.09.2011
Ich war und bin sicher nicht die einzige Leserin, die nach dem dramatischen Tod von Lynleys Frau unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.
Lynley wird also auf eine absurd unglaubwürdige Weise in eine Mordermittlung als Verdächtiger und Ermittler gleichzeitig hinzugezogen.
Mann muss sich als Leser durch viele Seiten quälen, in denen bewusst immer nur winzige Informationshäppchen über die Familie des Toten und dessen ehemaliger Freundin bekannt werden, sowie auch zu Dairdre und zur Ermittlerin Bea Hannaford.
Leider ist es der Autorin nicht gelungen, die Gratwanderung zwischen Trauer und neuer Teilnahme am Leben so zu beschreiben, dass man als Leser mitempfindet.
Für mich zählt dieser Roman nicht gerade zu den Höhepunkten der Serie. Ich werde zwar auch den nächsten Band sicher lesen, weil ich einfach wissen will, wohin die Serie sich weiterentwickelt.
Leollo zu »Elizabeth George: Doch die Sünde ist scharlachrot« 21.08.2011
Wohl das bisher langweiligste Buch von E. G.. Statt Krimi ein aus Familienzank und -tratsch zusammen geschusterter Schinken. Warum E. G. absolut immer über 700 Seiten schreiben will, ist mir schleierhaft, besonders wenn die Story höchstens für eine Kurzgeschichte taugt. Aber diese Art zu schreiben scheint ja heute "in" zu sein. Am meisten haben mich die entsetzlich vielen Namen von entsetzlich uninteressanten Personen interessiert. Ich nehme an, die Autorin hatte selbst ihre Schwierigkeiten damit. Das Lesen wird dadurch zur Quälerei. Ich hatte gehofft, dass der Auftritt Havers und damit der Fortgang der Geschichte ein bischen Schwung in das Ganze bringt. Aber Pustekuchen. Peinlich auch die Übersetzung: Zu viele Begriffe und Redewendungen einfach vom Translater-Programm übernommen.
C. Meyer zu »Elizabeth George: Doch die Sünde ist scharlachrot« 09.05.2011
Ich habe das Buch auf französisch gelesen und war kein bisschen gelangweilt, es war spannend und mit dem nötige Witz. Zum Schluss hab ich dann in Deutschland einen Blick in die Übersetzung geworfen und muss sagen- gähn. Ganz andere, lange Sätze und endlose Erklärungen. Ich fürchte, ein Teil der hier angebrachten Kritik geht einfach auf eine missglückte Übersetzung zurück!
Karsten zu »Elizabeth George: Doch die Sünde ist scharlachrot« 21.02.2011
Elisabeth führt den Leser in diesem Krimiroman auf eine geradezu meisterhafte Weise - ausgehend von einem tragischen Unfall eines Teenagers, der sich als Mord entpuppt - auf Irrwege, die so primär in keinster Weise vorhersehbar sind.
Erst steht der Leser vor einem großen Rätsel, später vor ganz vielen möglichen Tätern, wobei keine Spur richtig greift.
Gerade die vagen Andeutungen und komplexen Verschachtelungen zwischen den Personen, die den Roman prägen, sind DIE entscheidende literarische Herausforderung in diesem Buch und geben dem kriminalistisch ausgerichteten Leser den entscheidenden Stimulus zum Weiterlesen. Immer wieder neue Irrwege, die der Leser in Gedanken einschlägt. GRANDIOS!
Das Personenwirrwarr, wie es mein Vorgänger beschreibt - ich muss sagen, eine Meisterleistung, es so in allen Details nachvollziehbar zusammenzu-halten.
Wohl bemerkt, mein erster Roman, den ich von Elisabeth gelesen habe. Meine Lust auf mehr von ihr ist geweckt.
B. Mattern zu »Elizabeth George: Doch die Sünde ist scharlachrot« 11.02.2011
Nach einem verheißungsvollen Beginn uferte die Handlung zu einem fast nicht mehr nachzuvollziehenden Wirrwar der Personen aus. Ein Merkzettel Romanfiguren sollte unbedingt erstellt werden, falls man sich entschließt, diesen belanglosen Wälzer hinter sich zu bringen. Vielleicht bin ich auch nur durch die skandinavischen Krimis verwöhnt worden, was Handlungsabläufe anbetrifft. Dieses seichte Geplätscher in Cornwall ist Langweilig.

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